Neues aus meiner Literatur-Werkstatt …

Die Zeit rast. Es gäbe so wahnsinnig viel darüber zu berichten, wie es mit der Veröffentlichung von „Soap“ läuft. Aber es gibt auch so wahnsinnig viel zu tun, um dieses außergewöhnliche Projekt voranzutreiben, so dass am Ende leider das Bloggen zu kurz kommt. Im Moment sind 24 Stunden pro Tag definitiv zu wenig. Dennoch hier ein paar kurze Einblicke, vor denen ich aber kurz emotional werden muss. Ich bin echt berührt davon, wieviele Leute mich freiwillig und gerne bei diesem Projekt unterstützen. Es wird mir laufend Hilfe angeboten, mir meine Amateur-Fehler verziehen, auf vereinbarte Honorare verzichtet, auch nachts schnell auf Mails geantwortet, Überstunden geschoben. Es ist wirklich UNGLAUBLICH! Crowdsourcing at its best! Danke!

 

Der Text

Die Arbeit am Manuskript geht in die Endphase. Noch einmal haben drei Testleser sehr genau hingeschaut. Es gab danach überraschend viel zu tun. Was aber natürlich dem endgültigen Text zugute kommen wird. Derzeit bin ich schon bei den letzten Details. Ebenso schule ich gerade im Schnelldurchlauf auf „Buchsetzer“ um. Ich beschäftige mich ausführlich mit Themen wie Schriftart, Zeilenabstand, Seitenränder, Seitenzahlen usw. Ständig laufe ich mit einem Stapel Büchern aus meinem Regal herum und gucke, „wie die das gemacht haben“. Es ist unglaublich, was man alles beachten muss, was alles schief gehen kann. Die endgültige Anzahl der Seiten ändert sich fast stündlich, denn wenn man einen Seitenrand auch nur um 0,1 cm vergrößert, hat man schon wieder ein paar Seiten mehr. Dabei müsste ich die genaue Zahl bald wissen. Ohne sie kann mein Illustrator nicht die endgültige Vorlage für das Cover erstellen, denn hierfür wird eine Datei inklusive Rückseite und Buchrücken benötigt. Die exakte Breite des Buchrückens ist aber abhängig von der Zahl der Seiten. Probleme, die wir alle in den Griff bekommen werden. Für die aber nicht mehr viel Zeit ist. Denn ab kommenden Dienstag möchte ich mit dem Hochladen bei Createspace beginnen – aufgrund diverser Prüfungen und eventuell notwendiger Korrekturen kann sich nämlich der Prozess bis zur Veröffentlichung des Taschenbuchs über 10 Tage hinziehen.

 

Der Preis

Die Umfrage zum möglichen Preis von „Soap“ wurde rege angenommen. Fast 50 Leute haben abgestimmt. Beim Taschenbuch war mehr als die Hälfte der Teilnehmer für einen Preis von 9,90 Euro, der nun auch endgültig meine Präferenz ist. Für das eBook ergab sich kein so deutliches Bild. Die meisten Stimmen gruppierten sich um 4,99 Euro und 5,99 Euro. Da aber auch noch einige Abstimmungen darunter gelandet sind, peile ich nun für das eBook einen Verkaufspreis von 4,99 Euro an. Die Hälfte des Taschenbuchs klingt für mich auch ganz gut.

 

Die PR-Arbeit

Auch hier gibt es Bewegung. Das wichtigste Ereignis war sicherlich der Dreh für die Buchtrailer, der gestern stattgefunden hat. Mit haufenweise professionellem Equipment, einem bestens gelaunten Team und einem exzellenten Schauspieler Simon Mantei haben wir vier Stunden mein Arbeitszimmer auf den Kopf gestellt. Alles ist nun im Kasten – ich warte noch auf die entsprechenden Dateien. Aber was ich beim Dreh gesehen habe, fand ich schon einmal super. Mit Simon haben wir zudem ein Riesentalent an Board. Von dem Jungen werden wir alle noch öfters hören, da lege ich mich fest! Für die Fertigstellung der Trailer braucht es jetzt noch einige Sprachaufnahmen und die Nachbearbeitung. Aber vor Dezember werden die kleinen Filmchen eh nicht der Öffentlichkeit präsentiert – sondern wahrscheinlich in der Woche nach dem Erscheinen von „Soap“ am 30.11.2012. Als Vorgeschmack auf die Trailer ein paar Bilder vom Dreh …

3 Kommentare

Zora

Das ist alles so spannend, ich kann es kaum erwarten das Buch in den Händen zu halten! Ich drücke dir gaaanz fest die Daumen, dass alles glatt läuft, du Termine einhalten und Stolperfallen umgehen kannst.

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