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Vor wenigen Stunden habe ich auf der Seite von Createspace einen Button angeklickt und seitdem steht dort diese Meldung:

Das bedeutet nicht weniger, als dass mein Roman „Soap“ nun fertig ist. Der Text steht, alle Korrekturen und Formatierungen sind abgeschlossen, alle Sonderseiten wie Inhalt und Impressum sind erstellt, letzte leider notwendige Farbkorrekturen am Cover sind vollzogen, alle Schusterjungen und Hurenkinder entfernt. So grundlegende Fragen wie das Aussehen der Anführungszeichen, die Buchstabengröße bei den Überschriften oder: „Blocksatz auf dem Cover?“ sind nach eifriger Diskussion (mit mir selbst und den Twitterern) geklärt. Das Werk ist erschaffen. Jetzt liegt es an Createspace zu sagen, ob das ganze Ding so druckbar ist.

Auf obigem Bild sieht man, wie es hier in den letzten Tagen bei mir auf dem Schreibtisch konstant ausgesehen hat. Jegliche andere Arbeit musste dahinter zurückstehen. Die Kinder musste entweder auf meinem Schoß sitzen und mit mir nach optisch unbefriedigenden Zeilenumbrüchen suchen oder gleich in ihrem Zimmer bleiben. Papa war im Verlegerfieber. Es war stressig, mehr Arbeit als gedacht, manchmal zum Verzweifeln (besonders wenn ich mich mit Word angelegt habe), aber es hat unfassbar viel Spaß gemacht. Zu sehen wie das Buch immer mehr seine endgültige Form annimmt, zu spüren wie hier im Internet so viele Anteil nehmen an den letzten Schritten – das ist eine tolle Erfahrung, die ich nicht gegen die professionellen Betreuung durch einen Verlag eintauschen möchte.

Wie es nun weitergeht: Ich warte gespannt auf die Rückmeldung von Createspace. Dann bekomme ich noch einmal eine Datei, in der ich mir alles anschauen kann – auch das fertige Cover – bevor es in den Druck geht. Gefällt mir alles, gebe ich es frei und muss dann noch einmal einige Tage warten, bis das Taschenbuch bei Amazon steht. Selbst wenn ich noch etwas korrigieren muss, wird sich der geplante Veröffentlichungstermin am 30.11. aber sicher halten lassen.

Mit meiner Druckfreigabe für das Taschenbuch kann ich mich auch zum Kindle-Programm von Amazon weiterleiten lassen, wo dieselbe Datei dann bereits online stehen müsste. Dort sind es angeblich nur noch wenige Schritte, bis auch das eBook online steht.

Sehr schön finde ich übrigens einen Betrachter auf der Seite von Createspace, mit dem ich bereits virtuell durch mein Buch blättern konnte. Es sah alles tiptop aus. Natürlich werden sich auch trotz zahlreicher Lektoren und Lesedurchgänge irgendwo noch ein paar kleine Fehler versteckt haben. Aber damit muss man auch bei Büchern großer Verlage leben. Das ist menschlich. Zum Schluss also noch die Bitte um gedrückte Daumen und ein kleiner Sneak Preview auf „Soap“:

 

UPDATE (21.11. – 10:00): Createspace hat das Buch bereits akzeptiert und mir die entsprechende Datei noch gestern am frühen Abend zur letzten Prüfung zurückgesendet. Ich hab den Text als PDF ausgedruckt – und geprüft. Alles tiptop. Beim Cover musste Createspace wohl etwas korrigieren, was aber laut Experten in den entsprechenden Foren kein Problem sein dürfte. Für mich sah es in der Datei nach wie vor perfekt aus. Kurz vor Mitternacht habe ich dann feierlich auf den „Approve“-Button geklickt.  „Soap“ ist nun also auf dem Weg zur Veröffentlichung! Wahnsinn!

 

5 Kommentare

Anja

Lieber Michael,

siehst Du diese blauen Stellen hier? Da so am Daumennagel? Es tut auch schon ein bisschen weh! Ich bin kurz davor, mich deswegen krank schreiben zu lassen :-D. Das alles kommt vom Daumen drücken! Ich bin soooo gespannt und habe ein ganz, ganz tolles Gefühl bei der ganzen Sache!

Wie siehts mit Werbemaßnahmen aus? Was kann ich machen?

LG Anja

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Michael

Das ist ein sehr liebes Angebot. Ich werde garantiert darauf zurückkommen! Denn ich brauche natürlich ganz viele winkende Zaunpfähle! 🙂

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