Meine Termine auf der Leipziger Buchmesse 2016

Wo kann man Michael Meisheit / Vanessa Mansini auf der Leipziger Buchmesse treffen?

LBM 2015 LieblingsautorenZunächst einmal gehöre ich zu den Lieblingsautoren, die auch dieses Jahr wieder einen sehr schönen Stand in Halle 5 (D204) haben werden.

Dort werde ich von Donnerstag bis Sonntag immer wieder mal anzutreffen sein. Auf jeden Fall findet man dort meine Bücher.

Wer aber sicher gehen will, findet mich bei folgenden Veranstaltungen:

Freitag, 18.03.

13:00 Uhr – Autorengespräch: Der Self-Publisher als Selbst-Vermarkter (Halle 5 D206 – Amazon-Stand)

13:30 Uhr – Nachgefragt: Was Sie schon immer von erfolgreichen KDP Autoren wissen wollten
(Halle 5 D206 – Amazon-Stand)

16:00 Uhr – Buchbloggertreffen mit den Lieblingsautoren (Halle 5 D204)

 

Samstag, 19.03.

12:00 Uhr – Lesung Vanessa Mansini aus der neuen Folge von L.I.E.B.E. 
(Halle 5 D206 – Amazon-Stand)

14:00 Uhr – Nachgefragt: Was Sie schon immer von erfolgreichen KDP Autoren wissen wollten 
(Halle 5 D206 – Amazon-Stand)

16:00 Uhr – Meet&Greet mit Vanessa Mansini, Hannah Siebern und Babsy Tom bei den Lieblingsautoren (Halle 5 D204)

 

Sonntag, 20.03.

10:00 Uhr bis 12:00 Uhr – Großes Frühschoppen mit allen Lieblingsautoren bei Sekt, Saft und Cupcakes (Halle 5 D204)

13:00 Uhr – Bestseller-Express
 – Welcher Pitch hat das Zeug zum Bestseller u.a. mit Michael Meisheit in der Jury (Halle 5 D206 – Amazon-Stand)

15:00 Uhr – Nachgefragt: Was Sie schon immer von erfolgreichen KDP Autoren wissen wollten 
(Halle 5 D206 – Amazon-Stand)

15:30 Uhr – Siegerehrung Bestseller-Express (Halle 5 D206 – Amazon-Stand)

Nachtrag: Amazon, die Manipulation und ich

Mein letzter Blogbeitrag über die „Drohung“ von Amazon, Autoren das Veröffentlichen von Büchern zu untersagen, die Gutscheine für Rezensionsexempare an Blogger oder Leser verschicken, hat recht weite Kreise gezogen. Amazon hat sich in der vergangenen Woche bei mir und auch vielen anderen vorher „bedrohten“ Autoren gemeldet, um die Situation aus deren Sicht zu erklären und auch um sich für die Wortwahl zu entschuldigen.

Als Erklärung für die gelöschten Rezensionen wurde auf die Rezensionsrichtlinien verwiesen. (Interessanterweise wurde auf die in der ersten Mail nicht direkt verwiesen, sondern nur auf allgemeinere Hilfeseiten bei Author Central.) Im Mittelpunkt stehen nun folgende Formulierungen der Richtlinien:

„Bietet man Kunden im Voraus ein kostenfreies oder preisreduziertes Produkt im Austausch für eine Rezension an, muss klar ersichtlich sein, dass sowohl positives als auch negatives Feedback willkommen ist. Sollten Sie als Rezensent ein kostenfreies oder preisreduziertes Produkt im Austausch für Ihre Rezension erhalten haben, müssen Sie dies klar und gut ersichtlich deklarieren.“

Das wurde nun in der neuen Mail von Amazon folgendermaßen konkretisiert: „Beim Versand des Gutscheins müssen Sie also klarstellen, dass sowohl positives als auch negatives Feedback willkommen ist. Außerdem muss der Rezensent in der Rezension erwähnen, dass er das Buch gratis erhalten hat, um zu verhindern, dass die Rezension gelöscht wird.“

Formell wurde also seitens Amazon nichts falsch gemacht und man hätte es als Autor wissen können, wenn man die Richtlinien studiert hätte. Ich bezweifle zwar, dass Amazon alle Rezensionen und auch alle Nachrichten (!) an Gutscheinempfänger wirklich liest, aber natürlich muss man das nun einfach mal so hinnehmen und – wenn man weiter mit Gutscheinen operieren will – auch befolgen. Gerade in meinem Fall ist es etwas unschön. Denn ich verschicke die Gutscheine weniger an Blogger, sondern in der Regel eher als Dankeschön an Testleser oder an Gewinner von Preisausschreiben – die dafür gar nicht mal eine Rezension schreiben müssen (aber es natürlich auch manchmal tun). Denen muss ich nun immer einen längeren Disclaimer in die Nachricht schreiben. Und das obwohl ich durch diesen Weg ja transparenter bin als alle Autoren, die per Mail, Post oder gar Überweisung kostenlose Bücher zur Verfügung stellen …

Abschließend sei aber auch gesagt, dass Amazon sich für die unglückliche Formulierung bzw. Drohung in der Mail entschuldigt hat. Diese wäre zustande gekommen, weil es ein Standardmail war. Aber man würde sicherlich niemandem, der „aus Unwissenheit etwas falsch gemacht hat“, das Veröffentlichen auf Amazon verbieten wollen …

Amazon unterstellt mir als Autor Manipulation

Vor einigen Wochen bekam ich eine Mail von Amazon:

„Guten Tag, wir haben bemerkt, dass Sie möglicherweise einige Produktbewertungen manipuliert haben. Autoren bei amazon.de dürfen Bewertungen und Feedback nicht manipulieren. Wenn dieses Problem weiterhin auftritt, können wir Ihnen nicht erlauben, bei amazon.de zu verkaufen. Mehr über diese Richtlinie erfahren Sie in der Auhtor Central Hilfe. Freundliche Grüße, Verkäufer Performance Amazon Services“

Bumm. Ich war mir keiner Schuld bewusst. Aber die Drohung, dass ich – wenn ich was-auch-immer nicht sein lasse – keine Bücher mehr über Amazon verkaufen darf, ist natürlich ein starkes Stück. Also habe ich in einer freundlichen Antwort nachgehakt, um was es geht. Meine Mail kam zurück. „Adress rejected.“

Tatsächlich hielt ich es erst noch für eine Spam-Nachricht, aber dann erzählten mir Autorenkollegen, dass sie dieselbe Mail erhalten hatten. Gleichzeitig vermissten wir alle plötzlich ein paar Rezensionen bei einiger unserer Bücher. Ein System hinter den Löschungen war nicht erkennbar. Der Link zur Hilfe keine Hilfe, denn keine dieser Rezensionen enthielt „obszöne oder geschmacklose Kommentare“ und was sonst noch als Ausschlusskriterium verkündet wurde.

Was war passiert?

Amazon GutscheinNach mehrfachem Nachhaken an unterschiedlichen Stellen gab es dann endlich eine Auskunft: Amazon bestrafte es, dass die betroffenen Autoren Amazon-Gutscheine an Blogger oder Testleser verschickt und diese dann hinterher eine Rezension geschrieben hatten. DAS galt als Manipulation. Aha.

Wir sprechen hier allerdings nicht von 50-Euro-Gutscheinen mit der Nachricht „Und bitte wieder fünf Sterne – wie immer“, sondern von 99 Cent für ein eBook, das danach in der Regel auch gekauft wurde. Und natürlich kann der Empfänger rezensieren, wie er will. Oft genug werden es auch mal keine fünf Sterne. Ein klassisches Rezensionsexemplar eben – das für viele Autoren, alle Verlage und auch Amazon selbst zur PR-Arbeit für ein Buch dazu gehört.

Sind Gutscheine böse?

Warum mailt man das eBook nicht? Viele Leute schaffen es technisch nicht, eine per Mail gesendete MOBI-Datei auf ihren Kindle zu bekommen. Zudem würde bei der entsprechenden Rezension dann ja auch kein „verifizierter Kauf“ stehen, so dass die Rezension gleich weniger gewichtet würde. Und was könnte transparenter sein, als das System von Amazon selbst für dieses Rezensionsexemplar zu verwenden? Aber Amazon sieht es nun als „Manipulationsverdacht“. Dabei könnten sie es selbst vereinfachen mit einer Funktion, durch die Autoren kostenlose eBooks innerhalb des Systems versenden könnten, wie bei ebook.de.

Der größte Witz ist aber: Taschenbücher, die man über Amazon auf eigene Kosten an Rezensenten schicken lässt, sind laut Aussage des Supports völlig in Ordnung. Auf der oben verlinkten Hilfe-Seite steht sogar explizit, dass Rezensionen verboten sind, „für die es eine Vergütung gibt, die DIE ÜBER EIN KOSTENLOSES REZENSIONSEXEMPLAR HINAUSGEHT.“ Und Amazon macht mit seinem Vine-Programm exakt dasselbe für viele andere Produkte. Es bestraft nun also Autoren, die das System Amazon für PR-Arbeit nutzen, die wiederum das System Amazon bei anderen Produkten in gleicher Form anwendet.

Und auch wenn ich die Androhung, dass man mich keine Bücher mehr veröffentlichen lässt, nie ernst genommen habe, schmerzen schon die verlorenen Rezensionen. Vor allem weil die Rezensenten sich Arbeit gemacht haben und ganz sicher nicht noch einmal etwas über meine Bücher schreiben werden. Das ist das Gegenteil von Kundenbindung.

Was sagt Amazon?

Die gute Nachricht ist, dass das Problem bei der deutschen Abteilung von KDP nun bekannt ist, dort genauso kritisch gesehen wird und man am Rande der Buchmesse in Frankfurt versprochen hat, sich mit den entsprechenden Abteilungen im Haus auseinanderzusetzen. Aber die Mühlen in dem großen Konzern mahlen langsam.

Da die betroffenen Rezensionen teilweise über ein Jahr alt waren bzw. ich zum Beispiel seit März gar keine Gutscheine mehr verschickt hatte, liegt auch nahe, dass das Problem nicht durch uns deutschen Autoren entstanden ist, sondern eher durch den aktuellen amerikanischen Skandal um die Seite Fiverr, über die tatsächlich massenweise Manipulationen stattgefunden haben. Grundsätzlich ist es natürlich zu begrüßen, wenn Manipulationen bei Rezensionen verhindert werden. Aber man sollte dabei nicht die Autoren mit dem Bade auskippen. Ich würde es auch sofort akzeptieren, wenn Amazon als Hausherr das Versenden von Gutscheinen an Leser grundsätzlich untersagt. Aber das müsste dann konsequent passieren und vor allem kommuniziert werden.

Fazit

Allen Autoren sei geraten, bis auf Weiteres keine Amazon-Gutscheine an Menschen zu verschicken, die Rezensionen bei Amazon geschrieben haben oder schreiben wollen. Sollte jemand eine ähnliche Mail wie die obige bekommen (gerade heute wurden wieder welche verschickt), dann tief durchatmen und kein Panik bekommen. Bisher durften noch alle weiter mitmachen. Sobald es neue Information zu diesem Thema seitens Amazon gibt, werde ich den Beitrag hier aktualisieren. Natürlich in der Hoffnung, dass Amazon das Ganze sowieso öffentlich und gut vernehmbar erläutert …

UPDATE (22.11.2015):

Amazon hat sich mittlerweile per Mail bei den betroffenen Autoren gemeldet. Hier mein Nachtrag dazu.

Wird Selfpublishing schwieriger?

Das Jahr 2015 hat für mich als Selfpublisher bisher eine Vielfalt unterschiedlicher Emotionen mit sich gebracht. Es gab den ersten großen Flop, ein unvergessliches Gruppenerlebnis auf der Buchmesse und ich darf nun bestaunen, wie meine Werke durch eine Promotion ein unglaubliches Comeback erleben. Mein Weg ist sicher nicht repräsentativ für alle Selfpublisher, aber ich möchte gerne meine Beobachtung teilen, die sich aus ihm ergeben.

Der Goldrausch ist vorbei

Das ist für die meisten Selfpublisher sicher keine Neuigkeit: Das goldene Zeitalter des Selfpublishings, in dem man fortlaufend Autoren traf, die selbst nicht wussten, wieso ihre eBooks sich plötzlich zu Tausenden verkauften, liegt hinter uns. Längst hat sich herumgesprochen, dass man mit selbst veröffentlichten Werken insbesondere über Amazon ungewöhnlich viel Geld als Autor verdienen kann. Entsprechend steigt die Zahl der Publikationen. Zwar steigt auch die Zahl der Leser, die zum eBook greifen, aber nicht im selben Verhältnis. Vor allem aber verteilen die neuen Leser sich nicht gleichmäßig auf die neu hinzukommenden Selfpublisher. Denn – und das war schon immer so – beim Selfpublishing gerade über das KDP-Programm von Amazon gilt: „Winner takes it all“. Die Bücher, die durch die Algorithmen in Charts und Empfehlungen sichtbar werden, verkaufen sich weit besser als früher. Aber wer es nicht dorthin schafft oder auch nicht nachhaltig, der verschwindet im Nirwana. Und das kann jedem passieren. So beobachte ich seit Monaten, dass sogar in den Anfangsjahren sehr erfolgreiche Autorinnen und Autoren mit einem Buch plötzlich kaum noch nennenswerte Verkäufe erzielen. Aber natürlich passiert das nicht allen. Was macht den Unterschied?

Selfpublisher, bleib bei deinen Genres

Es gibt in meinen Augen vor allem zwei Gründe, warum manche Selfpublisher plötzlich den gewohnten Erfolg vermissen lassen. Erstens: Sie entfernen sich zu sehr von dem Genre oder der Reihe, die erfolgreich war. Und zweitens: Sie veröffentlichen zu selten etwas Neues.
Dummerweise musste ich beides selbst erleben. Zunächst einmal habe ich Ende letzten Jahres nach einem halben Jahr Pause den dritten Band meiner Reihe „Im falschen Filme“ herausgebracht. Die Pause war zu lang. Das Projekt war aufgrund der Aufteilung in sechs Einzelfolgen zwar trotzdem ein finanzieller Erfolg (durch Kindle Unlimited – siehe hier) und es war auch ein großer Spaß. Aber der dritte Band hat sich deutlich weniger verkauft als die ersten beiden Bänden.
Als ich eines Morgens mich selbst trafSchlechter noch erging es mir mit meinem Roman „Als ich eines Morgens mich selbst traf“, den ich im Februar veröffentlicht habe. Dieser war ein richtiggehender Flop mit wenig mehr als 1000 Verkäufen – die meisten zum Startpreis von 99 Cent. Mit dem Buch habe ich nicht einmal meine Kosten eingespielt. Und das obwohl es ein in sich geschlossener Roman war, der zudem am Starttag aufgrund treuer Fans direkt auf Platz 37 der Kindle-Charts gelandet ist. Überhaupt: Beim Start, der Werbung und allem drum herum habe ich wenig falsch gemacht – das Buch war gut sichtbar. Aber es lag wie Blei in den virtuellen Regalen. Warum? Cover und Klappentext sind – durchaus passend zu Buch – nicht eindeutig einem Genre zuzuordnen und was noch schlimmer ist: Sie sind bei allen Parallelen nicht das, was der Leser von Vanessa Mansini gewohnt war. Und damit war das Todesurteil über das Buch gefällt.
Ähnliches beobachte ich bei dem ein oder anderen Kollegen. Und ähnliches erkennt man auch bei einem Blick in die Charts: Erfolg haben zumeist dieselben Muster, dieselbe Genres, dieselbe Art von Cover, Titel und Klappentext. Für Autoren, die Abwechslung lieben, ist das keine gute Nachricht. Aber andererseits können gerade die, die regelmäßig in einem bewährten Muster veröffentlichen und Erfolg haben, es sich auch leisten, ab und zu mal ein Herzensprojekt zu schreiben …

Bildet Banden

Messestand LieblingsautorenEs gab für mich aber auch sehr positive Entwicklungen. Eine davon war ein Gemeinschaftsstand auf der Buchmesse in Leipzig, auf dem ich mit einer Reihe von erfolgreichen Kolleginnen und Kollegen unter der Marke „Lieblingsautoren“ meine Bücher und mich selbst präsentieren durfte. Die ganze Veranstaltung war nicht nur ein großer Spaß, eine weitere wertvolle Erfahrung im selbständigen Arbeiten (denn wir haben alles selbst organisiert …) und eine deutliche Stärkung des Wir-Gefühls unter den befreundeten Selfpublishern. Nein, es war auch strategisch gesehen eine wichtige Entscheidung: Wir konnten uns als hochprofessionelle Autorinnen und Autoren präsentieren, die zu einer festen Größe im deutschen Buchmarkt geworden sind. Immerhin haben die „Lieblingsautoren“ zusammengerechnet bereits über 6.000.000 Bücher verkauft – womit wir auf der Messe zu den auflagenstärksten Ständen gehört haben dürften. Die Folge unserer Präsenz war, dass man von diversen Seiten (Distributoren, Medien, Dienstleister usw.) auf und nach der Messe nun den Kontakt zu uns suchte, wo es für den einzelkämpfenden Selfpublisher sonst doch oft genau andersherum läuft. Und das erleichtert die Arbeit natürlich ungemein bzw. führt dann auch zu solch tollen Abenden, wie wir ihn in den Hallen von Amazon Leipzig mit einer einmaligen Lesung aus unserem Gemeinschaftsbuch „24 Stunden – 24 Autoren“ erleben durften.Lesung 24 Stunden - 24 Autoren
Natürlich kann nicht jeder solch eine Gruppe aus dem Boden stampfen. Aber es gibt nach meiner Beobachtung auch generell eine Tendenz dazu, dass die Autoren weiter kommen, die sich zusammentun, austauschen und gegenseitig helfen. Ganz vorne dabei ist der neu gegründete Selfpublisherverband, der im zunehmenden Maße hilfreiche Angebote für Mitglieder einrichtet und für jeden offen ist. Nur weil man selbst veröffentlicht, muss man also wirklich nicht alles alleine machen …

Deal or No Deal

Ob es ein direktes Ergebnis der Leipziger Buchmesse und den dort geknüpften oder vertieften Kontakte war, kann ich nicht genau sagen. Aber Ende Mai war es mir vergönnt, mit dem ersten Band von „Im falschen Film“ Teil eines „Kindle Deal der Woche“ zu sein – der ultimativen Promotion für einen Selfpublisher. Der Deal wurde zu einem grandiosen Erfolg. Nicht nur schaffte es der erste Band bis auf Platz 7 der Kindle-Charts. Nein, er zog auch noch den zweiten und dritten Band mit nach oben, so dass diese sich nun um Platz 100 befinden und alle drei Bände – auch noch eine Woche nach Ende des Deals – sich zusammen täglich hundertfach verkaufen bzw. geliehen werden. „Winner takes it all.“
Deswegen konnte ich gestern ein ganz besonderes Jubiläum feiern: Die 100.000! So viele eBooks sind nun seit Beginn meiner Selfpublisher-Karriere im Winter 2012 kostenpflichtig runtergeladen worden. Auch wenn darunter viele Einzelfolgen von „Im falschen Film“ für 89 Cent waren oder günstige Verkäufe bei Preisaktionen, so ist die Vorstellung, dass nun mehr als 100.000 Mal eine Leserin oder Leser bei einem meiner Bücher auf „Kaufen“ oder „Leihen“ geklickt hat, schon atemberaubend.
Das alles habe ich hauptsächlich Amazon zu verdanken, die nach wie vor den Markt für Selfpublisher beherrschen. Aber das Jahr 2015 hat auch mit sich gebracht, dass neue Player den Markt betreten haben. Ihn unübersichtlicher machen. Aber auch neue Chancen generieren. So starte ich gerade einen zweiten Versuch mit „Als ich eines Morgens mich selbst traf“ – das seit ein paar Tagen in den Tolino-Shops erhältlich ist und derzeit von einer 99-Cent-Promotion bei Thalia profitiert. Dort habe ich noch nie nennenswert Bücher verkauft. Aber offensichtlich ändert sich das nun. Und auch im iBookstore wird erfreulicherweise ein Buch von mir beworben: „Nicht von dieser Welt„. Sicherlich wird in diesen Jahr auch „Im falschen Film“ noch seine Weg in diese Shops finden und dann wird es richtig spannend …

Fazit

Ich liebe es nach wie vor, Selfpublisher zu sein. Es gibt Höhen und Tiefen. Wie im echten Leben. Und wenn man beständig und professionell arbeitet, dann sind Erfolge und Glücksgefühle möglich, die gerade für einen Autor eine echte Rarität sind. Aber, und das ist dann auch eine klare Antwort auf die Eingangsfrage, es wird deutlich schwieriger. Wer sich heute neu für den Weg als Selfpublisher entscheidet oder wer bisher noch nicht richtig Fuß fassen konnte, der braucht Geduld, Können und auch Geld, das er investieren kann. Der muss viel lernen, kommunizieren und Enttäuschungen wegstecken können. Ja, er muss leiden können. Wie eigentlich fast immer, wenn man seinen Traum zum Beruf machen will …

E-Book-Serien in Zeiten von Kindle Unlimited

Ich habe einen Höllenritt hinter mir. In den letzten Wochen habe ich jeweils eine Folge meiner eBook-Serie „Im falschen Film“ geschrieben, eine Folge überarbeitet und eine Folge veröffentlicht. Ich bin für insgesamt acht Wochen tief in die Welt von Trixi abgetaucht, habe mein Umfeld einer Belastungsprobe ausgesetzt und meinen Mitstreitern – vor allem meiner großartigen Korrektorin Dorothea Kenneweg – alles abverlangt. Und? War es das wert? Hier mein Fazit.

Vor der Veröffentlichung der sechs neuen Folge bzw. der dritten Staffel von „Im falschen Film“ habe ich in einem Blogbeitrag vor allem zwei Fragen gestellt: „Bringen die vielen Fans „Im falschen Film 3“ Woche für Woche in die Top 100? Und bekommt dadurch die ganze Serie noch einmal so viel Aufmerksamkeit, dass vielleicht sogar ganz neue Leserinnen und Leser gewonnen werden können?“
Nachdem nun fünf Folgen erschienen sind und die Veröffentlichung der Gesamtausgabe unmittelbar bevorsteht, kann ich diese Fragen ganz klar mit „Ja und Nein“ beantworten.

Die Fan-Basis rockt

3.4 49 und AufsteigerEs ist großartig, eine Fan-Basis zu haben. Vor allem weil in den letzten Wochen kein Tag vergangen ist, an dem nicht ein Leser Begeisterung für Trixis Abenteuer gezeigt hat oder es kaum aushalten konnte, bis es weiterging. Das Feedback ist wirklich toll und alleine schon wert, dass ich die dritte Staffel geschrieben habe. Aber auch der erhoffte Effekt für das Ranking hat sich eingestellt: Alle fünf Folgen landeten am Erscheinungstag in den Top 100 der Kindle-Charts und waren zudem Aufsteiger des Tages. Treue und begeisterte Fans verleihen einem bei Amazon die in meinen Augen essentielle Sichtbarkeit. Keine Überraschung, aber schön, wenn man es selbst erlebt.

Serien haben es nach wie vor schwer

Sichtbarkeit ist essentiell. Ja. Aber bei einer Serie ist auch sie kein Garant dafür, dass alles klappt. Denn obwohl alle Folgen so hoch standen und zumindest für ein paar Tage sehr präsent waren, hatte dies wenige Auswirkungen auf die ersten beiden Staffeln von „Im falschen Film“. Selbst nachdem ich die erste Staffel auf 99 Cent gesetzt habe, ergaben sich nur moderate Steigerungen bei den Käufen – statt im Schnitt 15 eBooks am Tag gingen ca. 20 über den virtuellen Ladentisch. Es konnten also bisher nicht im großen Maße komplett neue Leser neugierig auf die Serie gemacht werden. Natürlich war letztlich die Sichtbarkeit pro Folge jeweils nur von kurzer Dauer, aber meine Hoffnungen wurden in dem Fall trotzdem nicht erfüllt.

Kindle Unlimited ist der „Dealbreaker“

Eigentlich sind die beiden oben genannten Erkenntnisse keine Überraschung. Das „Ja“ bei der Frage nach der Wirkung der Fan-Basis war ein wichtiger Grund, warum ich die Staffel angegangen bin. Das „Nein“ bei der relativ begrenzten Wirkung einer dritten Staffel auf die Gesamtverkäufe war der Grund, warum ich sie ursprünglich nicht machen wollte. Denn der mögliche Verdienst hält sich in Grenzen, was ich bisher auch deutlich gesehen habe. Insgesamt habe ich von den fünf Folgen bisher knapp 3000 Einzelfolgen verkauft. Bei einem Verdienst von 30 Cent pro Folge sind damit nicht einmal meine Ausgaben für Cover, Korrektorat und Konvertierung reingeholt. Das hatte ich befürchtet. Und auch wenn das baldige Erscheinen der Gesamtausgabe die Staffel zumindest in den Gewinnbereich bringen wird, wäre dies alleine recht frustrierend für jemanden, der vom Schreiben lebt. ABER wir haben ja neuerdings Kindle Unlimited. Und auch wenn ich generell die meiste Kritik an dem neuen Angebot von Amazon aus Autorensicht teile, war es für mich ein Segen. Denn neben den 3000 Verkäufen hatte ich bisher auch 1300 Ausleihen, die mit mehr als einem Euro pro Leihe entgeltet werden. Und ich profitiere deutlich von einer zusätzlichen „Spielerei“, die Amazon für unzufriedene Autoren eingeführt hat. Den Kindle Unlimited All-Star.

Ich bin ein Kindle Unlimited All-Star, lasst mich da drin!

Als Kindle Unlimited All-Star werden die Selfpublisher bei Amazon belohnt, die innerhalb eines Monats besonders viel verkaufen UND verleihen. Man ist nur dabei, wenn man bei Kindle Unlimited mitmacht, also die entsprechenden eBooks in der Regel exklusiv bei Amazon verkauft. In der Selfpublisher-Bibel wird das System ausführlich erläutert. Da es für die Zählweise wurscht ist, wie teuer das eBook ist, war mein Seriensystem Gold wert. Obwohl ich in Sachen Einnahmen sicher nicht mit den derzeitigen Größen der Branche mithalten kann, landete ich bereits im November (mit nur zwei veröffentlichten Folgen) in der Top 100 der All-Stars. Nun habe ich ein Sternchen an meinen Büchern und einen Bonus von 1500 Euro, der meine Einnahmen in besagtem Monat mehr oder weniger verdoppelt hat. Im Dezember habe ich bereits jetzt deutlich mehr verkauft / verliehen und peile damit unter Umständen einen noch höheren Bonus an – wenn Amazon das System so beibehält. (Dumm nur, dass Amazon sowohl die Bezahlung für eine Leihe als auch die Boni jeden Monat neu bestimmt, was jegliche Planbarkeit zunichte macht.)

Die Gesamtausgabe Heiligabend für 89 Cent

Im falschen Film 3Insgesamt bin ich also jetzt schon zufrieden damit, wie die dritte Staffel gelaufen ist. Ich werde nicht reich damit, aber Einnahmen, die auch meine Arbeitszeit entlohnen, zeichnen sich ab, das tolle Feedback der Leserinnen und Leser geht runter wie Öl und das Schreiben hat einfach verdammt viel Spaß gemacht.

Und nun habe ich noch eine kleine Chance auf einen echten Erfolg. Dafür setzte ich noch einmal alles auf eine Karte: Wie auch schon bei der ersten Staffel erscheint die Gesamtausgabe mit allen Folgen einen Tag vor der mit Spannung erwarteten letzten Folge. Und sie wird es für 24 Stunden für 89 Cent (statt 3.99 Euro) geben. Als Weihnachtsgeschenk für alle Fans, aber auch, weil ich mit damit die Krönung der Sichtbarkeit erhoffe: Die Top 20 der Kindle-Charts. Bei Staffel 1 hat das Manöver sogar zu Platz 5 geführt, aber das ist bei einer Fortsetzung und vor allem im traditionell sehr starken Weihnachtsgeschäft sicher nicht zu erwarten. Doch mit einem Top-20-Titel in dieser Zeit und dem gleichzeitigen Angebot (für alle Weihnachtstage) bei den anderen Staffeln, habe ich die kleine Hoffnung, noch einmal neue Leserinnen und Leser zu finden. Wir werden es sehen (und hier darüber lesen) …

Und damit schließe ich dann auch mit einer Bitte an meine Leserinnen und Leser: Habt keine Scheu, das Weihnachtsangebot zu nutzen. Jeder, der am Heiligabend die Folge vergünstigt kauft (oder besser noch leiht!) tut mir einen Gefallen und hilft der Geschichte von Trixi. Hier der Link zum Supersonderangebot … Danke!

Sechs Gründe, warum es doch mit „Im falschen Film“ weitergeht

Es war lange still hier. Seit Mai habe ich nichts mehr in meinem Blog geschrieben. Dadurch ist das letzte, was ich verkündet habe, die Beendigung meiner eBook-Serie „Im falschen Film“. Somit passt es sehr gut, dass ich heute mit der Ankündigung aufmache, dass es nun doch weiter geht. Einmal mehr falle ich mir selbst in den Rücken. Aber das hat gute Gründe – emotionale wie strategische – die ich heute einmal erläutern möchte.

IfF_3_11. Die Leser wollen es so

Es ist wirklich erstaunlich, wie viele Mails, Rezensionen, Facebook-Beiträge ich in den letzten Monaten gelesen habe, in denen eine Fortführung von „Im falschen Film“ gefordert wurde. Teilweise haben die Leserinnen und Leser einfach ignoriert, dass das Ende längst verkündet worden war. Unter meinem eBook mit dem Untertitel „Zweite und letzte Staffel“ stand bei Amazon mehr als eine Rezension mit Sätzen wie „Ich freue mich auf die dritte Staffel!“ Diese Ignoranz und diese Sehnsucht haben mich wirklich gerührt.

2. Trixi will es so

Ich habe selten eine fiktive Figur geschaffen, die so lebendig, aber auch so dickköpfig war. Ich habe im Sommer tatsächlich begonnen, an einer anderen Geschichte zu schreiben, in der Trixi eine Nebenfigur sein sollte. Aber es endete damit, dass ich sehr viel mehr über das weitere Leben von Trixi nachdachte als über die vorliegende Geschichte. Überhaupt fiel es mir überraschend schwer, mich in eine neue Welt und Figurenkonstellation reinzudenken. Ich merkte schnell, dass die dafür vorgesehene Zeit nicht reichte. Und dann stand Trixi da herum und sagte: „Meine Geschichte kannst du in ein paar Tagen mit verbundenen Augen auf einem Handy runterschreiben. Mach! Sie liegt vor dir!“

3. Trixis Geschichte lag vor mir

Bei der Konzeption von „Im falschen Film“ waren immer mindestens drei Staffeln angedacht gewesen. Ich wusste von Anfang an, was in der dritten Staffel passieren würde und hatte dementsprechend mehrfach dezente Hinweise angelegt oder Fragen aufgeworfen. Und das Konzept war sowieso eins mit drei Schritten: Trixi hat ihre Erinnerungen verloren und sollte sie sich Stück für Stück zurückerobern. In Staffel eins fand sie die Erklärung dafür, warum ihr aktuelles Leben so ein Desaster war. In Staffel zwei reiste sie zurück in ihre traumatische Anfangszeit in Berlin. Und in Staffel drei sollte dann ihre Kindheit und Jugend dran sein mit allen offenen Fragen zu ihren Eltern. Nur zwei Staffeln zu erzählen ist dann fast so wie nur die ersten beiden Bände von „Herr der Ringe“ zu lesen. Na ja, fast.

4. Es waren dann doch mehr Leser …

Kindle Charts Platz 42 und 45Einer der Gründe, warum ich im Mai nicht mehr weiter an „Im falschen Film“ arbeiten wollte, waren die vergleichsweise geringen Verkaufszahlen der ersten Hälfte der zweiten Staffel. Meine gesetzten Ziele wurden nicht erreicht und ich hatte das Gefühl, dass ich mit abgeschlossenen Romanen mehr Leserinnen und Leser erreichen und erfreuen konnte. Mit Veröffentlichung der gesamten zweiten Staffel machte ich dann aber testweise eine ausgedehnte 99-Cent-Aktion, mit der es nicht nur gelang beide Staffeln über Wochen in die Top 100 von Amazon zu bekommen, sondern auch viele neue Leserinnen und Leser zu erreichen. Mittlerweile hat sich die ersten Staffel mehr als 13.500 Mal verkauft und die zweite Staffel mehr als 9.500 Mal. Auch wenn da sicher einige Schnäppchenjäger dabei waren, die die eBooks nie gelesen haben, merke ich an den Rezensionen, dass die Serie auch viele Fans dazu gewonnen hat.

5. Mit einer größeren Fanbasis macht das serielle Veröffentlichen mehr Spaß

Hoffe ich zumindest. Denn ja, ich werde die dritte Staffel genau wie die erste Staffel als sechs kurze Folgen herausgeben – ca. 70 Seiten für je 89 Cent. Diesmal werden die einzelnen Folgen sogar wöchentlich erscheinen. Ab dem 20. November jeden Donnerstag bis Weihnachten. Und zum Fest erscheint dann die Gesamtausgabe.
Als ich die erste Staffel veröffentlichte, hatte ich den Traum, dass jede neue Folge wegen des geringen Preises in die Top 100 bei Amazon schießen und es irgendwann in der Kindle-Welt nur so von „Im falschen Film“-Folgen wimmeln würde. Das ist leider nicht passiert. Erst ab der vierten Folge ging es überhaupt in die Top 100. Aber! Damals hatte ich ca. 100 Leute in meiner Mailingliste und heute sind es fast 1000. Entsprechend sind dann die späteren Veröffentlichungen auch tatsächlich hoch eingestiegen, die Gesamtausgabe der ersten Staffel sogar auf Platz 5 der Kindle-Charts. Auch wenn das sicher mit einer dritten Staffel (für die man die anderen ja gelesen haben muss) nicht sofort wieder klappt, so will ich es nun noch einmal wissen: Bringen die vielen Fans „Im falschen Film 3“ Woche für Woche in die Top 100? Und bekommt dadurch die ganze Serie noch einmal so viel Aufmerksamkeit, dass vielleicht sogar ganz neue Leserinnen und Leser gewonnen werden können?

6. Kindle Unlimited

Ja, die neue Leihbücherei von Amazon ist ein Argument für die dritte Staffel von „Im falschen Film“, sogar ein strategisch sehr wichtiges. Dazu muss man wissen, dass Selfpublisher, die ihr Buch exklusiv bei Amazon anbieten, auch bei Kindle Unlimited kostenlos geliehen werden können. Anders als viele denken, bekommen die Autoren dafür gar nicht mal so wenig Geld. Nämlich eine jeden Monat neu von Amazon festgelegte Summe pro Ausleihe – die bisher um die 1,50 Euro lag. Klar, wenn man ein eBook hat, das bei einem Preis von 2,99 Euro einem normalerweise 2 Euro bringt, ist das nicht ganz so toll. Aber wenn man einzelne Folgen verleiht, die 89 Cent kosten und dem Autor nur 30 Cent bringen, ist eine Ausleihe ein Jackpot.
Gleichzeitig kommt Kindle Unlimited dem von mir ersehnten Abosystem bei Serien schon relativ nah. Denn wenn man wegen „Im falschen Film“ Kindle Unlimited abonniert, bekommt man alle Folgen (und auch die alten Staffeln) umsonst. Wenn man mit Serienstart den kostenlosen Probemonat nimmt, den Amazon anbietet, kann man sogar schon in dieser Zeit die ersten fünf Folgen kostenlos lesen – ganz zu schweigen von allen anderen eBooks, die mit im Angebot sind. Klassisches Win-Win also.

 

Im falschen Film 3 Cover
Das sind die Gründe, warum es weitergeht mit Trixi. Am Donnerstag geht es los. Ob der Plan aufgeht, wird man dann sehen. Bei Amazon oder in meinen Berichten hier im Blog.

P.S.: Wer jetzt neugierig auf die eBook-Serie geworden ist, kann derzeit übrigens die allererste Folge von „Im falschen Film“ kostenlos auf seinen Kindle laden: Folge 1 kostenlos.

Wie geht es weiter mit „Im falschen Film“?

Beim Verkaufsstart der zweiten Staffel von „Im falschen Film“ hatte ich ja bekanntgegeben, dass ich das Schreiben einer möglichen dritten Staffel davon abhängig mache, wie die Verkaufszahlen von „Im falschen Film – Frühling“ in den ersten Tagen sein werden. Diese habe ich bis gestern täglich veröffentlicht und kommentiert. Das Ergebnis war eindeutig und leider negativ: Die Zahlen lagen weit hinter den Erwartungen. Von den angepeilten 2000 Verkäufen ließen sich nur 836 realisieren. Und auch wenn das im Vergleich mit vielen anderen Büchern keine schlechte Zahl ist, zwingt es mich zum Nachdenken. Im Moment kann ich bei diesem eBook noch nicht einmal meine Ausgaben für Cover, Korrektorat, Layout und Werbung finanzieren, von den Monaten der Arbeit ganz zu schweigen. Daher habe ich beschlossen, dass es nach der zweiten Staffel zunächst einmal nicht weitergehen wird mit „Im falschen Film“.

Abgeschlossen soll’s sein

Für mich ist das Fazit des Experiments eBook-Serie: Die Leserinnen und Leser tun sich schwer mit dem Konzept selbst. Inhaltlich ist „Im falschen Film“ in allen Phasen überdurchschnittlich gut angekommen. Wer einmal angefangen hat, war meist angefixt. Selbst Leute, die am Anfang die Serienidee für Bücher kritisch sahen, baten später, es möge doch immer so weitergehen. Aber das ändert nichts daran, dass viele potentielle Leser abspringen, sobald sie erkennen, dass das Ende offen ist, dass sie öfter wiederkommen müssen. Oder dass sie erst noch etwas anderes lesen müssen, um einsteigen zu können. Deswegen möchte ich mich nun lieber wieder auf abgeschlossene Romane konzentrieren.

Ich weiß: Einige Fans bedauern das sehr und es tut mir natürlich auch leid, aber es ist nicht das Ende der Welt. Und auch nicht das Ende von Trixis Welt. Aus vier Gründen:

1. Im Juni kommen die Folgen 9-12

Es ist ja noch gar nicht Schluss mit „Im falschen Film“! Mitte Juni werden die letzten drei Folgen von „Im falschen Film“ erscheinen. Es wird wieder ein rasantes, witziges und romantisches Bündel von Geschichten aus Trixis Leben geben. Diesmal mit einem Schuss mehr Erotik und natürlich einem Knallerende!

2. Das Hintertürchen

Auch wenn die zweite Staffel im Juni mit einer abgeschlossenen Geschichte enden wird, lasse ich uns allen ein Hintertürchen offen. Die Geschichte von Trixi wird auch danach noch genügend Erzählstoff für mindestens eine weitere Staffel oder besser gesagt einen weiteren Band hergeben. Das Pulver ist noch nicht verschossen. Falls also das Leserinteresse in den kommenden Monaten oder Jahren exorbitant steigt, könnte ein kleiner Funke sofort wieder eine große Geschichte bei Trixi und Co auslösen.

3. Das Haus von Vanessa Mansini

Vanessas HausUnd das ist nun die überraschende Wendung: Die Bücher von Vanessa Mansini werden in Zukunft alle zu einer Reihe gehören, die ein wesentliches verbindendes Element hat: Alle Protagonistinnen – die ja auch jetzt schon im Berliner Bergmannkiez beheimatet sind – wohnen im selben Haus.
Bereits Vanessa aus „Nicht von dieser Welt“ hat dort früher gewohnt, nun sind Trixi und Luna aus „Im falschen Film“ dort eingezogen und in den anderen Etagen tummeln sich – vielfach noch unentdeckt von den Leserinnen und Lesern – die Heldinnen der nächsten Abenteuer. So entsteht die Möglichkeit, dass die alten Hauptfiguren Gastauftritte in neuen Büchern haben können, oder aber, dass einige Nebenfiguren in mehr oder weniger jedem Roman von Vanessa Mansini Platz finden werden. Ich denke da ganz besonders an die lebendige und nie um einen Spruch verlegene Luna, zu der es schon eine besondere Idee für eine Dauernebenrolle gibt.
So kann jeder Roman für sich stehen und der treue Fan gleichzeitig seine Lieblingsfiguren oder vertrauten Orte wiederfinden. Das Haus wird mit seiner Hausnummer dann zu einem Art Label für die Bücher, bei denen es auch in Zukunft um die außergewöhnlichen, aber gleichzeitig lebensnahen Abenteuer von jungen Berlinerinnen gehen wird – voller Romantik, Humor und Spannung.

4. Eine neue Verkaufsstrategie

Und auch die gerade nicht so gut gestartete zweite Staffel schreibe ich noch längst nicht ab, was die Suche nach weiteren Leserinnen und Lesern angeht. Es wird nun einfach an der Strategie gearbeitet.
Das bedeutet, dass ich wieder zu dem zurückkehre, was auch bei Staffel 1 geklappt hat: Bei Veröffentlichung der letzten drei Folgen Mitte Juni, wird es zuerst eine Gesamtausgabe aller sechs Folgen aus Staffel zwei geben, die dann für exakt einen Tag zu einem unschlagbar günstigen Preis angeboten wird. Ich hoffe, dass dann wieder alle Fans zuschlagen und auch noch ein paar Leute mehr und das Buch viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. So kann es dann vielleicht auch noch gelingen, die Leute zu erreichen, die in den letzten zehn Tagen gar nicht mitbekommen haben, dass die zweite Staffel begonnen hat.
Also schon mal vormerken: Voraussichtlich am 17. Juni gibt es ein Angebot, das Ihr nicht ablehnen könnt! („Im falschen Film – Sommer“ mit den fehlenden drei Folgen wird es danach aber natürlich auch noch seperat geben. Und auch ein Taschenbuch mit allen Folgen.)

Folge 1: VergessenAußerdem gibt es heute und morgen die erste Folge der ersten Staffel kostenlos bei Amazon. Dies ist sozusagen die Einstiegsdroge, die schon bei vielen Leserinnen und Lesern funktioniert hat. Wer also Freunden und Bekannten „Im falschen Film“ empfehlen möchte, hätte nun zwei Tage lang ein weiteres gutes Argument, warum man mal bei Trixi reinschauen sollte …

Ein Tag im falschen Film – Die Gewinnerinnen

Um Mitternacht endete die Möglichkeit an meinem großen Gewinnspiel „Ein Tag im falschen Film“ teilzunehmen. Es haben sich insgesamt 48 Leute um die Reise nach Berlin und die vielen anderen Preise beworben. Dafür wurde insgesamt 84 mal ein Link zu meiner Website und „Im falschen Film“ irgendwo im Netz gepostet, meistens auf Facebook, aber auch bei Twitter, in eigenen Blogs, bei Lovelybooks, Instagram, Google Plus und in einigen Foren. Vielen, vielen Dank für diese tolle Werbung! Und für die zahlreiche Teilnahme am Gewinnspiel.

Nun kommen wir zu den Gewinnerinnen. Ja, es haben nur Frauen gewonnen. Und das obwohl auch fünf Männer teilgenommen haben. Aber denen war der Zufallsgenerator einfach nicht wohlgesonnen.
Da man ja mit mehreren Gewinnchancen teilnehmen konnte, wenn man auf unterschiedlichen Internetseiten gepostet hatte, gab es 84 Gewinnchancen, aus denen ich mit Hilfe eines Zufallsgenerators gelost habe. Gerade bei den Hauptgewinnen hat sich gezeigt, dass die mehrfach aktiven Teilnehmerinnen tatsächlich die Nase vorn hatten. So war die Hauptgewinnnummer 60 nur eine von drei Bällchen, mit denen die Dame im Rennen war …

Noch eine Bemerkung zu den Gewinnerinnen: Die hier angegebene Reihenfolge ist noch vorläufig. Denn – wie in den Teilnahmebedingungen erläutert – kann sich zuerst die erste Gewinnerin einen Preis von allen aussuchen, dann die Zweitplatzierte aus dem Rest usw. Wenn nun z.B. die Dame auf Platz 1 gar nicht nach Berlin kommen willen, sondern lieber ein Buchpaket haben möchte, könnte sich also noch etwas verschieben.

Die Gewinnerinnen

60Jetzt aber genug der Vorrede. Hier sind die Gewinnerinnen!

Nach Berlin zum Tag im falschen Film können kommen, wenn sie denn wollen:

Platz 1: Yvonne Wolf (mit bezahlter Anreise und Hotel)

Platz 2: Yvonne Plötzke
Platz 3: Denise Dentzer

Eine kleine Nebenrolle in „Im falschen Film – Sommer“ gewinnt wahrscheinlich:

Platz 4: Sabine Schermer

Alle meine Bücher auf Lebenszeit gehen sehr wahrscheinlich an:

Platz 5: Tanja Scheffler

Ein Buchpaket mit allen meinen Taschenbücher bekommt wohl:

Platz 6: Petra Schuster

Und dies sind die Gewinnerinnen von je einem Taschenbuch der eigenen Wahl mit persönlicher Widmung:

Platz 7: Svenja Diederichs
Platz 8: Andrea Stark
Platz 9: Maren Mayer
Platz 10: Tanja Hammerschmidt
Platz 11: Nadine Dimanche
Platz 12: Tanja Braff
Platz 13: Sabrina Draack
Platz 14: Angela Schunck
Platz 15: Sandra Burkhardt

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinnerinnen!

Ich werde jetzt die Gewinnerinnen der Reihe nach anschreiben und fragen, welchen Preis sie wollen. Beziehungsweise um alle organisatorischen Fragen zu klären. Laut Regeln müssen alle bis zum 20.05. antworten. Wer das nicht tut, wird nach hinten geschoben und bekommt „nur“ ein Buch. Also bitte schaut in Eure Postfächer und reagiert zeitnah …

Ich hoffe, dass die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht allzu enttäuscht sind. Es wird weitere Gewinnspiele geben und auch lustige Berichte über den Tag im falschen Film mit den Gewinnerinnen! Schaut also wieder rein. Und natürlich freue ich mich sehr, wenn Ihr weiter fleißig „Im falschen Film – Frühling“ empfiehlt, damit es noch viele Abenteuer mit Trixi geben kann …

 

UPDATE (17.05 / 9:00): Schon mal eine kleine „Vorwarnung“ an die Gewinnerinnen weiter unten auf der Liste: Einige der Hauptgewinnerinnen können leider nicht zu dem nun feststehenden Termin des „Tag im falschen Film“ (14./15. Juni) – deswegen kann es eventuell dazu kommen, dass man auch ab Platz 7 noch diese Möglichkeit bekommt …

2000

Im falschen Film FruehlingWie ich berichtet hatte, entscheidet bei meiner eBook-Serie „Im falschen Film“ der Erfolg des gerade veröffentlichen eBooks „Im falschen Film – Frühling“ darüber, ob die Serie nach dem Ende der zweiten Staffel noch weitergeführt wird. Ziel ist es, in den ersten zehn Verkaufstagen insgesamt 2000 eBooks zu verkaufen.

Dieser Beitrag hier soll nicht nur die täglichen Verkaufszahlen und somit den Stand der Dinge allmorgendlich verkünden, sondern auch einen kleinen Einblick geben, wie sich Verkaufszahlen bei Amazon-ebooks kurz nach Verkaufsstart entwickeln können.

(Kurzer Einschub für die Selfpublishing-Experten: Die hier genannten Zahlen nehme ich aus der Grafik auf dem neuen „Verkaufs-Dashboard“ von Kindle Direct Publishing, denn diese sind immer die aktuellsten, wenngleich sie auch noch vorläufig sind. Dabei rechne ich „bezahlte“ und „ausgeliehene Einheiten“ zusammen.)

 

13. Mai: 304 verkaufte Bücher


Aufsteiger des TagesÜber 300 eBooks am ersten Tag zu verkaufen, ist ein sehr, sehr erfreuliches Ergebnis, das nicht viele Bücher von Selfpublishern erreichen können. Denn gerade am ersten Tag ist man auf der Amazon-Seite noch so gut wie gar nicht sichtbar, was bedeutet, dass fast alle Verkäufe „aus eigener Kraft“ erreicht werden müssen. Hier hilft es, dass „Im falschen Film“ eine Serie mit leidenschaftliche Fans ist, die seit Wochen auf eine Fortsetzung warten. Über meine Mailingliste und die Facebook-Seite von „Im falschen Film“ kann ich bis zu 600 Leute erreichen, von denen offensichtlich sehr viele gleich zugeschlagen haben. Dadurch war das Buch auch mit dem allerersten Verkaufsrang (211) sofort „Aufsteiger des Tages“.

14. Mai: 130 verkaufte Bücher

Die Verkaufszahlen gehen am zweiten Tag deutlich zurück und liegen unter dem notwendigen Schnitt, um 2000 Verkäufe zu erreichen. Das ist schon etwas ernüchternd, wenn es auch nicht ganz überraschend kommt. Denn die wartenden Fans haben sich zum großen Teil am ersten Tag eingedeckt. Und bei Amazon ist das Buch zwar sofort in den Top 100 der Kindle-Charts gelandet (beste Position am Morgen war Platz 36), aber es fehlt noch ein für die Sichtbarkeit enorm wichtiger Faktor: Die Empfehlungen („Kunden kauften auch“ usw.) setzen immer mit einer Verzögerung von zwei oder drei Tagen nach Verkaufsbeginn ein. Erst dann wird auch Käufern der bisherigen Folgen das neue Buch präsentiert. Wenn das passiert ist, entscheidet sich wirklich, wohin die Reise in den nächsten Tagen geht …

15. Mai: 85 verkaufte Bücher

Es wird ernst. Es war zwar nicht zu erwarten, dass der gestrige Tag mehr verkaufte Bücher als vorgestern bringen würde – denn das Buch war nach wie vor nicht in den Beliebtheitslisten und den Empfehlungen zu finden. Aber dass es noch einmal deutlich weniger Verkäufe gab, lässt mein Ziel in weite Ferne rücken. In den Verkaufscharts hängt das Buch schon am Ende der Top 100. Und auch heute morgen sehe ich leider noch nicht, dass das Buch in den wichtigen Beliebtheitslisten auftaucht – ohne die kommen wir aber nicht weit. Leider scheine ich hier das Pech zu haben, dass diese Listen gerade etwas seltener aktualisiert werden. (Hier ein Beitrag, der den Unterschied zwischen Verkaufscharts und Beliebtheitslisten erläutert.) Jetzt heißt es Nerven behalten und hoffen, dass das normalerweise verkaufsstarke Wochenende eine Trendwende bringt. Und heute vielleicht die zahlreiche Werbung von Fans (Danke!) und noch einige andere Werbeaktionen fruchten!

16. Mai: 58 verkaufte Exemplare

Jetzt muss man leider schon auf ein mittleres Wunder an diesem Wochenende hoffen, um noch annähernd mein Ziel zu erreichen. Leider ist das Buch nun ein wenig Opfer der „Launen“ auf der Amazon-Internetseite geworden, wo manchmal Aktualisierungen für ein paar Tage aussetzen. Das hat dazu geführt, dass es überdurchschnittlich lange gedauert hat, bis das Buch bei Empfehlungen zu sehen war – seit heute morgen ist es das. Aber in den Beliebtheitslisten ist es selbst jetzt noch nicht zu sehen. In der Zwischenzeit ist es allerdings aus den Top 100 rausgefallen und nun also an prominenter Stelle kaum noch sichtbar. Auch die gestrigen Werbemaßnahmen z.B. über xtme.de haben nicht so gegriffen wie früher. So kann es manchmal gehen. Ich werde aber noch das Wochenende abwarten, bevor ich eine endgültige Aussage über den Start des Buches treffe.

17. Mai: 58 verkaufte Exemplare

Man kann immerhin sagen: Der Abwärtstrend ist – was die Zahl der Verkäufe angeht – gestoppt, denn es wurde genauso viel wie am Vortag verkauft. Trotzdem ist das für einen wirklichen gelungenen Einstand eindeutig zu wenig. Und was soll ich sagen? Bei den Beliebtheitslisten auf Amazon tut sich nach wie vor nichts – seit fast einer Woche wurden diese nicht mehr aktualisiert. Damit verstreicht dann nun auch eine tolle Chance, die das Buch durch den ersten starken Verkaufstag in diesen Listen gehabt hätte. Heute ist normalerweise der verkaufsstärkste Tag der Woche. Wir werden sehen, was er „Im falschen Film – Frühling“ bringt …

18. Mai: 53 verkaufte Exemplare

Das war es leider. Da selbst der verkaufsstarke Sonntag noch einmal einen Rückgang bei den Verkäufen gebracht hat, ist es nun wirklich aussichtslos, in den ersten zehn Tagen 2000 Exemplare zu verkaufen. Es sieht sogar so aus, als ob es nicht einmal mit 1000 Exemplaren etwas wird. Auch wenn ich zuversichtlich bin, dass wenigstens diese im Laufe der Zeit noch zusammenkommen, ist das Signal eindeutig: Trotz extrem guter Bewertungen macht mir das Konzept Serie einmal mehr das Leben schwer. Ich werde jetzt noch bis zum Ende der zehn Tage weiter berichten – weil es ja auch für Selfpublisher interessant ist, wie so ein Start schieflaufen kann. Und dann gebe ich die Konsequenzen bekannt. Klar ist: Die Serie geht nach dem Sommer so nicht weiter, aber vielleicht gibt es ja andere interessante Möglichkeiten …

19. Mai: 63 verkaufte Exemplare

Zum ersten Mal gehen die Verkäufe etwas nach oben. Was gerade für denn sonst eher schwachen Montag natürlich erfreulich ist. Aber wir sind trotzdem viel zu weit hinter dem Soll. Unglaublich aber wahr: Die Beliebtheitslisten sind seit genau einer Woche nicht mehr aktualisiert worden – also seit Veröffentlichung meines Buches. Das habe ich bei meinen Beobachtungen von Amazon bisher noch nicht erlebt. Murphy’s Law! Nur um noch einmal zu verdeutlichen, wie wichtig diese Listen sind: Auf dem Kindle-Gerät selbst, über das nun einmal sehr viele Verkäufe laufen, werden so gut wie alle Sortierungen und Anzeigen nach diesen Listen gemacht. Mein Buch ist dort nur durch die Suche überhaupt zu finden.

20. Mai: 49 verkaufte Exemplare

Eine schlechte und eine gute Nachricht: Gestern war der bisher verkaufsschwächste Tag. Dafür habe ich heute morgen gesehen, dass zum ersten Mal seit neun Tagen die Beliebtheitslisten aktualisiert wurden. Leider wird dort immer der Durchschnitt des bisherigen Verkaufs als Grundlage genommen, der aktuell natürlich nicht so toll ist. Hätte man nur den Schnitt des Veröffentlichungstag genommen, hätte das sicher für einen Platz unter den ersten 50 gereicht und damit für viel Präsenz – aber das haben wir nun verpasst. Deswegen steht es dort nun irgendwo hinter Platz 300. Mal sehen, ob es heute noch einen Effekt dadurch gibt. Morgen gibt es dann auch zum letzten Mal eine Zahl und meine Analyse.

21. Mai: 39 verkaufte Exemplare

Verkaufsstart IfF FrühlingDie zehn Tage sind nun vorbei. Mit 836 verkauften eBooks wurde das Ziel von 2000 Verkäufen sehr deutlich verfehlt. Am letzten Tag gab es sogar noch einmal einen neuen Niedrigstwert. Das mag zum Teil dem guten Wetter geschuldet sein, aber neben den nun mehrfach erwähnten negativen Faktoren von außen, muss ich schon auch deutlich sagen: Das Serienkonzept ist so nicht aufgegangen, sondern eher eine Bremse für den Verkauf. Daher werde ich – wie angekündigt – nun erst einmal nicht weiter seriell im Bereich eBook schreiben. Ich gebe aber weder bei dem aktuellen Buch auf, noch wird die Welt rund um Trixi komplett verschwinden. Denn erstens kommen ja noch drei Folgen in einem neuen eBook – Mitte Juni. Und zweitens habe ich schon wieder einige neue Ideen, über die ich in den nächsten Tagen genauer berichten werden, wenn ich dann hier im Blog ein Fazit zu dem Start von „Im falschen Film – Frühling“ ziehen werde.

Gesamt nach zehn Tagen: 836

 

Auch wenn das Ergebnis nicht das Erwünschte ist, bin ich nicht unglücklich. Denn die Reaktionen der Leserinnen und Leser auf die neuen Folgen von „Im falschen Film“ sind wirklich toll und motivierend. Und auch, dass so viele das Buch unterstützt und dafür geworben habe, ist eine wunderschöne Bestätigung für meine Schreibarbeit. Vielen, vielen Dank.

 

Wer will mehr?

Im falschen Film FruehlingEs geht weiter mit meiner eBook-Serie „Im falschen Film“. Seit gestern sind die ersten drei Folgen der zweiten Staffel als eBook bei Amazon zu haben – zusammengefasst unter dem Titel „Im falschen Film – Frühling“.
Der erste Verkaufstag war traumhaft. Das Buch hat sich fast 300 Mal verkauft, ist sofort bis auf Platz 36 der Kindle-Charts hochgeschossen und hat bereits die ersten begeisterten Rezensionen bei Amazon. Vielen, vielen Dank!

Auch die zweite Staffel besteht aus sechs Folgen (insgesamt also die Folgen 7-12). Und da bisher nur drei erschienen sind, muss es logischerweise noch drei weitere geben. Diese werden aller Voraussicht nach wieder zusammengefasst als ein Buch erscheinen – und zwar Mitte Juni unter dem Titel „Im falschen Film – Sommer“. Was die zweite Staffel angeht, war es das dann. Es wird noch entsprechende Taschenbücher geben, aber diesmal keine „Gesamtausgabe“ mit allen Folgen. Zwei Bücher mit je drei Folgen. That’s it.

Staffel Drei?

Ja, und dann? Wo es Frühling und Sommer gibt, sollten doch auch Herbst und Winter nicht weit sein. Im Prinzip war das auch immer der Plan, denn für drei Staffeln ist locker genügend Erzählstoff da. In jeder Staffel arbeitet Trixi nämlich einen anderen Abschnitt ihres Lebens auf. In der ersten Staffel die Jahre, in denen sie mit Christian verheiratet war. In der zweiten Staffel ihre Anfänge in Berlin und das Stalkertrauma. Und dann könnte sich eine dritte Staffel ihrer Jugend widmen …

Die Leser entscheiden, ob es weitergeht

Im falschen Film SommerNun hatte ich an anderer Stelle schon berichtet, dass ich meine zeitlichen Ressourcen sehr genau einteilen muss. Ich könnte eine weitere Staffel sowieso nicht vor November starten. Aber auch um das zu tun, muss erkennbar sein, dass viele, viele Leserinnen und Leser das auch interessiert. Denn ich habe ja nicht nur viel Arbeitsaufwand, sondern investiere in jede Staffel Geld für professionelle Hilfe (Cover, Korrektorat, Layout, Werbung usw.)
Und so kommt es nun, dass der Erfolg des gerade erschienenen eBooks „Im falschen Film – Frühling“ darüber entscheiden wird, ob die Geschichte von Trixi mit der Sommer-Ausgabe endet oder ob es noch einen Herbst und Winter geben wird!
Da ich gerade am Ende der zweiten Staffel arbeite, kann ich dort noch so oder so verfahren, muss dies aber bis Ende nächster Woche entscheiden.

Ziel: 2000 eBooks in zehn Tagen

Das heißt: Die ersten zehn Verkaufstage (13.-22.5.) sind mein Maßstab. Gelingt es, in dieser Zeit 2000 eBooks oder mehr zu verkaufen, dann verpflichte ich mich, weiterzumachen. Denn das ist nach meinen bisherigen Erfahrungen ein Wert, der am Ende zu ausreichenden Einnahmen führen wird. 300 sind bereits geschafft, aber der erste Tag ist immer sehr viel erfolgreicher als die anderen. Nun kommt es halt drauf an.

Kann man helfen?

Natürlich können alle Leserinnen und Leser, die wollen, dass es weitergeht, helfen. Viele tun das ja bereits ganz großartig. Selten wurde etwas bei Facebook so oft geteilt wie mein gestriges Posting zum Verkaufsstart. Das macht einen Großteil des Erfolges von „Im falschen Film“ aus – denn nichts ist überzeugender als persönliche Empfehlungen.
Wer mitmachen will (bzw. noch mehr machen will), hat gerade heute und morgen zwei tolle Aufhänger: Nach wie vor läuft das Gewinnspiel „Ein Tag im falschen Film“, durch das man für seine Werbung ja sogar mit einer echten Chance auf tolle Gewinne belohnt wird.
Und außerdem gibt es heute und morgen die erste Staffel von „Im falschen Film“ für unschlagbare 99 Cent – und wer durch die erste Staffel angefixt wird, kauft sich sicher auch die weiteren Bücher.
Jeder kann also wo auch immer und wie auch immer auf diese Aktionen hinweisen. Oder auch einfach nur darauf, dass es mit Trixi weitergeht, denn natürlich haben viele Leser der ersten Staffel das noch gar nicht mitbekommen. Alles hilft!

Tägliche Berichte

Ich bin nun sehr gespannt, ob es gelingt, die 2000er-Marke zu knacken. Ich werde jeden Morgen hier den Stand der Dinge bekannt geben. Und dann natürlich auch das Endergebnis nächste Woche Freitag! Wollen wir hoffen, dass es Trixi ein weitere Reise in ihre Vergangenheit ermöglicht …