2000

Im falschen Film FruehlingWie ich berichtet hatte, entscheidet bei meiner eBook-Serie „Im falschen Film“ der Erfolg des gerade veröffentlichen eBooks „Im falschen Film – Frühling“ darüber, ob die Serie nach dem Ende der zweiten Staffel noch weitergeführt wird. Ziel ist es, in den ersten zehn Verkaufstagen insgesamt 2000 eBooks zu verkaufen.

Dieser Beitrag hier soll nicht nur die täglichen Verkaufszahlen und somit den Stand der Dinge allmorgendlich verkünden, sondern auch einen kleinen Einblick geben, wie sich Verkaufszahlen bei Amazon-ebooks kurz nach Verkaufsstart entwickeln können.

(Kurzer Einschub für die Selfpublishing-Experten: Die hier genannten Zahlen nehme ich aus der Grafik auf dem neuen „Verkaufs-Dashboard“ von Kindle Direct Publishing, denn diese sind immer die aktuellsten, wenngleich sie auch noch vorläufig sind. Dabei rechne ich „bezahlte“ und „ausgeliehene Einheiten“ zusammen.)

 

13. Mai: 304 verkaufte Bücher


Aufsteiger des TagesÜber 300 eBooks am ersten Tag zu verkaufen, ist ein sehr, sehr erfreuliches Ergebnis, das nicht viele Bücher von Selfpublishern erreichen können. Denn gerade am ersten Tag ist man auf der Amazon-Seite noch so gut wie gar nicht sichtbar, was bedeutet, dass fast alle Verkäufe „aus eigener Kraft“ erreicht werden müssen. Hier hilft es, dass „Im falschen Film“ eine Serie mit leidenschaftliche Fans ist, die seit Wochen auf eine Fortsetzung warten. Über meine Mailingliste und die Facebook-Seite von „Im falschen Film“ kann ich bis zu 600 Leute erreichen, von denen offensichtlich sehr viele gleich zugeschlagen haben. Dadurch war das Buch auch mit dem allerersten Verkaufsrang (211) sofort „Aufsteiger des Tages“.

14. Mai: 130 verkaufte Bücher

Die Verkaufszahlen gehen am zweiten Tag deutlich zurück und liegen unter dem notwendigen Schnitt, um 2000 Verkäufe zu erreichen. Das ist schon etwas ernüchternd, wenn es auch nicht ganz überraschend kommt. Denn die wartenden Fans haben sich zum großen Teil am ersten Tag eingedeckt. Und bei Amazon ist das Buch zwar sofort in den Top 100 der Kindle-Charts gelandet (beste Position am Morgen war Platz 36), aber es fehlt noch ein für die Sichtbarkeit enorm wichtiger Faktor: Die Empfehlungen („Kunden kauften auch“ usw.) setzen immer mit einer Verzögerung von zwei oder drei Tagen nach Verkaufsbeginn ein. Erst dann wird auch Käufern der bisherigen Folgen das neue Buch präsentiert. Wenn das passiert ist, entscheidet sich wirklich, wohin die Reise in den nächsten Tagen geht …

15. Mai: 85 verkaufte Bücher

Es wird ernst. Es war zwar nicht zu erwarten, dass der gestrige Tag mehr verkaufte Bücher als vorgestern bringen würde – denn das Buch war nach wie vor nicht in den Beliebtheitslisten und den Empfehlungen zu finden. Aber dass es noch einmal deutlich weniger Verkäufe gab, lässt mein Ziel in weite Ferne rücken. In den Verkaufscharts hängt das Buch schon am Ende der Top 100. Und auch heute morgen sehe ich leider noch nicht, dass das Buch in den wichtigen Beliebtheitslisten auftaucht – ohne die kommen wir aber nicht weit. Leider scheine ich hier das Pech zu haben, dass diese Listen gerade etwas seltener aktualisiert werden. (Hier ein Beitrag, der den Unterschied zwischen Verkaufscharts und Beliebtheitslisten erläutert.) Jetzt heißt es Nerven behalten und hoffen, dass das normalerweise verkaufsstarke Wochenende eine Trendwende bringt. Und heute vielleicht die zahlreiche Werbung von Fans (Danke!) und noch einige andere Werbeaktionen fruchten!

16. Mai: 58 verkaufte Exemplare

Jetzt muss man leider schon auf ein mittleres Wunder an diesem Wochenende hoffen, um noch annähernd mein Ziel zu erreichen. Leider ist das Buch nun ein wenig Opfer der „Launen“ auf der Amazon-Internetseite geworden, wo manchmal Aktualisierungen für ein paar Tage aussetzen. Das hat dazu geführt, dass es überdurchschnittlich lange gedauert hat, bis das Buch bei Empfehlungen zu sehen war – seit heute morgen ist es das. Aber in den Beliebtheitslisten ist es selbst jetzt noch nicht zu sehen. In der Zwischenzeit ist es allerdings aus den Top 100 rausgefallen und nun also an prominenter Stelle kaum noch sichtbar. Auch die gestrigen Werbemaßnahmen z.B. über xtme.de haben nicht so gegriffen wie früher. So kann es manchmal gehen. Ich werde aber noch das Wochenende abwarten, bevor ich eine endgültige Aussage über den Start des Buches treffe.

17. Mai: 58 verkaufte Exemplare

Man kann immerhin sagen: Der Abwärtstrend ist – was die Zahl der Verkäufe angeht – gestoppt, denn es wurde genauso viel wie am Vortag verkauft. Trotzdem ist das für einen wirklichen gelungenen Einstand eindeutig zu wenig. Und was soll ich sagen? Bei den Beliebtheitslisten auf Amazon tut sich nach wie vor nichts – seit fast einer Woche wurden diese nicht mehr aktualisiert. Damit verstreicht dann nun auch eine tolle Chance, die das Buch durch den ersten starken Verkaufstag in diesen Listen gehabt hätte. Heute ist normalerweise der verkaufsstärkste Tag der Woche. Wir werden sehen, was er „Im falschen Film – Frühling“ bringt …

18. Mai: 53 verkaufte Exemplare

Das war es leider. Da selbst der verkaufsstarke Sonntag noch einmal einen Rückgang bei den Verkäufen gebracht hat, ist es nun wirklich aussichtslos, in den ersten zehn Tagen 2000 Exemplare zu verkaufen. Es sieht sogar so aus, als ob es nicht einmal mit 1000 Exemplaren etwas wird. Auch wenn ich zuversichtlich bin, dass wenigstens diese im Laufe der Zeit noch zusammenkommen, ist das Signal eindeutig: Trotz extrem guter Bewertungen macht mir das Konzept Serie einmal mehr das Leben schwer. Ich werde jetzt noch bis zum Ende der zehn Tage weiter berichten – weil es ja auch für Selfpublisher interessant ist, wie so ein Start schieflaufen kann. Und dann gebe ich die Konsequenzen bekannt. Klar ist: Die Serie geht nach dem Sommer so nicht weiter, aber vielleicht gibt es ja andere interessante Möglichkeiten …

19. Mai: 63 verkaufte Exemplare

Zum ersten Mal gehen die Verkäufe etwas nach oben. Was gerade für denn sonst eher schwachen Montag natürlich erfreulich ist. Aber wir sind trotzdem viel zu weit hinter dem Soll. Unglaublich aber wahr: Die Beliebtheitslisten sind seit genau einer Woche nicht mehr aktualisiert worden – also seit Veröffentlichung meines Buches. Das habe ich bei meinen Beobachtungen von Amazon bisher noch nicht erlebt. Murphy’s Law! Nur um noch einmal zu verdeutlichen, wie wichtig diese Listen sind: Auf dem Kindle-Gerät selbst, über das nun einmal sehr viele Verkäufe laufen, werden so gut wie alle Sortierungen und Anzeigen nach diesen Listen gemacht. Mein Buch ist dort nur durch die Suche überhaupt zu finden.

20. Mai: 49 verkaufte Exemplare

Eine schlechte und eine gute Nachricht: Gestern war der bisher verkaufsschwächste Tag. Dafür habe ich heute morgen gesehen, dass zum ersten Mal seit neun Tagen die Beliebtheitslisten aktualisiert wurden. Leider wird dort immer der Durchschnitt des bisherigen Verkaufs als Grundlage genommen, der aktuell natürlich nicht so toll ist. Hätte man nur den Schnitt des Veröffentlichungstag genommen, hätte das sicher für einen Platz unter den ersten 50 gereicht und damit für viel Präsenz – aber das haben wir nun verpasst. Deswegen steht es dort nun irgendwo hinter Platz 300. Mal sehen, ob es heute noch einen Effekt dadurch gibt. Morgen gibt es dann auch zum letzten Mal eine Zahl und meine Analyse.

21. Mai: 39 verkaufte Exemplare

Verkaufsstart IfF FrühlingDie zehn Tage sind nun vorbei. Mit 836 verkauften eBooks wurde das Ziel von 2000 Verkäufen sehr deutlich verfehlt. Am letzten Tag gab es sogar noch einmal einen neuen Niedrigstwert. Das mag zum Teil dem guten Wetter geschuldet sein, aber neben den nun mehrfach erwähnten negativen Faktoren von außen, muss ich schon auch deutlich sagen: Das Serienkonzept ist so nicht aufgegangen, sondern eher eine Bremse für den Verkauf. Daher werde ich – wie angekündigt – nun erst einmal nicht weiter seriell im Bereich eBook schreiben. Ich gebe aber weder bei dem aktuellen Buch auf, noch wird die Welt rund um Trixi komplett verschwinden. Denn erstens kommen ja noch drei Folgen in einem neuen eBook – Mitte Juni. Und zweitens habe ich schon wieder einige neue Ideen, über die ich in den nächsten Tagen genauer berichten werden, wenn ich dann hier im Blog ein Fazit zu dem Start von „Im falschen Film – Frühling“ ziehen werde.

Gesamt nach zehn Tagen: 836

 

Auch wenn das Ergebnis nicht das Erwünschte ist, bin ich nicht unglücklich. Denn die Reaktionen der Leserinnen und Leser auf die neuen Folgen von „Im falschen Film“ sind wirklich toll und motivierend. Und auch, dass so viele das Buch unterstützt und dafür geworben habe, ist eine wunderschöne Bestätigung für meine Schreibarbeit. Vielen, vielen Dank.

 

Wer will mehr?

Im falschen Film FruehlingEs geht weiter mit meiner eBook-Serie „Im falschen Film“. Seit gestern sind die ersten drei Folgen der zweiten Staffel als eBook bei Amazon zu haben – zusammengefasst unter dem Titel „Im falschen Film – Frühling“.
Der erste Verkaufstag war traumhaft. Das Buch hat sich fast 300 Mal verkauft, ist sofort bis auf Platz 36 der Kindle-Charts hochgeschossen und hat bereits die ersten begeisterten Rezensionen bei Amazon. Vielen, vielen Dank!

Auch die zweite Staffel besteht aus sechs Folgen (insgesamt also die Folgen 7-12). Und da bisher nur drei erschienen sind, muss es logischerweise noch drei weitere geben. Diese werden aller Voraussicht nach wieder zusammengefasst als ein Buch erscheinen – und zwar Mitte Juni unter dem Titel „Im falschen Film – Sommer“. Was die zweite Staffel angeht, war es das dann. Es wird noch entsprechende Taschenbücher geben, aber diesmal keine „Gesamtausgabe“ mit allen Folgen. Zwei Bücher mit je drei Folgen. That’s it.

Staffel Drei?

Ja, und dann? Wo es Frühling und Sommer gibt, sollten doch auch Herbst und Winter nicht weit sein. Im Prinzip war das auch immer der Plan, denn für drei Staffeln ist locker genügend Erzählstoff da. In jeder Staffel arbeitet Trixi nämlich einen anderen Abschnitt ihres Lebens auf. In der ersten Staffel die Jahre, in denen sie mit Christian verheiratet war. In der zweiten Staffel ihre Anfänge in Berlin und das Stalkertrauma. Und dann könnte sich eine dritte Staffel ihrer Jugend widmen …

Die Leser entscheiden, ob es weitergeht

Im falschen Film SommerNun hatte ich an anderer Stelle schon berichtet, dass ich meine zeitlichen Ressourcen sehr genau einteilen muss. Ich könnte eine weitere Staffel sowieso nicht vor November starten. Aber auch um das zu tun, muss erkennbar sein, dass viele, viele Leserinnen und Leser das auch interessiert. Denn ich habe ja nicht nur viel Arbeitsaufwand, sondern investiere in jede Staffel Geld für professionelle Hilfe (Cover, Korrektorat, Layout, Werbung usw.)
Und so kommt es nun, dass der Erfolg des gerade erschienenen eBooks „Im falschen Film – Frühling“ darüber entscheiden wird, ob die Geschichte von Trixi mit der Sommer-Ausgabe endet oder ob es noch einen Herbst und Winter geben wird!
Da ich gerade am Ende der zweiten Staffel arbeite, kann ich dort noch so oder so verfahren, muss dies aber bis Ende nächster Woche entscheiden.

Ziel: 2000 eBooks in zehn Tagen

Das heißt: Die ersten zehn Verkaufstage (13.-22.5.) sind mein Maßstab. Gelingt es, in dieser Zeit 2000 eBooks oder mehr zu verkaufen, dann verpflichte ich mich, weiterzumachen. Denn das ist nach meinen bisherigen Erfahrungen ein Wert, der am Ende zu ausreichenden Einnahmen führen wird. 300 sind bereits geschafft, aber der erste Tag ist immer sehr viel erfolgreicher als die anderen. Nun kommt es halt drauf an.

Kann man helfen?

Natürlich können alle Leserinnen und Leser, die wollen, dass es weitergeht, helfen. Viele tun das ja bereits ganz großartig. Selten wurde etwas bei Facebook so oft geteilt wie mein gestriges Posting zum Verkaufsstart. Das macht einen Großteil des Erfolges von „Im falschen Film“ aus – denn nichts ist überzeugender als persönliche Empfehlungen.
Wer mitmachen will (bzw. noch mehr machen will), hat gerade heute und morgen zwei tolle Aufhänger: Nach wie vor läuft das Gewinnspiel „Ein Tag im falschen Film“, durch das man für seine Werbung ja sogar mit einer echten Chance auf tolle Gewinne belohnt wird.
Und außerdem gibt es heute und morgen die erste Staffel von „Im falschen Film“ für unschlagbare 99 Cent – und wer durch die erste Staffel angefixt wird, kauft sich sicher auch die weiteren Bücher.
Jeder kann also wo auch immer und wie auch immer auf diese Aktionen hinweisen. Oder auch einfach nur darauf, dass es mit Trixi weitergeht, denn natürlich haben viele Leser der ersten Staffel das noch gar nicht mitbekommen. Alles hilft!

Tägliche Berichte

Ich bin nun sehr gespannt, ob es gelingt, die 2000er-Marke zu knacken. Ich werde jeden Morgen hier den Stand der Dinge bekannt geben. Und dann natürlich auch das Endergebnis nächste Woche Freitag! Wollen wir hoffen, dass es Trixi ein weitere Reise in ihre Vergangenheit ermöglicht …

Ein Tag im falschen Film zu gewinnen!

Wer möchte die Lieblingsorte meiner Hauptfigur Trixi aus „Im falschen Film“ in Berlin persönlich besuchen? Geführt vom Autor? Zum Beispiel: Spazieren im Berliner Bergmannkiez; Kaffee und Kuchen im Ritz; Meet&Greet mit Aiden und Ava; Frühstück im Barcomi’s; Getoppt von einer exklusiven Lesung in Trixis Haus!

Und das ist nur einer der vielen ungewöhnlichen und wunderbaren Preise in meinem diesjährigen großen Gewinnspiel.

Die Preise

Bergmannkiez1. Preis: Ein Tag im falschen Film inklusive Anreise (mit der Bahn) und Übernachtung in einem Kreuzberger Hotel, das in der zweiten Staffel eine wichtige Rolle spielen wird

2. und 3. Preis: Ein Tag im falschen Film (mit selbst organisierter Anreise / Unterkunft)

4. Preis: Eine kleine Nebenrolle in der zweiten Hälfte der zweiten Staffel von „Im falschen Film“

5. Preis: Alle meine Bücher auf Lebenszeit – die bisherigen und die noch kommenden, als Taschenbuch und als eBook

6. Preis: Ein Buchpaket mit „Soap“, „Nicht von dieser Welt“ und alle Büchern von „Im falschen Film“ – jedes Taschenbuch persönlich signiert

7. bis 15. Preis: Ein Taschenbuch Deiner Wahl aus meiner Kollektion – mit persönlicher Signatur

Genauer werden die Preise bei den Teilnahmebedingungen beschrieben.

Barcomi'sEine Besonderheit gibt es: Es werden zwar 15 Gewinner in entsprechender Reihenfolge ausgelost, aber der Erste muss nicht den ersten Preis nehmen, sondern kann etwas aus allen Preisen auswählen. Der Zweite wählt dann aus dem, was übrig bleibt usw. Damit wird verhindert, dass jemand, der nicht nach Berlin kommen kann oder will, leer ausgeht. Gleichzeitig hat auch jemand auf Platz 4 vielleicht noch die Chance auf „Ein Tag im falschen Film“ …

„Im falschen Film – Der Roman“ zum Aktionspreis von 99 Cent

Vor dem Start der zweiten Staffel möchte ich noch einmal viele Leserinnen und Leser für die erste Staffel gewinnen. Deswegen setze ich nun das eBook „Im falschen Film – Der Roman“ – mit allen bisher erschienen Folgen – bei Amazon auf einen Aktionspreis von 99 Cent herunter. Das eBook war ein wenig in der Versenkung verschwunden, teilweise jenseits von Platz 1000, und nun ist der Traum, es wieder in die Top 100 zu heben. Dabei können die Teilnehmer an diesem Gewinnspiel helfen!

Die Aufgabe

1. Poste diesen Link zur Blogseite von „Im falschen Film“ öffentlich im Internet: http://michaelmeisheit.de/im-falschen-film/
Gerne kannst Du zusätzlich zum Link „Im falschen Film“ vorstellen, empfehlen, nacherzählen, die Preisaktion anpreisen usw.

2. Schicke mir eine Mail mit dem Link zu der Internetseite, auf der Du etwas über „Im falschen Film“ gepostet hast, an michael at michaelmeisheit punkt de.

Mehrfachwerbung erhöht die Gewinnchancen!

Cover GesamtausgabeWer an verschiedenen Stellen im Internet den Link für „Im falschen Film“ postet, kann seine Gewinnchancen erhöhen. Denn es geht je ein Bällchen in die Lostrommel für folgende „Orte“ des Internets:

  1. Dein Facebookprofil
  2. Dein Twitteraccount
  3. Dein Blog (Buchblogger können übrigens ein Rezensionsexemplar bekommen …)
  4. Ein öffentliches Forum jeglicher Art oder eine Buchcommunity
  5. Eine beliebige andere Internetseite – sei es Tumblr, Reddit, unter den Kommentaren einer Newsseite oder was auch immer Dir einfällt, das nicht mit den anderen vier Punkten schon abgedeckt ist. Hier ist Kreativität gefragt.

Man hat also die Chance, bis zu fünf Mal seinen Namen in den Lostopf zu bekommen.
Toll wäre natürlich, wenn die ausgewählte Seite auch irgendwie passt und es wirklich eine Chance gibt, dass dort neue Leserinnen und Leser für „Im falschen Film“ gefunden werden können. In einem Forum zu Berlin-Kreuzberg passt es zum Beispiel besser als in einem über Schlittenhunderennen in der Antarktis.

Einsendeschluss 15. Mai

Die Aktion beginnt sofort und endet am Erscheinungstag von Staffel 2 – also am 15. Mai um 23.59. Jeder, der teilnehmen möchte, muss bis dahin seine E-Mail mit dem Link an mich gesendet haben.

Bitte in die Mail immer Euren vollständigen Namen und Euren Wohnort schreiben, damit ich Euch gerade bei Mehrfacheinsendungen zuordnen kann. Gerne kann man auch mehr als fünf Mal werben. Das würde mich sogar freuen. Aber es erhöht die Gewinnchancen nicht …

Alle weiteren Infos findet Ihr bei den Teilnahmebedingungen. Fragen können natürlich jederzeit gestellt werden. Ich hoffe auf rege Teilnahme und freue mich schon sehr darauf, einige Gewinner kennenzulernen und sie exklusiv durch Kreuzberg und Trixis Welt führen zu können!

Eine Bitte

Dieses Gewinnspiel soll „Im falschen Film“ noch einmal so richtig bekannt machen und sozusagen den Boden für die zweite Staffel bereiten. Denn nur wenn die zweite Staffel viele Leserinnen und Leser findet, wird es auch eine dritte Staffel geben können. Daher würde ich mich enorm freuen, wenn Ihr im Rahmen des Gewinnspiels aber vielleicht auch unabhängig davon überall verbreitet, dass es die spannende Serie zur Zeit für nur 99 Cent gibt! Danke!

Im falschen Film – Funktionieren eBook-Serien?

Mitte Dezember 2013 startete ich meine eBook-Serie „Im falschen Film“, von der im Abstand von je zwei Wochen insgesamt sechs Folgen erschienen sind. Fortlaufende Erzählungen von je 70 Seiten mit starken Cliffhangern – wie bei einer Fernsehserie. Zum niedrigstmöglichen Preis von 89 Cent. Auch wenn es nicht die erste eBook-Serie dieser Art war, so gibt es nur wenige Projekte, die ähnlich konsequent das Modell Serie ausprobiert haben. Und kaum eine davon kann den Erfolg vorweisen, den „Im falschen Film“ nun hatte. Dennoch würde ich derzeit nach den gemachten Erfahrungen eher von diesem Modell abraten, denn die Leserinnen und Leser tun sich damit sehr schwer. Hier meine Analyse.

Die Einzelfolgen

Cover Gesamtausgabe

Bereits zum Erscheinen der dritten und der fünften Folge habe ich jeweils ein Zwischenfazit gezogen (hier und hier). Kernaussage in beiden Beiträgen war, dass es trotz sehr guter Amazon-Kundenbewertungen, trotz ausgefeilter Werbung und trotz auffällig stark wachsender Fanbasis – in der Mailingliste und bei Facebook – sehr mühselig war, die einzelnen Folgen der Serie zu verkaufen. Nur mit Hilfe einer Kostenlosaktion zu Weihnachten (mit 6.800 Downloads) kam die Serie überhaupt ins Laufen und selbst Platzierungen in den Top 100 der Kindle-Verkaufscharts hatten für die Einzelfolgen kaum Verkaufsschübe zur Folge. Doch immerhin verkaufte ich mit den ersten fünf Folgen insgesamt 9.340 eBooks zu je 89 Cent – im Schnitt also über 2.000 Exemplare pro Folge. Das Ergebnis lag über meinem Minimalziel, aber gemessen daran, wie niedrig der Preis war und wie gut die Serie inhaltlich ankam, war es immer noch etwas verhalten.

Der Trick mit der Gesamtausgabe

Deswegen hatte ich mich entschlossen mit Erscheinen der sechsten und vorerst letzten Folge Mitte Februar gleichzeitig eine Gesamtausgabe mit allen Folgen zu veröffentlichen und einen besonderen „Trick“ anzuwenden. Die Gesamtausgabe – ein eBook mit immerhin 400 Seiten – sollte regulär 3.99 Euro kosten.

Jedoch bot ich sie für nur einen einzigen Tag VOR Erscheinen des sechsten Teils für 89 Cent an. Damit wollte ich zweierlei erreichen: Ersten sollten die Fans der Serie, die bereits alle Folgen gekauft hatten und gespannt auf den letzten Teil warteten, ein kleines Geschenk erhalten: Nämlich die komplette Sammlung zum Preis einer normalen Folgen (ein Bonuskapitel war auch dabei). Und zweitens sollte mit diesem sehr attraktiven Preis, der nur 24 Stunden galt, ein enormer Verkaufsschub erreicht werden, um das Buch sofort hoch in die Verkaufscharts zu schleudern.

Platz 5

Der Plan ging hervorragend auf: Nach einem Tag hatte ich 800 Exemplare verkauft und das eBook befand sich auf Platz 5 der Kindlecharts. Dies waren natürlich traumhafte Startvoraussetzungen für ein eBook. Nachdem ich den Preis dann hochgesetzt hatte, verkaufte es sich auch für 3.99 gut weiter und blieb 22 Tage in der Top 100. Trotzdem habe ich in den letzten Wochen auch hier festgestellt: Das Buch rutschte schneller ab als vergleichbare Bücher in dem Genre, die teilweise nicht so gut bewertet waren. Für mich gibt es dafür zwei Erklärungsansätze:

Erstens ist der Preis gerade bei Romance-Büchern von Selfpublishern in der Regel bei 2.99 zu finden, die zudem oft mit vielen Preisaktionen begleitet werden. 3.99 ist für einen Liebesroman also eher hoch.

Zweitens bringt natürlich auch die Gesamtausgabe immer noch das Seriengefühl mit sich. Im Klappentext und in der Leseprobe wird darauf hingewiesen, dass es sich um eine Serie handelt – die auch noch fortgesetzt wird. Und hier sind viele Leserinnen und Leser nach wie sehr vorsichtig.

Die Zahlen: Einzelfolgen vs. Gesamtausgaben

Auch nach der Veröffentlichung der Gesamtausgabe haben sich interessanterweise die Einzelfolgen weiterverkauft. Bis heute sind es insgesamt 13.440 Verkäufe. Das heißt, dass im Schnitt gut 2.200 eBooks pro Folge verkauft wurden. Die sechste Folge hat deutlich weniger verkauft (weil dann ja schon die Gesamtausgabe da war), so dass es bei der Verkaufsstärksten Folge 2 schon knapp 3.000 Verkäufe sind.

Die Gesamtausgabe für 3.99 hat bis heute 4650 Verkäufe erzielt. Also mehr als doppelt so viel wie die Einzelfolgen im Schnitt. Und auch wenn es durch den „Verkaufstrick“ einige Serienkäufer gab, die nur wegen des Angebots die Gesamtausgabe gekauft haben, wird ziemlich deutlich, dass es einfacher ist, ein „normales“ Buch zu verkaufen als die diversen Einzelfolgen.

Die Cover 1-6

Fazit zur ersten Staffel

Die ersten Staffel von „Im falschen Film“ war für mich ein Erfolg. Natürlich bin ich durch meinen Kindle-Hit „Nicht von dieser Welt“, der mittlerweile fast 30.000 Mal verkauft wurde, etwas verwöhnt, aber kombinierte 6.000 – 6.500 Leserinnen und Leser für das Experiment „Im falschen Film“ sind schon eine große Hausnummer. Besonders da ich bei meiner Analyse des eBook-Serien-Markts kaum eine (vergleichbare) Serie gefunden habe, die diese Zahlen aufweisen konnte. Der letzte Erfolg in dieser Richtung war Jonas Winners „Berlin Gothic“ und das war 2011.

Für mich von unschätzbarem Wert ist allerdings der intensive Kontakt zu den Leserinnen und Lesern, der durch „Im falschen Film“ aufgebaut werden konnte. Meine Mailingliste ist von 100 auf knapp 600 Abonnenten gewachsen. Die Facebook-Seite von „Im falschen Film“ hat über 400 Likes und eine sehr aktive Gefolgschaft. Die Serie zieht also die Leserinnen und Leser überdurchschnittlich in ihren Bann und die stetig lauter werdenden Beschwerden, warum es denn nicht endlich weitergeht, zeigen, dass die Welt meiner Hauptfigur Trixi gerne besucht wird …

Konsequenzen für die zweite Staffel

Indie Autor PreisIn den letzten Wochen bin ich mit der zweiten Staffel nicht so vorangekommen, wie ich das ursprünglich geplant hatte. Eine Fortsetzung ab Mitte April ließ sich nicht realisieren. Grund dafür war Zusatzarbeit als Drehbuchautor, aber auch der extrem erfreuliche Gewinn des Indie-Autor-Preis 2014 mit „Nicht von dieser Welt“ und damit verbunden eine ereignisreiche Zeit auf der Leipziger Buchmesse.

Doch nun steht die zweite Staffel an. Der Start ist für Mitte Mai geplant. Allerdings ziehe ich Konsequenzen aus den Erfahrungen mit der ersten Staffel und werde sie nicht wieder als Serie mit sechs einzelnen eBooks veröffentlichen. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass dies wegen der Leservorlieben, dem damit verbundenen Mehraufwand von sechs Veröffentlichungszeitpunkten, aber auch den geringeren Einnahmen durch die Tantiemenregelung von Amazon (bei 89 Cent bekomme ich nur 35% anstatt 70%) einfach der für mich schlechtere Weg ist.

Anstelle dessen wird es nun zwei eBooks mit je 200 Seiten (und je drei Folgen) geben, die von vornherein und auch auf absehbare Zeit 2.99 Euro kosten werden. Das erste eBook erscheint Mitte Mai, das zweite voraussichtlich Mitte Juni. Insgesamt wird es vom Umfang her, vom Spannungsaufbau mit Cliffhangern und natürlich auch bezüglich des Mix’ aus Liebe, Humor und Spannung dieselbe Art Erzählung sein wie in der ersten Staffel. Nur die „Darreichungsform“ hat sich leicht verändert.

Leicht ist mir die Entscheidung nicht gefallen, denn ich persönlich mochte den Erzählrhythmus und habe mit Freude gesehen, dass ich einige zunächst skeptische Leute davon überzeugen konnte. Letztlich muss ich aber auch versuchen, die Arbeit zu reduzieren und die Einnahmen zu optimieren – denn ich habe nicht nur deutliche Ausgaben für Cover, Korrektorat, Werbung usw., sondern lehne auch immer wieder Arbeit als Drehbuchautor zugunsten von „Im falschen Film“ ab. Würde aber Amazon ein anderes Tantiemenmodell anbieten oder gar so etwas wie eine Abonnement-Funktion (einmal zahlen, alle Folge automatisch erhalten), würde ich die Folgenweise Veröffentlichung wahrscheinlich beibehalten.

Interessant wird sein, wie es sich nun bei der zweiten Staffel auswirkt, dass es nur eine recht begrenzte Zielgruppe gibt – denn wer die erste Staffel nicht gelesen hat, wird wahrscheinlich nicht zugreifen. Gleichzeitig gibt es eine hohe Zahl von Fans, die kaum erwarten können, dass endlich wieder etwas passiert im Leben von Trixi. Diese Mischung scheint das Verkaufspotential klar vorzugeben, aber in den nächsten Tagen werde ich auch noch einmal mit einem ungewöhnlichen Gewinnspiel versuchen, die erste Staffel zu pushen. Denn eins habe ich mir klar vorgegeben: Die Verkaufszahlen des ersten eBooks der neuen Staffel werden darüber entscheiden, ob die Geschichte von Trixi im zweiten eBook der Staffel zu einem Ende kommen oder ob es gar im Herbst eine dritte Staffel geben wird. Genügend Erzählstoff wäre noch vorhanden. Die Resonanz der Leserinnen und Leser wird entscheiden …

 

 

Die Mailingliste – Das Gold des Selfpublishers

Nicht nur ich habe gestaunt, als letzte Woche die Gesamtausgabe aller Folgen meiner eBook-Serie „Im falschen Film“ innerhalb von einem Tag von Null auf Platz 5 der Kindle-Verkaufscharts hüpfte.

Platz 5

Solch ein Einstieg ist für einen Selfpublisher ein großartiges Gefühl, nicht nur bezogen auf den speziellen Fall, sondern auch bezogen auf die Zukunft der eigenen Marketingmöglichkeiten. Denn es zeigt, dass man – wenn es darauf ankommt – mit dem richtigen Angebot eine Fanbasis mobilisieren kann, die den Unterschied macht. Die zumindest im Ansatz ersetzen kann, wofür Verlage viel Geld ausgeben und Marktingabteilungen beschäftigen.

Aber solch eine Fanbasis ist auch das Ergebnis harter Arbeit. Wenn man mich fragt, was das „Geheimnis“ dieses Erfolges ist, antworte ich: „It’s the Mailingliste, stupid!“.
Es gibt sicherlich viele Faktoren, die beim „Sammeln“ von Fans wichtig sind. Es nützt alles nichts, wenn man kein überzeugendes Buch geschrieben hat. Und es ist auch enorm wichtig, dass man sich wirklich für seine Leserinnen und Leser interessiert, mit ihnen kommuniziert und all das. Aber wenn wir jetzt einmal alles auf die Marketinginstrumente reduzieren, die uns als Selfpublishern ohne (große) Kosten zur Verfügung stehen, dann kann ich die Mailingliste gar nicht genügend hervorheben.

Was ist eine Mailingliste?

Mit Mailingliste meine ich eine Liste, auf der mit Einverständnis der Leserinnen und Leser deren E-Mail-Adressen gesammelt werden, um sie punktuell über neue Ereignisse (wie z.B. Veröffentlichungen oder Preisaktionen) des Autors zu informieren.
Ich rede nicht von einem Newsletter, der regelmäßig erscheint und für den man sich oft die Infos aus den Fingern saugen muss, ohne dass das unbedingt auf Interesse stößt. Meine Mailingliste ist auch mal ein halbes Jahr still, wenn es nichts zu berichten gibt. Und wenn so etwas läuft wie meine eBook-Serie „Im falschen Film“, kommt sogar alle zwei Wochen eine Mail, weil dann auch jedes Mal ein eBook mit einer Folge erscheint.Mail über die ListeMan kann sich wahrscheinlich mit den gängigen Mailprogrammen selbst eine Mailingliste basteln, aber ich empfehle eine der diversen (kostenlosen) Anbieter, die einem viele Layout-Möglichkeiten bieten und außerdem den notwendigen Prozess „E-Mail-Adresse bestätigen“ automatisch übernehmen. Ich selbst benutze den Mailchimp. So wie in dem nebenstehenden Bild sieht eine der von dort versendeten E-Mails aus.
Eingerichtet habe ich diese Liste letztes Jahr im Mai. Bis zum Dezember hatte ich gut 100 Leute eingesammelt. Mit Beginn meiner eBook-Serie schoss die Zahl der Interessenten in die Höhe, so dass es heute 350 Leserinnen und Leser sind, die ich mit ein paar Mausklicks erreichen kann. Es gibt sicher Autoren, die noch weit mehr Fans haben. Aber was schon solch eine Basis von gut 300 Leuten erreichen kann, hat sich letzte Woche gezeigt …

Was ist der Vorteil einer Mailingliste?

Natürlich war zumindest für meine Platz-5-Aktion die Facebook-Seite von „Im falschen Film“ genauso wichtig. Dort interagiere ich viel öfter und intensiver mit den Leserinnen und Lesern und es gibt die tolle Möglichkeit, dass sich interessante Neuigkeiten und Angebot schnell teilen lassen – also noch viel mehr Menschen erreicht werden. Andere Social-Media-Seiten können ebenfalls enorm hilfreich sein, wenn man sie pflegt und hegt. Aber was mich daran immer stört, ist, dass ich von dem Anbieter, also insbesondere Facebook, abhängig bin. Wir haben alle miterlebt, dass man plötzlich dafür bezahlen musste, dass alle Follower der eigenen Fanseite ein Posting auch wirklich sehen. Bei Informationen über Veröffentlichungen gebe ich nun schon automatisch 5 Dollar aus. Wer weiß, was Facebook demnächst noch oben drauf schlägt. Und wer weiß, wen ich mit den 5 Dollar überhaupt erreiche. Auch generell kann es natürlich jederzeit passieren, dass ein Anbieter in der Bedeutungslosigkeit verschwindet und dann nützt mir die tollste Seite nix. Die Mailingliste dagegen bleibt stabil und ist sozusagen mein Eigentum. Und wenn man die Leute nicht zuspamt, dann kommt eine direkt an den Empfänger gerichtete Mail doch meist besser an, als ein Posting, das in einer Timeline an einem vorbeifliegt.

Wie bekomme ich Leute auf die Liste?

Das ist natürlich überhaupt nicht so leicht. Man kennt es von sich selbst: Bevor man sich freiwillig in so eine Liste einträgt, muss sie einem schon wirklich einen Mehrwert versprechen. Und das ist dann auch „schon“ die Lösung: Die Mails, die man an die Interessenten verschickt, müssen einen erkennbaren Mehrwert haben. Was das ist, weiß man natürlich nie so ganz genau, aber ein paar hilfreiche Ansätze sind offensichtlich: Die Leute auf meiner Mailingliste werden IMMER zuerst informiert. Und sie werden manchmal sogar exklusiv informiert, so z.B. als ich Testleser für meine eBook-Serie gesucht habe.

Absolut entscheidend für den starken Wachstum meiner Liste in den letzten zwei Monaten war aber natürlich, dass ich regelmäßig etwas veröffentliche, das die Leute auch lesen wollen. Eine Serie, bei der jede Folge mit einem Cliffhanger endet, an den sich der Satz anschließt „Wenn Sie wissen möchten, wann die nächste Folge kommt, tragen Sie sich doch bitte HIER auf meiner Mailingliste ein“, wirkt tausend Mal mehr als zwanzig Aufrufe auf Facebook oder ähnliches. Im letzten Sommer habe ich mit „Nicht von dieser Welt“ über 25.000 eBooks verkauft. Auch dort stand ein solcher Satz am Ende. Er hat mir nicht ansatzweise so viele Leute gebracht wie die Serie, die vielleicht 1500 regelmäßige Leser hat – denn damals gab es keine Aussicht auf Fortsetzung oder ähnliches. Es muss deswegen jetzt nicht jeder eine Serie schreiben, aber ohne regelmäßige Veröffentlichungen wird es schwer. Doch das gilt ja für die Arbeit als Selfpublisher ohnehin …

Auch wenn der Platz 5 von „Im falschen Film“ nicht annähernd gehalten werden konnte, weil die Fanbasis dann natürlich doch noch nicht SO groß ist und nach wenigen Tagen versorgt war, so sehe ich hier die Zukunft für viele Selfpublisher, die uns letztlich nicht nur unabhängig von Facebook und Co macht, sondern auch immer mehr von Verlagen und Distributoren. Ich werde auf jeden Fall weiter daran basteln.
In diesem Sinne: Hier kann man sich in meine Mailingliste eintragen, über die es nächste Woche ein exklusives Gewinnspiel mit meinen Taschenbücher geben wird. Gewinnen können dann natürlich nur die Leute auf der Liste …

Achterbahn eBook-Serie

Es ist Zeit für ein weiteres Zwischenfazit bei meiner eBook-Serie „Im falschen Film“. Kurz vor dem Erscheinen von Folge 3 der Serie hatte ich bereits einmal bilanziert und festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist, mit diesem ungewöhnlichen Format einer „echten“ Serie die eigenen Ziele zu erreichen. Die Vorbehalte der Amazon-Leser – an die sich die Serie zur Zeit exklusiv wendet – sind groß. Nicht gegen den Inhalt – nach wie vor hagelt es Fünf-Sterne-Rezensionen – sondern gegen eine in viele kleine Stücke aufgeteilte Erzählung, selbst wenn die Teile nur 89 Cent kosten und zuverlässig alle zwei Wochen erscheinen. Dieser Eindruck hat sich in den letzten Wochen mehr und mehr bestätigt – es war ein ständiges Auf und Ab an Glücksgefühlen und kleinen Enttäuschungen …

 

Folge 3

Nachdem eine Kostenlos-Aktion für Folge 1 der zweiten Folge enorm bei den Verkäufen geholfen hatte, erschien Anfang Januar die dritte Folge von „Im falschen Film“. Sie schaffte es zu meiner Freude tatsächlich für einen Tag in die Top 100 (Platz 97), zog auch die anderen beiden Folgen mit hoch, so dass für ein paar Tage alle drei Folgen in der Top 200 waren. Trotzdem ließen die Verkäufe nach gut einer Woche nach, besonders deutlich bei Folge 1 – und nur über diese können ja überhaupt neue Leser an die Serie herangeführt werden. Insgesamt verbesserte sich die Verkaufssituation nicht – nach zwei Wochen waren von Folge 3 zwar – wie auch bei Folge 2 – 1000 eBooks verkauft, aber eben auch nicht mehr. Grund zur Freude und Hoffnung auf mehr Leser gab allerdings auch, da sich meine Mailingliste und die Facebook-Seite von „Im falschen Film“ weiterhin großer Zuwächse erfreute. Die Fan-Basis wurde also stetig größer.

 

Folge 4

Platz 46 und Aufsteiger des TagesBeim Erscheinen von Folge 3 hatte ich einen kleinen Fehler begannen, durch den ich unter Umständen ein wenig  Sichtbarkeit bei Amazon verschenkt habe. Dies hatte ich nun bemerkt und konnte es bei Folge 4 besser machen. Dazu kam die größere Fanbasis. Ich setzte alles darauf, die Top 100 diesmal sofort zu knacken. Und siehe da: Als ich einen Tag nach der Veröffentlichung von Folge 4 morgens erwachte, hatte die Folge Platz 46 der Kindle-Charts erklommen! Das war super. Das war besser als erwartet. Und natürlich eine ganz tolle Ausgangsposition, denn nun konnten sehr, sehr viele Leute die eBook-Serie bei Amazon sehen.

Aber was passierte? Nichts. Die vierte Folge selbst lief zwar auch in den Tagen danach sehr gut, aber sie zog die anderen Folgen nicht einmal so hoch wie das Folge 3 getan hatte. Alle Folgen verbesserten sich etwas in ihrem Ranking, mehr aber auch nicht. Was hatte das nun wieder zu bedeuten? Jedes andere eBook, das mit so vielen guten Rezensionen auf diesem Platz und zu diesem Preis eingestiegen wäre, hätte garantiert zahlreiche Verkäufe nach sich gezogen. Einmal mehr war klar: Eine Serie funktioniert anders. Da ich fest von den inhaltlichen Faktoren der Serie überzeugt bin, kann es in meinen Augen wieder nur am Konzept selbst liegen: Es ist anscheinend vielen Leuten zu aufwendig oder zu fremd, mehrere kurze eBooks nacheinander herunterladen und lesen zu müssen.

 

Folge 5

Im falschen Film Folge5Die neueste Folge ist heute erschienen. Diesmal haben sich in den zwei Wochen sogar 1150 eBooks der Vorgängerfolge verkauft. 1150 Leser, die sich theoretisch für Folge 5 interessieren könnten. Auch die Mailingliste und der Zuspruch bei Facebook sind weiter gewachsen. Deswegen hoffe ich wieder auf einen sehr hohen Einstieg bei Amazon. Aber mache mir keine Illusionen darüber, dass dies nicht gleich das Sprungbrett zum Bestseller bedeutet.

 

Die Umfrage

Zu beobachten wie mein geliebtes Projekt strauchelt und wankt, hat mich nachdenklich gemacht. Natürlich freue ich mich über den vorhandenen Erfolg. Mein Minimalziel von 1000 verkauften eBooks pro Folge wird locker erreicht. Aber es scheint ganz klare Grenzen zu geben für diese Art des Geschichtenerzählens. Finanziell ist es für mich selbst auch eher ein Nachteil, so zu verfahren. Denn Amazon zahlt mir bei einem eBook, das 89 Cent kostet, nur 35% Tantiemen aus, also die Hälfte dessen, was ich z.B. bekommen würde, wenn ich drei Folgen gemeinsam für 2,68 Euro verkaufen würde – denn ab diesem Preis bekomme ich 70% Tantiemen. Und immer wieder höre ich von Leserinnen und Lesern, dass es doch schöner wäre, einen ganzen Roman zu haben oder wie schrecklich das Warten auf die nächste Folge ist. Also habe ich mich gefragt: Bin ich vielleicht der einzige, dem das so Spaß macht? Denn dann würde es ja vielleicht Sinn machen, mit Trixi bei der mittlerweile fest geplanten „zweiten Staffel“ doch wieder auf das klassische Roman-Format umzusteigen.

Kurzerhand habe ich auf Facebook und Twitter eine Umfrage zu dem Thema gemacht. Diese genügt sicherlich nicht wissenschaftlichen Ansprüchen, aber das Ergebnis hilft mir trotzdem. Von 57 Leute, die geantwortet haben, plädierten 34 dafür, bitte als Serie weiterzumachen. 23 waren für die Romanform. Es gibt also doch eine Reihe von Leuten – hier sogar eine Mehrheit – der es Spaß macht, alle zwei Wochen etwas Neues aus der Welt von Trixi zu hören.

 

eBook-Serie oder Roman?

Es wird beides geben. Bereits zeitgleich mit Folge 6 wird eine Gesamtausgabe der ersten Staffel erscheinen – als eBook UND als Taschenbuch. Das hatte ich zwar immer als Ziel vor Augen, aber eigentlich erst für später und strategisch so geplant, dass es dem Seriengeschehen nicht schaden könnte. Doch dies erscheint mir mittlerweile nicht mehr sinnvoll. Man kann wahrscheinlich beides getrennt voneinander betrachten. Denn es gibt eben Leute, die gerne eine Serie haben wollen, und Leute, die den Roman bevorzugen. Also wird es auch bei der zweiten Staffel sechs einzelne Folgen im Abstand von zwei Wochen geben. Und mit Erscheinen der letzten Folge wieder das Gesamtpaket. Die zweite Staffel als Serie startet wahrscheinlich Anfang April. Der Roman kommt dann Mitte Juni heraus. Und es wird sich zeigen, wie beide Veröffentlichungen sich gegenseitig behindern oder – das wäre mir natürlich lieber – befruchten. Ich stelle mich derweil darauf ein, dass die Einzelfolgen eben eine begrenzte Leserschaft erreichen werden, die mir aber im Moment auch in der Form schon eine Menge Freude bereitet. Und wer weiß: Vielleicht entwickeln die Gesamtausgaben ja noch einmal eine ganz eigene Dynamik. Ich werde davon berichten …

Pimp my Einstiegsranking

Für die Strategen und Tüftler unter den Selfpublishern habe ich heute einen kleinen Hinweis, der manchmal große Auswirkungen haben kann. Es geht darum, wie man das Ranking des eigenes eBooks bei Amazon am Tag der Veröffentlichung optimiert.

Eigentlich verrate ich nichts Neues. Ich selbst habe es schon vor einem halben Jahr in dem SP-Guide „Let’s Get Visible“ von David Gaughran gelesen. Aber kaum ein Selfpublisher in Deutschland beherzigt diesen „Trick“ bzw. viele bezweifeln, dass er funktioniert. In einem Selbstversuch ist mir aber nun so etwas wie ein Beweis gelungen. Diesen erläutere ich etwas ausführlicher, damit sich jeder selbst ein Bild machen kann.

Die Theorie

Wenn man sein eBook über das Kindle Direct Publishing bei Amazon veröffentlicht, dauert es zunächst ein paar Stunden, bis das Buch online ist. Und dann dauert es noch einmal einige Stunde, bis es zum ersten Mal ein Verkaufsranking hat. Das Verkaufsranking – besonders wenn es ein gutes ist – stellt die erste Sichtbarkeit bei Amazon dar. Gelingt es einem Buch, auf Anhieb in die Top 300 oder gar die Top 100 zu kommen, kann es gut sein, dass das Buch sich von alleine festsetzt.

Nun hat David Gaughran für den amerikanischen Markt die Theorie, dass die Verkäufe, die in den Stunden zwischen „Buch online“ und „Verkaufsranking ist da“ erfolgen, NICHT für das Verkaufsranking gezählt werden. Macht man also Werbung wie blöd, sobald das Buch bei Amazon steht, und alle Fans und Freunde kaufen sofort, dann verpuffen diese Verkäufe für das erste Ranking. Einen Beweis dafür gibt es – wie immer beim Algorithmus von Amazon – natürlich nicht.

Meine bisherigen Erfahrungen

Bei meinem Buch „Nicht von dieser Welt“ habe ich mich im Sommer einfach mal an diesen Grundsatz gehalten. Abends war das Buch online, ich habe still und heimlich ein Exemplar gekauft (damit es überhaupt einen Ranking bekommen kann …). Und am nächsten Morgen mit der Werbung begonnen, als das Verkaufsranking da war. Das Buch war sehr erfolgreich. Ob das erste Ranking dafür entscheidend war, kann man natürlich nicht mit Gewissheit sagen. Aber ich war mit 55 Verkäufen am Morgen nach Werbestart auf Platz 175.

Danach wurde meine Theorie von einigen Selfpublisher-Kollegen erschüttert, die am ersten Tag problemlos in die Top 100 oder gar Top 50 kamen, ohne diesen Grundsatz zu beherzigen. Eigentlich warben alle sofort los, wenn das Buch bei Amazon zu sehen war. Und niemandem schien es zu schaden. Ich vergaß die Theorie.

Die Cover 1-6Bei den ersten drei Folgen meiner eBook-Serie „Im falschen Film“ achtete ich also nicht weiter darauf, sondern warb auch los, sobald das eBook zu sehen war. Dabei eignet sich natürlich gerade eine Serie mit hohem Spannungsfaktor, bei der Fans händeringend auf die nächste Folge warten, besonders gut dafür, am ersten Verkaufstag hohe Verkäufe zu erzielen. Das war auch mein Ziel. Jegliche Werbung konzentrierte ich auf diesen ersten Tag, um möglichst hoch ins Ranking zu kommen. Aber Gaughrans Grundsatz beachtete ich trotzdem nicht.

Fehler. Denn beim vor zwei Wochen erschienen dritten Teil der Serie fiel mir eine extreme Diskrepanz auf: Das eBook hatte am ersten Tag 154 Verkäufe. Aber es war am nächsten Morgen „nur“ auf Platz 111. Der war zwar schon Grund zu genügend Freude, aber normalerweise war man mit dermaßen vielen Verkäufen an einem Tag locker in den Top 100. Mir fiel auf, dass ich bereits 63 Verkäufe gemeldet bekommen hatte, bevor bei Amazon überhaupt ein Verkaufsranking angezeigt wurde. 154 minus 63 … 91 Verkäufe klang schon eher nach etwas, das im Januar 2014 zu Platz 111 passte.

Der Beweis

Platz 46 und Aufsteiger des Tages

Also machte ich gestern bei Folge 4 die Probe aufs Exempel. Das Buch war nachts zum ersten Mal online, ich kaufte mir selbst ein Exemplar. Dann wartete ich bis zum Nachmittag. Als das erste Verkaufsranking angezeigt wurde, hatte ich ca. 20 Verkäufe. (Das waren offensichtlich besonders neugierige Fans, die es von alleine gefunden hatten.) Erst dann startete ich die „Werbemaschine“. Und siehe da: Heute morgen war das Buch mit 191 Verkäufen auf einem stolzen Platz 46 in den Verkaufscharts! (Yippie!) Wenn man auch hier mal die 20 verfrüht verkauften eBooks abzieht, passen die ca. 170 Verkäufe durchaus zu den Zahlen, die andere Selfpublisher zur Zeit um Platz 50 verkaufen.

Fazit: Wer – auf welche Art auch immer – am ersten Verkaufstag in der Lage ist, über Fans und Freunde eine ordentliche Zahl an Verkäufen zu generieren, sollte meiner Meinung nach Geduld haben. Sobald das eBook bei Amazon online ist, selbst eins kaufen und dann warten, bis der Verkaufsrang da ist. Und dann loslegen. Auch wenn man es nicht hundertprozentig beweisen kann. Mir hat’s geholfen!

UPDATE (28.01.): Matthias Matting hat diese These noch einmal durch einen Test überprüft und nun sogar einen Erklärungsansatz: http://selfpublisherbibel.de/das-geheimnis-der-verschwundenen-ebooks-ein-amazon-mythos-aufgeklaert/

Erfolg in Serie?

Gar nicht so einfach, so eine eBook-Serie. Mitte Dezember habe ich mit „Im falschen Film“ ein ungewöhnliches Projekt gestartet. Eine „echte“ Serie, die es nur als eBook gibt und die viele, viele Folgen haben soll. Hier ein erster Zwischenbericht:

Folge 1

Der Start war fabelhaft, genau wie erträumt. Am ersten Tag gab es 52 Verkäufe und das eBook kletterte auf Anhieb auf Platz 252, war Aufsteiger des Tages. „So kann es weitergehen“, dachte ich mir und wähnte mich schon, einen neuen Hit zu haben. Nur um festzustellen, dass nach den nächsten Tagen mit um die 15 Verkäufen die Party schnell vorbei war. Es gab kurzzeitig zwar noch einmal mehr Verkäufe, als die Werbung auf xtme.de und diversen anderen Kanälen einsetzte, aber auch die verpuffte nach einigen Tagen wieder. Nach nur einer Woche waren es unter 10 Verkäufen am Tag und das Buch näherte sich Platz 1000 bei Amazon. Es waren gerade einmal 200 eBooks verkauft, was bei einem Preis von 89 Cent und der aus meiner Sicht strategisch gut organisierten Werbung wirklich zu wenig ist. Das Minimalziel von 1000 eBooks pro Folge rückte in weite Ferne, der Start war misslungen.

Aufsteiger des Tages

Aber! Inhaltlich kam „Im falschen Film“ sehr gut an. Nach einer Woche hatte das Buch bereits 25 Bewertungen bei Amazon – alle mit fünf Sternen. Die Facebook-Seite wuchs ständig, meine Mailingliste hatte neue Einträge und ich bekam sehr positives Feedback von Lesern und Kollegen auf allen Kanälen. Alle mochten die Geschichte. Alle wollten mehr! Aber was ich ebenfalls immer wieder hörte: „Interessant, aber ich warte lieber bis alle (oder: ein paar mehr) Folgen da sind.“ Meine Analyse war: Es liegt weder an der Werbung noch am Inhalt, das Problem ist wirklich das Format. Die Leute kaufen nicht gerne die Katze im Sack, selbst wenn sie nur 89 Cent kostet.

Strategiewechsel

Eigentlich sollten drei Wochen vergehen bis zum Erscheinen der zweite Folge. Aber nun war umdenken angesagt. Denn sobald die zweite Folge draußen war – so hoffte ich – würden die Leute sehen, dass es weitergeht, dass es mehr zu lesen gibt, dass das Konzept vertrauenswürdig ist. Mit ein paar Extraschichten bei allen Beteiligten (Danke!) konnte ich die zweite Folge fast zwei Wochen früher als geplant bei Amazon online stellen: Am 23.12.

Dieser Tag war absichtlich gewählt. Ursprünglich hatte ich – wie so viele andere Selfpublisher und Verlage auch – auf das Weihnachtsgeschäft geschielt. Die Hoffnung war, dass die erste Folge sich in dem Umfeld von Ferientagen und neu ausgepackten Kindles besonders gut verkaufen würde. Nun war klar, dass ich das vergessen konnte. Daher beschloss ich, die erste Folge an diesen Boom-Tagen als Weihnachtsgeschenk kostenlos anzubieten. Parallel zum Erscheinen der zweiten Folge.

 

Folge 2

Im falschen Film_Folge2Der Plan ging auf: Die erste Folge wurde zwischen dem 23. und 26.12. mehr als 6800 mal kostenlos heruntergeladen. Sie landete zeitweise auf Platz 3 der kostenlosen eBooks. Und was noch viel toller war: Der zweite Teil verkaufte sich deutlich besser als der erste Teil nach seinem Start. Offensichtlich luden sich viele diesen gleich mit herunter oder direkt nach der Lektüre des ersten Teils. Noch während der Weihnachtstage landete die zweite Folge in der Top 200 und blieb dort länger als eine Woche – mit Verkäufen von teilweise mehr als 100 eBooks am Tag, was außerhalb von Weihnachten sicher für die Top 100 gereicht hätte. Aber ich war auch so zufrieden. Die positiven Rezensionen gingen weiter, vor allem wuchs die Mailingliste mit großem Tempo. In kurzer Zeit trugen sich mehr als 50 neue Interessenten ein, die informiert werden wollten, wenn die nächste Folge erscheint. Heute wurde dann auch die 1000-Verkäufe-Marke mit Folge 2 erreicht. Das Projekt ist zwar noch kein Überflieger, aber nun doch in der Spur.

 

Folge 3

Im falschen Film Folge3Heute erscheint die dritte Folge von „Im falschen Film“ und ich bin mindestens so aufgeregt wie bei Folge 1. Denn jetzt wird sich zeigen, ob eine genügend große Fanbasis entstanden ist, mit der vielleicht auf Anhieb der Sprung in die Top 100 geschafft werden kann. Der Traum jedes Selfpublishers, wenn es um Sichtbarkeit bei Amazon geht.

Aber selbst wenn nicht: Dieses Konzept ist kein Selbstläufer, das ist nun klar. Es braucht Geduld. Und nach dem tollen positiven Feedback zum Inhalt kann ich die auch haben. Selbst wenn es bisher keine ernsthaften Einnahmen gibt. Für mich ist das Drumherum genauso spannend wie für viele Leserinnen und Leser die Geschichte von Trixi selbst. In diesem Sinne ist der heutige Cliffhanger: Wo landet „Im falschen Film (3)“ am Ende des Tages?

 

UPDATE 8.1. – 23:55: Alle drei Teile sind nun in den Top 200 der Kindle-Verkaufscharts – die beste Platzierung des dritten Teils war bisher Platz 111. Ich würde sagen: Läuft! Danke an alle für die Unterstützung!

Im falschen Film

Es ist Zeit für ein neues Experiment. Das Selfpublishing und das eBook-Format geben uns Autoren so viele spannende Möglichkeiten an die Hand, das sogar wieder ganz alte literarische Erzählformen möglich sind. Serielles Erzählen war in der Literatur des 19. Jahrhunderts nichts Ungewöhnliches – von Charles Dickens bis Alexandre Dumas wurden berühmte Werke der Weltliteratur als Fortsetzungsroman veröffentlicht. Damals funktionierte dies nur über Zeitungen und entsprechende Verleger. Heute kann man auch dies selbst machen und mit dem eBook einen ähnlich kurzfristigen Erscheinungszyklus hinbekommen. Und genau das will ich nun einmal versuchen.

Das Konzept

Folge 1: VergessenAm Ende der Woche erscheint mein neues Werk unter dem Titel „Im falschen Film“. Es ist der erste Teil einer eBook-Serie. Also kein auf mehrere Bände aufgeteilter Roman, sondern eine Fortsetzungsgeschichte mit Elementen, die man eher von Fernsehserien kennt als von Büchern – wie zum Beispiel:
Die einzelnen Folgen sind mit 70 bis 80 Seiten vergleichsweise kurz, sie enden immer mit einem Cliffhanger, die Folgen erscheinen zumeist alle zwei Wochen und theoretisch kann die Erzählung endlos laufen.

Hinzu kommt, dass die Folgen wirklich sehr kurzfristig geschrieben oder zumindest ausgearbeitet werden. Es wird also wie nie zuvor möglich sein, dass Feedback der Leserinnen und Leser aufzunehmen und zu verarbeiten. Dies kann über gezielte Umfragen genauso geschehen wie einfach durch viele Kommentare auf der extra dafür eingerichteten Facebook-Seite. Ein weiterer interessanter Nebeneffekt des zeitnahen Schreibens: Die Handlung wird immer kleine aktuelle Elemente beinhalten. So spielt die erste Folge rund um Weihnachten 2013 und die Hauptfigur Trixi weiß sogar schon, gegen wen Deutschland bei der Fußball-WM nächstes Jahr spielen wird …

Die Story

Trixis UnfallDafür weiß Trixi überhaupt nichts mehr aus ihrem eigenen Leben. Denn das ist die Geschichte von „Im falschen Film“: Eine junge Berlinerin verliert durch einen Autounfall (siehe Bild) ihre kompletten Erinnerungen an alles, was sie erlebt hat. Und muss feststellen, dass sie ein ziemlich merkwürdiges Leben gelebt hat. Aber es gibt natürlich auch einen Traummann, viel Humor und zahlreiche Wendungen. Auch wenn die Geschichte viele Überhöhungen bereithalten wird, basiert sie auf einem realen medizinischen Phänomen. Beim Schreiben habe ich mich durch diverse Zeitungsartikel wie diesen hier inspirieren lassen. Das „schöne“ an dieser Art von Amnesie: Sie kann durch furchtbare Ereignisse im vergessenen Leben ausgelöst worden sein. Diese Ereignisse aufzuspüren, sich selbst kennenzulernen und sein aktuelles Leben auf die Reihe zu bekommen,  gibt viel Raum für Geschichten, die man bei einer lang laufenden Serie nun einmal braucht.

Fest eingeplant sind zunächst sechs Folgen, die zusammen so etwas wie eine Staffel darstellen. Also einen großen abgeschlossenen Erzählbogen haben. Zu dem parallel aber wieder ein neuer Erzählbogen eröffnet wird für die nächste Staffel. Die erste Folge erscheint am Freitag, 13.12. Die zweite Folge dann am 4. Januar. Nur zwischen diesen beiden Folgen liegen drei Wochen – um einfach erst einmal Leser sammeln zu können. Danach erscheint jede weitere Folge nach zwei Wochen. Die große Frage ist nun natürlich: Werden die Leser dieses Format annehmen? Zwar werden die Folgen mit 89 oder 99 Cent sehr günstig sein, dafür sind sie aber auch recht kurz. Und nicht jeder mag zwei Wochen warten, bevor es weitergeht. Wir werden es sehen.

Ziele

Wie einst bei meinem Roman „Nicht von dieser Welt“ möchte ich mir vorab Ziele setzen. Damals wollte ich einen „kleinen Bestseller“ landen und sprach von 1.000 verkauften eBooks. Das wurde mit 25.000 verkauften Exemplaren weit, weit überholt. Auch wenn ich nichts gegen eine Wiederholung dieses Wunders hätte, wären diesmal 5.000 regelmäßige Leser schon gigantisch und sind mein Traum. Dabei peile ich nicht an, dass dies gleich bei der ersten Folge klappt, sondern dass im Optimalfall bei jeder neuen Folge mehr Menschen auf die Serie aufmerksam werden und dann einsteigen – natürlich indem sie alle vorhandenen Folgen kaufen. Das Mimimalziel sind im Übrigen 1.000 regelmäßige Leser – ohne die ich die Serie sicher schnell wieder einstellen werde, denn auch dieses Mal habe ich durch die Covergestaltung, Korrektorat usw. gewissen Kosten, die wieder reinkommen müssen. Und leider rückt Amazon – bei denen die Serie zunächst exklusiv erscheinen wird – bei solch niedrigen Folgenpreisen  weit weniger Tantiemen raus als sonst.

Die Cover 1-6

In den letzten Tagen machte sich bei mir immer mehr Aufregung breit. Es ist immer etwas Besonderes, ein neues Werk zu veröffentlichen. Aber dieses Mal verspüre ich nicht nur einen gewissen Druck durch den Erfolg von „Nicht von dieser Welt“, sondern ich habe auch das Gefühl, etwas wirklich Ungewöhnliches anzubieten. Entsprechend enttäuscht wäre ich, wenn es niemanden interessieren würde. Aber dies ist ja auch wieder nur ein weiterer aufregender Aspekt des Selfpublishing: Man trägt das komplette Risiko. Ist für das Scheitern genauso verantwortlich wie für den Erfolg. Also wird mir nun eine Woche mit einer Menge Herzklopfen bevorstehen. Ich werde berichten, wie es dem Herz dann weiter ergangen ist …

Weihnachtsgeschenk gesucht?

Allen, die zu Weihnachten noch ein besonderes Geschenk suchen, kann ich möglicherweise weiterhelfen: Vielleicht freut sich ja jemand Eurer Freunde oder Verwandten über ein vom Autor signiertes und dem Beschenkten gewidmetes Taschenbuch.
Ab sofort kann man ein solches bei mir bestellen – für meinen Debütroman „Soap“ oder auch für meinen Bestseller „Nicht von dieser Welt“. Und das ohne Versandkosten!

Wie geht das?

Man bestellt über Amazon eins der beiden Taschenbücher.  Oder auch beide. Oder auch je zehn Stück – ganz wie Ihr wollt. Als Empfängeradresse gebt Ihr die meinige an – hier im Blog im Impressum zu finden. Dann schickt Ihr mir die Bestellbestätigung von Amazon mit einer Mail an michael at michaelmeisheit punkt de. In die Mail schreibt Ihr dann noch, wem genau ich das Buch widmen oder was ich hinschreiben soll – von „Für Elise“ bis hin zu ein paar netten Sätzen über den Beschenkten ist alles möglich. Ich signiere als „Michael Meisheit“, aber wer bei „Nicht von dieser Welt“ eine Unterschrift von „Vanessa Mansini“ haben möchte, bekommt auch die. Und bitte Eure Adresse nicht vergessen!

Bücher

Von mir bekommt Ihr dann das oder die Bücher an die von Euch angegebene Adresse geschickt. Die Versandkosten dafür sind mein persönliches Weihnachtsgeschenk. Das Buch werde ich als „Büchersendung“ losschicken, so dass es in wenigen Tagen bei Euch sein wird. (Damit es schneller geht, erhaltet Ihr nicht exakt das auf Amazon bestellte Exemplar, sondern eins, das ich zu Hause habe. Es steht aber überall dasselbe drin …)
Um sicherzustellen, dass das Buch vor dem 24.12. bei Euch ankommt, würde ich nach dem 18. Dezember keine Bestellungen mehr annehmen – denn Büchersendungen brauchen manchmal zwei oder drei Tage länger …

Ich freue mich, wenn von dem Angebot rege Gebrauch gemacht wird – man kann es auch gerne weitersagen, auf Facebook oder Twitter teilen usw. Damit wäre dann das Weihnachtsfest auf jeden Fall gerettet!