März

Hier nun mal wieder die monatlichen Zahlen und wichtigsten Infos zu meinem Leben als Selfpublisher. Mittlerweile gibt es ja mit „Soap“ und „Irgendwas ist immer“ gleich zwei Publikationen zu beobachten.

 

Die Verkaufszahlen

Die Zahlen sind durchwachsen. Für „Soap“ sind sie nämlich so gut wie zum Erliegen gekommen. Bei „Irgendwas ist immer“ gab es dagegen einen erstaunlichen Erfolg. Im Einzelnen:

Insgesamt wurden von „Soap“ bis Ende März 383 Bücher verkauft. 162 Taschenbücher und 221 eBooks. Dazu kommen über 60 als Rezensionsexemplar oder Dankeschön versendete Taschenbücher. Bei den eBooks wurden im März wiederum drei Stück über beam-eBooks verkauft – eine wirklich gute Alternative zu Amazon. Offen ist noch wieviele eBooks im März über den iBookstore verkauft wurden – die Zahlen bekomme ich immer mit Verzögerung. Für den Februar konnten immerhin vier Verkäufe nachgeliefert werden, die bereits eingerechnet wurden.

Im monatlichen Verlauf sieht das dann so aus:

  November Dezember Januar Februar März
Taschenbuch 38 81 27 10 6
eBook 23 65 66 45 22
Gesamt 61 146 93 55 28

 

Wie man sieht, plätschern die Verkäufe nun auf sehr niedrigem Niveau vor sich hin. Anders sieht es bei „Irgendwas ist immer aus“. Hier gibt es ja nur ein eBook, aber dieses nimmt an „Amazon Select“ teil, wodurch Kindle-Besitzer aus dem Amazon-Prime-Programm es kostenlos ausleihen können. Für diese Ausleihe gibt es einen monatlich immer wieder neu fest gelegten Betrag, der an die Autoren geht. Im Februar war das 1,76 Euro pro Ausleihe. Deutlich mehr also als ich bei einem Verkauf verdiene – denn das eBook kostet ja nur 1,11 Euro. Hier die Zahlen:

  Februar März
Verkauft 39 222
Verliehen 7 70
Gesamt 46 279

Insgesamt wurden also in vergleichsweise kurzem Zeitraum 325 eBook von „Irgendwas ist immer“ entgeltlich unters Volk gebracht. Dazu kommen über 6000 eBooks, die kostenlos runtergeladen wurden. Nur durch diese Kostenlos-Aktion sind die guten Verkaufszahlen zu erklären. Ein weiterer Beleg dafür ist, dass exakt einen Monat nach der Aktion die Verkäufe eingebrochen sind. Denn offensichtlich wird der vergangene Monat beim berüchtigten Amazon-Algorithmus sehr stark gewertet. Während „Irgendwas ist immer“ an einem Tag noch auf Platz 1 der Beliebtheitswertung bei „Kurzgeschichten & Anthologien“ stand, fand es sich am nächsten Tag unter ferner liefen wieder – schlicht weil die verschenkten Bücher nun nicht mehr gewertet wurden. Leider hat dies nun auch zur Folge, dass die tollen Verkäufe so nicht  mehr weitergehen. Ich hätte im März noch deutlich mehr verkaufen müssen, um die guten Rankings zu behalten …

 

Gewinne einen Autor

Das große PR-Thema im März war mein Wettbewerb „Gewinne einen Autor“, über den ja hier ausführlich berichtet wurde. Heute endet die Möglichkeit, für den Gewinner abzustimmen. Bis 24 Uhr kann man noch auf der Startseite rechts seine Stimme für den eigenen Favoriten abgeben!

Gebracht hat der Wettbewerb schon einmal sehr viel Aufmerksamkeit. Am Tag der Verkündung der Finalisten wurden neue Rekorde bei der Anzahl der Blogbesucher aufgestellt. Und seitdem liegen – durch das Voting – die Besuchszahlen deutlich höher als früher, obwohl ich gerade kaum zum Bloggen komme.

Für Verkäufe hat es erkennbar erst einmal nichts oder nur sehr wenig gebracht. Sonst müssten die Zahlen im März anders aussehen. Dafür hat es wahnsinnigen Spaß gemacht und die PR-Möglichkeiten sind noch lange nicht erschöpft – wenn erst einmal die Gewinner feststehen und die Preise „vergeben“ werden, gibt es sicher weitere Berichte. Und vor allem auch spannende Begegnungen und Diskussionen rund um „Soap“ …

 

Second Life

Ein weiteres Highlight im März war meine erste Lesung – die in der virtuellen Realität „Second Life“ stattgefunden hat. Mit 25 Besuchern / Zuhörern ist sie gut angekommen, hat sehr viel Spaß gemacht und scheint mir ein Modell mit Zukunft zu sein. Die nächste Second-Life-Lesung im virtuellen Köln ist dann auch schon geplant – für den 18. April um 20 Uhr.

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