Juni

Der Juni war in jeglicher Hinsicht ein revolutionärer Monat, was meine Verkaufszahlen im Selfpublishing angeht. Das liegt natürlich vor allem an „Nicht von dieser Welt“, das eine ganze Juni-Woche auf Platz 1 der Kindle-Charts ausharrte und immer noch in den Top Ten zu finden ist. Ich sag’s aber gleich: Die Zahlen von „Nicht von dieser Welt“ werde ich in diesen monatlichen Übersichten vorerst NICHT veröffentlichen – auch wenn ich weiß, dass sie einige Leser sehr interessieren. Leider kommen aber mit dem Erfolg auch die merkwürdigen Reaktionen und ich möchte mir genau überlegen, wie ich mit diesen Zahlen umgehe. Vor allem möchte ich erst noch eine Weile Zahlen sammeln …

Aber auch bei meinen anderen Selfpublisher-Werken „Soap“ und „Irgendwas ist immer“ gab es Bewegung. Insbesondere das im April bereits für das Museum vorbereitete „Soap“ hat sich toll entwickelt!

 

Die Verkaufszahlen

Insgesamt wurden von „Soap“ bis Ende Juni 1509 Bücher verkauft. 170 Taschenbücher und 1339 eBooks. Dazu kommen über 60 als Rezensionsexemplar oder Dankeschön versendete Taschenbücher.

Im monatlichen Verlauf sehen die Zahlen nun so aus:

Nov. Dez. Jan. Feb. März Apr. Mai Juni
Taschenbuch 38 81 27 10 6 2 0 6
eBook 23 65 66 45 29 6 201 904
Gesamt 61 146 93 55 35 8 201 910

Nun, der Juni hat die bisherigen Verkaufszahlen von „Soap“ mehr als verdoppelt! Das liegt an zwei Faktoren: Zum Einen an der großen Preisaktion, mit der ich es tatsächlich geschafft habe, „Soap“ die notwendige Sichtbarkeit bei Amazon zu verschaffen. Alle Verkäufe bis auf einen (der war bei beam-eBooks) liefen über Amazon. Der zweite Faktor war aber sicher der große Erfolg von „Nicht von dieser Welt“. Auch wenn das Buch unter einem Pseudonym erschienen ist, konnte man mich als Autor relativ leicht ausmachen – der ein oder andere wird dann auch auf „Soap“ aufmerksam geworden sein.

In jedem Fall haben die fantastischen Zahlen von „Soap“ sehr viel mit der Preisreduktion auf 99 Cent zu tun. Das sieht man vor allem daran, dass es steil bergab ging, als ich den Preis Anfang Juni das erste Mal auf 2,99 hochgesetzt habe. Innerhalb von drei Tagen fiel das eBook fast aus den Top 1000 der Verkaufscharts heraus. Es war also definitiv zu früh für diese Preisveränderung, insbesondere weil ich in Sachen Beliebtheit noch nicht das Maximum herausgeholt hatte. Ich setzte den Preis also wieder runter und wartete die vollen 30 Tage ab, die zur Berechnung der Beliebtheitslisten bei Amazon herangezogen werden. Damit schaffte ich in Sachen Beliebtheit immerhin die Top 500 aller eBooks. Der Verkaufsrang schwankte zwischen 100 und 200, das Buch schaffte aber auch nie die Top 100. Also setzte ich es dann am 22.6. wieder auf seinen normalen Preis von 2,99. Seitdem werden die Verkäufe zwar wieder stetig weniger, aber das Buch hält sich zumindest deutlich länger in der Top 1000 als bei der ersten Preisveränderung. Unterm Strich habe ich im Juni nun ca. 700 eBooks für 99 Cent verkauft sowie ca. 200 eBooks für 2,99.

Bei 2,99 wird der Preis nun aber bleiben. Schon alleine, weil bei „Soap“ mit jeder Preisänderung ein aufwendiges Prozedere einhergeht, bei dem ich in sämtlichen Verkaufsshops den Preis anpassen muss (Buchpreisbindung!). Da seit wenigen Tagen nun auch Hugendubel und Weltbild „Soap“ anbieten, sind dies immerhin acht Shops zusätzlich zu Amazon.

 

Auch bei „Irgendwas ist immer aus“ gab es eine positive Entwicklung, die wohl vor allem mit dem Erfolg von „Nicht von dieser Welt“ zusammenhängt:

Februar März April Mai Juni
Verkauft 39 222 14 16 44
Verliehen 7 70 2 1 3
Gesamt 46 292 16 17 47

Insgesamt wurden nun 418 eBooks von „Irgendwas ist immer“ entgeltlich unters Volk gebracht – 335 verkauft und 83 verliehen.

Fazit: Der Juni war bei „Soap“ und „Irgendwas ist immer“ ein sehr guter Monat. Es ist zwar zu erwarten, dass „Soap“ nun langsam wieder kleinere Brötchen backt, aber es freut mich natürlich enorm, dass vor allem durch die Preisaktion im Mai und Juni noch einmal deutlich mehr als 1000 zusätzliche Käufer (und hoffentlich auch Leser) für meinen Debütroman gefunden werden konnten!

3 Kommentare

Marga

Danke für den interessanten Einblick! Wie haben Sie denn Ihre Bücher zu Weltbild und Hugendubel bekommen? Suche seit längerem nach einer Möglichkeit. Danke!

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Nicholas Vega

Erneut ein interessanter Einblick für Self Publisher. Dass du die Zahlen für den neusten Roman (noch) nicht veröffentlichen willst, ist nachvollziehbar. Viel Erfolg weiterhin!

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