Mai

Es ist mal wieder an der Zeit, die monatlichen Zahlen rund um meine Selfpublisher-Werke „Soap“ und „Irgendwas ist immer“ bekannt zu geben. Nachdem der April sehr ernüchternd war, gab es im Mai ein kleines Wunder …

Insgesamt wurden von „Soap“ bis Ende Mai 599 Bücher verkauft. 164 Taschenbücher und 435 eBooks. Dazu kommen über 60 als Rezensionsexemplar oder Dankeschön versendete Taschenbücher. Für den April konnten noch drei verkaufte eBooks über den iBookstore nachgemeldet werden.

Im monatlichen Verlauf sehen die Zahlen nun so aus:

  November Dezember Januar Februar März April Mai
Taschenbuch 38 81 27 10 6 2 0
eBook 23 65 66 45 29 6 201
Gesamt 61 146 93 55 35 8 201

Da fällt etwas auf, oder? Der Mai hatte bei den eBooks bombastische Verkaufszahlen, mit denen ich im Leben nicht mehr gerechnet hätte. Und diese sind alleine darauf zurückzuführen, dass Johannes Zum Winkel die Herausforderung angenommen hat, „Soap“ noch einmal aus dem Amazon-Nirwana hervorzuholen, in das es verschwunden war. Wie bereits berichtet, hat er mit seiner Seite xtme.de – die derzeit am besten besuchte Seite, wenn es um günstige eBooks geht – in der vorletzten Mai-Woche eine gezielte Promotion für „Soap“ gestartet mit Hinweisen auf eine Preisaktion, einem Gewinnspiel und einem Werbebanner. Und all dies zusammen hat Wunder bewirkt. „Soap“ fand sich plötzlich auf Platz 110 der Amazon-Charts wieder und verkaufte Tag für Tag eine sehr ordentliche Anzahl von Exemplaren.

Rang 110 in Author Central

Natürlich basiert dieser Erfolg zu einem großen Teil darauf, dass „Soap“ derzeit für 99 Cent erhältlich ist – übrigens nur noch bis Mittwoch. Dennoch ist das wichtigste Ziel dieser Aktion erreicht: „Soap“ ist bei Amazon sichtbar! Und hat beständig eine gute Platzierung. Die entscheidende Frage, ob sich dies auch fortsetzen lässt, wenn ich wieder auf 2.99 gehe, wird man bald beantworten können. Danach berichte auch noch einmal ausführlicher über die gesamte Aktion und ihre Wirkungsweise.

Übrigens: In den Verkaufszahlen sind auch sehr gute 18 Verkäufe über beam-eBooks enthalten, wo die 99-Cent-Aktion ebenfalls beworben wurde. Danke dafür! Und es gab sogar einen eBook-Verkauf über Kobo. Auf den Verkauf der Taschenbücher hatte die Aktion im Mai keine Auswirkungen, aber auch hier gab es gestern zum ersten Mal seit Ewigkeiten einen Verkauf, also besteht Hoffnung auf eine breitere Wirkung der Preisaktion …

Bei „Irgendwas ist immer“ haben sich die Zahlen gegenüber dem April nicht besonders verändert:

  Februar März April Mai
Verkauft 39 222 14 16
Verliehen 7 70 2 1
Gesamt 46 292 16 17

Insgesamt wurden nun 371 eBooks von „Irgendwas ist immer“ entgeltlich unters Volk gebracht – 291 verkauft und 80 verliehen.

 

Spektakulär ist also allein die Veränderung bei „Soap“. Aber mit dem Roman hat sich wieder einmal bewahrheitet, dass Präsenz bei Amazon das derzeitig wichtigste Marketingmittel für Selfpublisher ist. Auch wenn gerade zu Beginn der zweiwöchigen Preissenkung vor allem die Hinweise auf xtme.de direkt für Verkäufe gesorgt haben, dürfte es besonders in den letzten Tagen die Anwesenheit in den Charts bei Amazon sein, die z.B. zu 41 Verkäufen am gestrigen Sonntag geführt hat. Seit Tagen hält sich „Soap“ nun um Platz 200 der Amazon-Verkaufscharts. Und auch wenn es immer noch ein wenig schmerzt, dass eigene Buch für eine Weile zu einem solch niedrigen Preis anzubieten, ist die Freude darüber, dass es nun auf zahlreichen zusätzlichen Lesegeräten gelandet ist, enorm. Finanziell einträglich wird es aber natürlich erst, wenn eine einigermaßen gute Platzierung in den Top 1000 dauerhaft gehalten werden kann. Wir werden sehen …

Und das nächste große Ereignis steht auch bevor: Zum kommenden Wochenende wird mein neuer Roman „Nicht von dieser Welt“ erscheinen – wieder begleitet von xtme.de. Und dann wollen wir mal schauen, ob ich die richtigen Lehren aus den Erfahrungen mit Amazon ziehen konnte. Die Juni-Zahlen werden in jeglicher Hinsicht interessant!

4 Kommentare

Michael

Das kann ich ganz klar mit „Jein“ beantworten. 🙂 Ich hab ein wenig investiert und bestimmte Sachen wie ein Werbebanner sind auf xtme auch kostenpflichtig, aber Johannes Zum Winkel hat im Fall von „Soap“ dankenswerterweise auch viel kostenlos gemacht, weil wir Wirkungen testen wollten. Ich werde darüber nächste Woche ausführlicher berichten, wenn ich erste Zahlen nach dem Rückgang auf den Originalpreis habe …

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Harald Herrmann

Tja, ich falle aus dem Raster, ich bin einfach auf der Suche nach Beispielen, wie grottig manche dieser E-Books sind, auf diese Perle gestoßen, eine rühmliche Ausnahme, mal sehen, ob das Buch hält, was die Leseprobe verspricht!

Herzliche Grüße vom Dichter, Denker, Taxilenker

Harald

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