Inoffiziell offiziell

Nur damit sich niemand wundert: Es wird hier in Zukunft leider deutlich weniger über die „Lindenstraße“ zu lesen geben, gerade was Hintergrundberichte angeht. Das Problem ist, dass ich mich mit einigen Posts über die Arbeitsabläufe in der „Lindenstraße“ rechtlich auf wackeligem Boden bewege. Denn streng genommen untersagt mir mein Arbeitsvertrag dies. Auch wenn ich der Meinung bin, dass ich nichts veröffentlicht habe, was ich nicht auch in einem Interview sagen würde (bzw. schon gesagt habe): Ich wurde nun darum gebeten, nicht mehr in dieser Form zur „Lindenstraße“ zu posten.

Ich finde dies natürlich schade. Kann es aber ein Stück weit auch verstehen. Offensichtlich hat das zunehmende Interesse an meinem Blog das Problem verschärft. Denn es könnte in der Öffentlichkeit der Eindruck entstehen, dass ich hier offiziell im Namen der „Lindenstraße“ spreche. Das tue ich aber nicht. Ein inoffizieller offizieller Blog geht nun mal nicht, also schauen wir nach anderen Möglichkeiten. Mir wurde aber versichert, dass ich nichts geschrieben habe, was der „Lindenstraße“ geschadet hätte oder unangenehm aufgefallen wäre. Es ist vor allem eine Frage des Prinzips.

Auch wenn der Blog dadurch ein großes Thema verliert, mache ich natürlich weiter. Und berichte allgemein über meine Arbeit als Drehbuchautor, über mein Leben als Papa und vor allem über meinen Roman „Soap“, bei dem es in den nächsten Monaten immer spannender werden wird. Ich hoffe, ihr bleibt mir treu!

8 Kommentare

Anja

Zwar schade, aber ich kann das aus Sicht der LiStra-Leute gut nachvollziehen. Und hey: Du hast doch weit mehr drauf, als nur über die Lindenstraße zu schreiben. Also, ich lese weiter und bin gespannt 🙂

LG

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Michael

Ich find’s zwar tatsächlich schade, weil ich echt gerne über die „Lindenstraße“ schreibe, aber in der Tat gibt es Schlimmeres … 🙂

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Zora

Also, auch wenn ich ein LS Fan bin, werde ich nicht aufhören hier zu lesen, nur weil Sie nichts mehr über die Lindenstraße schreiben dürfen, dafür ist dieser Blog einfach zu interessant und unterhaltsam! Bitte weiter so!

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Besim Karadeniz

Also ganz ehrlich (und diese Meinung bitte gern auch zu den Verantwortlichen tragen):

Dein Blog machte mir die Lindenstraße eher sympathische, weil es sehr schön zeigt, was für Arbeit dahintersteckt. Ein Lindenstraßenblog wäre daher eine Konsequenz und das eine sehr schöne.

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Frieder

Ich sehe das wie Besim. Es wäre toll, wenn der Blog „offiziell“ auf der „Lindenstraße“-Internetseite weitergeführt werden würde! Was ich bisher von Michael Meisheit über die „Lindenstraße“ gelesen habe hat auch mein Bild von der Produktion und Serie noch verbessert! Die Berichte waren sehr ehrlich und offen. Eine absolut glaubwürdige Art von PR die sehr gut zur „Lindenstraße“ paßt.

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Silke

Ich finde es superschade, dass du nicht weiter über die Lindenstraße schreiben darfst. Bitte versuche doch die „Macher“ davon zu überzeugen, diesen Teil des Blogs offiziell auf deren Seite weiterzuführen. Vielleicht haben ja die anderen Autoren auch Lust dazu!
Optional: Wie wäre es, wenn du einen Newsletter per Email an alle versenden würdest, die sich dazu bei dir anmelden. Das wäre doch dann nicht öffentlich. Du könntest dir von allen Erklärungen unterschreiben lassen, dass der Inhalt des Newsletters nicht veröffentlicht werden darf.

Aber egal wie es ausgeht, deine Seite lese ich natürlich weiter, wenn auch etwas trauriger 😉

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Zora

Die Idee von Silke mit dem Newsletter finde ich genial, glaube aber dass dies die LS Macher auch nicht gern sehen würden.

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