Im falschen Film

Cover - Nicht von dieser WeltIm
falschen Film

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Die komplette erste Staffel 
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Hier gibt es alle Informationen über die erfolgreiche eBook-Serie von Bestsellerautorin und Buchpreisträgerin Vanessa Mansini.

Die Story

Ein Unfall – und plötzlich sind alle Erinnerungen an dein Leben ausgelöscht. Dafür gibt es einen komischen Mann, angeblich deiner, der immer nur wissen will, wo du das verdammte Auto geparkt hast.
Trixi hat eine komplette Amnesie. Und das Leben, das ihres sein soll, findet sie mehr als furchtbar. Doch wenn man sich an nichts mehr erinnern kann, kann man dann nicht auch gleich einen Neuanfang wagen? Vielleicht sogar mit diesem (Traum-) Mann, dessen Frau in den Unfall verwickelt war.

Aktuelle Informationen, Gewinnspiele, Diskussionen zum „Im falschen Film“ gibt es bei Facebook.

Eine Leseprobe aus der zweiten und letzten Staffel von „Im falschen Film“ gibt es hier!

Im falschen Film jetzt auch bei iBooks:

 

Die Cover 1-6

 

Leseprobe – der Anfang

Als ich aufwachte, sah ich ihn. Den Mann, den ich liebte, immer geliebt hatte, für den Rest meines Lebens lieben würde. Ich wusste nicht, wo ich mich befand. Ich wusste nicht, wie ich hieß. Und ich wusste auch nicht, wie er hieß. Aber es war klar: Das ist mein Mann. Und die zwei unfassbar süßen Kinder auf seinem Arm und an seiner Hand, das waren meine Kinder. Ganz sicher.
„Das darf doch nicht wahr sein! Was ’n das für ’n Vollidiot?!“
Neben der Liebe meines Lebens draußen auf dem Flur stand ein ungesund wirkender, älterer Mann mit Handy am Ohr – direkt neben einem Schild, das ein durchgestrichenes Handy zeigte. Handläufe führten an den weißen Wänden des Flurs entlang. Ich befand mich offensichtlich in einem Krankenhaus, lag in einem Krankenzimmer. Warum?
„Dann fahr verdammt nochmal hin und prügle ihn aus dem Bett. Steht seit gestern im Drehplan, dass er heute dran ist. Schauspieler sind echt die größte Enttäuschung meines Lebens!“
Ich wünschte, der Alte würde endlich den Mund halten. Ich wollte, dass mein Mann mich sah. Sah, dass ich ihn sah. Aber er war mit unseren Kindern beschäftigt, spielte mit ihnen, kitzelte unsere Tochter, ein Kinderlachen wie aus dem Paradies.
„Frau Kwiatkowski? … Hah! Sie sind ja wach!“
Das war die Krankenschwester. Die professionell lächelnde Frau mit dem weißen Kittel stand offensichtlich schon länger neben mir. Fummelte an einer Infusion herum. An meiner Infusion. Sie schaute mich direkt an. Frau Kwiatkowski?
„Wie geht’s Ihnen?“, fragte sie mich.
„Mh, gut, ja … Danke.“
„Haben Sie Schmerzen?“
Ich schüttelte den Kopf. Frau Kwiatkowski? Sagte mir überhaupt nichts.
„Ich hole die Frau Doktor.“
„Können Sie meinen Mann reinschicken?“
Ich sah ihn nicht mehr. Er war hinter unserem Sohn hergelaufen, aus dem kleinen Blickfeld verschwunden, das die geöffnete Tür zum Flur preisgegeben hatte.
„Natürlich!“
Sie lächelte und eilte nach draußen. Zum ersten Mal sah ich mich in dem Krankenzimmer um. Neben mir schlief eine Frau in einem weiteren Bett. Daneben gab es auch noch Platz für ein drittes. Ein karges Zimmer, mit einem Fernseher, der von der Decke hing. Durch das große Fenster fluteten Strahlen der tiefstehenden Sonne den Raum. Draußen konnte ich von meiner liegenden Position aus nur den blattlosen Ast eines Baumes und die Spitze eines Baukrans erkennen. Nichts war mir hier vertraut. Gar nichts.
„Ihr Mann kommt. Haben Sie Hunger?“
Das war wieder die Krankenschwester. Sie schaute noch einmal kurz zur Tür herein. Ich horchte in meinen Magen. Kein Hunger. Nein. Dabei sah ich auf meine Hände. Ich glaube, das war der Moment, der mich am meisten erschreckte. Ich kannte diese Hände nicht. Feine Hände, junge Hände, gepflegt. Mit einem Ehering am linken Ringfinger. Sie waren mir fremd. Aber es waren meine Hände. Daran zwei Arme, die aus einem dieser unschönen Krankenhausleibchen herausragten. Diese Arme führten zu Schultern, zu einem Hals, zu einem Kopf, vor allem zu einem Gesicht, das … das ich mir nicht vorstellen konnte. Ich wusste nicht, wie ich aussah.
„Okay, und sag ihm, er ist ein Arschloch. … Tschüss!“
Der Alte räusperte sich draußen. Seine Schritte kamen näher. Während er sein Handy wegsteckte, betrat er das Krankenzimmer. Mit einer Selbstverständlichkeit, die mir Angst machte. Er sah mich. Und lächelte. Erleichtert. Ein Lächeln, das ich ihm nach seinem bisherigen Verhalten nicht zugetraut hätte. Die Krankenschwester lächelte ebenfalls.
„Du bist wach! Wow! Super!“
Er eilte zu mir. Seine welligen grauen Haare hüpften auf seinem Kopf auf und ab. Mir fiel auf, dass seine Jeans und seine Sneakers überhaupt nicht zu dem Hemd und dem grauen Sakko passten. Er beugte sich auf mein Bett und drückte mir einen Kuss auf den Mund. Vielmehr wollte er es tun. Ich schreckte zurück wie vor einem angreifenden Reptil. Der Alte schaute mich erstaunt an.
„Was ist los?“
„Wer sind Sie?“
Die Schwester wollte eigentlich gerade gehen, blieb aber nun doch. Sie musste seinen irritierten Blick gesehen haben. Und vor allem meinen Blick, geprägt von Panik und Überforderung.
„Das ist Ihr Mann!“
„Nein, mein Mann, das … Da war doch eben noch ein anderer Mann. Mit … mit den Kindern.“
Die Krankenschwester schaute nach draußen, war sichtbar irritiert.
„Was redest du für einen Quatsch? Ich bin dein Mann, Trixi!“
Trixi?
„Das muss eine Verwechslung sein! Ich heiße nicht Trixi! Ich … Das ist nicht mein Mann. Der andere … der … Da war doch eben einer.“
Hilflos zeigte ich immer wieder in Richtung Flur.
„Sie meinen Herrn Richter?“, fragte die Krankenschwester. „Den Ehemann der anderen Unfallbeteiligten? Er hat sich erkundigt, wie es Ihnen geht.“
„Trixi, mach mal keinen Scheiß! Du verarschst uns, oder?“
Der Mann, der sich als mein Mann ausgab, war ziemlich fassungslos. Konnte er wirklich mein Mann sein? Er war unfassbar alt und so unsympathisch und …
„Wissen Sie, welcher Tag heute ist?“, fragte die Krankenschwester. „Welches Jahr?“
Ich dachte nach. Tag? Jahr? Ich suchte. In meinem Kopf. In dem es leer war. Sehr, sehr leer. Es war, wie wenn man auf diesen einen bestimmten Namen eines Prominenten nicht kommt, nur dass ich auf gar nichts kam.
„Es ist Dezember 2013. Der 13. Dezember 2013“, sagte der Alte.
„Doch, 2013, ja … Doch. Winter.“
Das passte. Das stimmte. Gott sei Dank! Ich erinnerte mich an etwas.
„Wissen Sie, wer Bundeskanzler ist?“
„Angela Merkel.“
Der Alte strahlte. Dabei wirkte er eigentlich gar nicht so, als ob er sich über Merkel als Kanzlerin freuen würde.
„Doch noch alles da! Hey, Mann, du hast mir voll den Schreck eingejagt! Pass auf, ganz kurz eine Frage, echt wichtig …“
Er schaute auch die Krankenschwester an, unterstrich mit einer Geste die enorme Bedeutung dessen, was er nun fragen würde. Ich schaute ihn an – hatte aber immer noch keinen blassen Schimmer, wer er war. Und war in Gedanken noch bei dem anderen Mann. Was für eine Unfallbeteiligte? Wieso war das ihr Mann?
„Also … Hörst du mir zu?“
Er hatte gesehen, dass ich abgedriftet war. Ich nickte. Er fixierte mich mit seinem Blick und fragte dann mit tiefem Ernst:
„Versuch dich bitte zu erinnern: Wo hast du das Auto geparkt?“
„Was?“
„Das Auto. Ich hab’s gestern den ganzen Abend gesucht! Und, ey, ich brauche es echt. Ich bin mitten im Dreh!“
Ich schaute ihn ungläubig an.
„Es ist echt wichtig!“
„Hören Sie, ich weiß nicht, wo ‚das Auto‘ steht. Ich weiß nicht mal, von was für einem Auto wir hier reden. Ich weiß nicht, wer Sie sind. Und ich weiß auch nicht, wer ich bin. Ich …“
Ich war plötzlich sehr aufgewühlt. Mir war das alles zu viel. Flehend schaute ich die Krankenschwester an.
„Machen Sie doch was!“
Das hatte ich fast geschrien. Die Frau wurde nun professionell ruhig.
„Okay, passen Sie auf! Sie hatten einen Autounfall … mit Schädel-Hirn-Trauma. Eigentlich nichts Schlimmes, aber natürlich kann dies zu Gedächtnisverlust führen. Das erleben wir immer wieder. Kein Grund zur Panik. In den nächsten Tagen wird alles zurückkommen.“
Sie lächelte mich verbindlich an. Das Lächeln beruhigte mich.
„Also das mit dem Auto? Keine Chance?“, fragte der Alte die Krankenschwester. „Ich brauche es echt dringend.“
„Gönnen Sie Ihrer Frau ein bisschen Ruhe! Ich hole jetzt die Frau Doktor.“
Mit diesen Worten und einem sanften Druck meiner Hand eilte sie aus dem Zimmer. Der Alte sah mich unglücklich an.
„Du erinnerst dich an gar nichts?“
Ich schüttelte kaum sichtbar den Kopf.
„Fuck! Das ist ja krass!“
Bedauerte er mich? Oder bedauerte er, dass ich ihm bei der Autofrage nicht helfen konnte? In den nächsten Tagen sollte alles zurückkommen, hatte sie gesagt. Okay. Ein paar Tage. Mehr nicht. Dann würde dieser Alptraum ein Ende haben.

22 Gedanken zu “Im falschen Film

  1. Hallo Michael,
    habe alle 6 Folgen hintereinander verschlungen und warte voller Ungeduld auf die Fortsetzung. Es ist schon sehr selten, dass ich diese Art Bücher lese. Sonst eigentlich nur im Urlaub oder mal im Krankenhaus, aber der Schreibstil – natürlich auch die Geschichte – haben mich so fasziniert, dass ich regelrecht süchtig wurde.
    Jetzt die unverschämte Frage: Wann ist mit der 2. Staffel zu rechnen?
    Für eine baldige Antwort im Voraus herzlichen Dank und
    freundliche Grüße
    Babs

  2. Vielen Dank! Das freut mich sehr! Und die Frage ist nicht unverschämt, sondern nur zu verstehen. 🙂 Ich plane derzeit, die zweite Staffel im Laufe des Monats Mai zu starten …

  3. Hallo Michael! Mir hat das Buch auch total gut gefallen und ich freue mich auf die nächste Staffel.
    Allerdings gibt es im sechsten Teil im 12. Kapitel einen kleinen inhaltlichen Fehler – glaube ich. Trixi trägt einen Rock und kann daher den Autoschlüssel nicht in der Hosentasche haben.Viele Grüße!
    Übrigens: Nicht von dieser Welt habe ich auch in 0,nix gelesen 😉

    • Oh. Vielen Dank! Du meintest wahrscheinlich die fünfte Folge, aber da hat sich tatsächlich ein Fehler eingeschlichen. Kommt davon, wenn man seine Figuren bei Überarbeitungen noch einmal umzieht. 🙂

      • Also ich lese immoment aufem kindel und es giebt bis jetzt erst den 3. Teil von: im falschen film ist das richtig oder gibt es mehr?!
        Denn ich bin übelst in diese serien vernart.
        Ich opfere einen großteil meiner freizeit obwohl ich schülerin bin!!!
        Danke das sie diese bücher schreiben machen sie weiter so

  4. Pingback: Im falschen Film (2) | sabinekern.de

  5. Ich habe mich unglaublich gefreut, als ich heute morgen die Email mit dem Hinweis, dass der erste Teil der zweiten Staffel nun erhältlich ist, gelesen habe! Ich hatte mich eigentlich bereits auf den 15. eingeschossen aber heute war es umso mehr ein schönes Geburtstagsgeschenk für mich! Und da ich heute frei habe, habe ich die drei Kapitel natürlich schon an einem Stück verschlungen und muss sagen: Genial! 🙂
    Es geht genauso rasant, spannende und kurios weiter wie in der 1. Staffel und ich erwarte nun schon sehnlichst den nächsten Teil.
    Vielen Dank für dieses schöne Geburtstagsgeschenk 🙂

  6. Vielen Dank für – bisher – 7 tolle Teile dieser Serie! Ich hoffe sehr, dass noch viele folgen. Der Titel des ersten Teils der 2. Staffel lassen mich hoffen, dass es zumindest noch Sommer, Herbst und Winter geben wird?!
    Ich bin süchtig! Ich habe mir ganz fest vorgenommen, immer nur in kleinen Abschnitten zu lesen, damit sich die Zeit zum nächsten Teil nicht so zieht. Was soll ich sagen? Es hat leider nicht geklappt. Es fesselt zu sehr… Ich hoffe, noch sehr viel von Trixi lesen zu können! Auf das Ihnen nie die Ideen ausgehen! Ganz liebe Grüße,
    Anja

  7. Pingback: Das Geheimnis der verschwundenen eBooks – ein Amazon-Mythos aufgeklärt | Die Self-Publisher-Bibel

  8. Guten Tag
    Ich bin auf der verzweifelten suche nach dem Buch der Story „im falschen Film“. Gibt es denn keine Gesamtausgabe?
    Einen schönen Tag.

    • Hallo Eskimo! Was genau meinst Du mit „Gesamtausgabe“? Es gibt je ein eBook mit den jeweils ganzen Staffeln. Und davon gibt es dann auch jeweils ein Taschenbuch. UND es gibt seit kurzem ein eBook mit beiden Staffeln auf einmal – die Links stehen alle oben auf dieser Seite. Wenn Du etwas anderes meinst, dann sag doch Bescheid oder maile mir an michael at michaelmeisheit Punkt de …

  9. Hallo Michaels,

    ich bin jede freie Minute am Verschlingen dieser Bücher. Die Idee in diese Staffeln auch aktuelle Ereignisse mit einfließen zu lassen, macht nur noch mehr Vorfreude auf das lesen.
    Was mich jedoch im Band 3.1 stutzig gemacht hat, war die Tatsache, dass Trixis Baby nun doch nicht nach der Großtante benannt wurde.
    Ich würde gerne wissen warum, oder habe ich etwas überlesen? 😉

    Liebe Grüße

    • Hallo!

      Vielen Dank!

      Und ja, das mit dem Namen wurde in der ersten Folge erwähnt:

      „Natürlich. Ich besuche sie regelmäßig. Mein Mann wollte sogar unsere Kleine nach ihr benennen, aber … für mich war sie keine Elise.“
      Tatsächlich hatte ich das Gefühl, dass man Kinder nur nach verstorbenen Verwandten benennen sollte und ich wollte, dass Elise noch viele Jahre lebte. Unser Baby nach ihr zu benennen, wäre für mich ein schlechtes Omen gewesen.

      🙂

  10. Pingback: E-Book-Serien in Zeiten von Kindle Unlimited - Michael MeisheitMichael Meisheit

  11. Also das was ich eben geschrieben habe das mit den 3 teilen ähm ich meinte das dritte buch. Und ich wollte noch wissen wie viele bücher es denn noch geben wird?!
    Ich fände es sehr schade wenn sie damit aufhören würden weil es nicht redabel were. Ich wette ihre fans würden geld spenden damit sie weiter schreiben könnten. Und die geschichte ist übelst schön und fesselnt deswegen were es für mich sehr schade wenn es die dann nicht mehr gebe.
    Denn es ist auch so in meinem leben läuft es nicht so gut und psychisch bin ich angeschlagen durch die schule und so und die bücher geben mir halt da ich in ihren büchern mich in manchen situationen wieder finde…
    Ich fände es schön wenn in ihrem nächsten buch also im 4.(wenn sie es schreiben) wenn trixis leben eine schöne wendung bekommen könnte da sie immoment soooo tiefst betrübt und kaputt ist, ich kann es verstehen wenn sie nicht drauf eingehen da sie ihr buch selbst bestimmen aber es were toll!!!
    Danke schonmal im forraus wenn sie mir antworten.

    P.s. sorry wegen der Rechtschreibung!!!:)

    • Hallo! Ja, es gibt bisher „nur“ drei Bände mit je sechs Kapiteln / Folgen darin. Es freut mich echt, dass es Dir so gut gefällt. Eine direkte Fortsetzung ist im Moment nicht geplant, aber die Figuren leben auch in meinen anderen Büchern weiter – Trixi und Luna haben Nebenrollen in „Als ich eines Morgens mich selbst traf“ und spätestens im Sommer gibt es Mavis Hochzeit mit der Trauzeugin Luna … 🙂

      • Wie jetzt!? Eine Fortsetzung ist im Moment nicht geplant???? Ne also! Das geht nicht! Ich will nichts anderes mehr lesen! Sie dürfen nicht aufhören! Nie nie nie. Trixi muss noch sooo viele spannende sachen erleben! Ich will mit ihr alt werden!
        Bitte bitte machen sie weiter!

  12. Pingback: Blogparade: Mein erstes E-Book (#1stebook) - und an was ich mich erinnere - Susanne Pohl

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