Backstage

Heute in vier Monaten veröffentliche ich einen neuen Roman unter meinem Pseudonym Vanessa Mansini. Zumindest ist das der Plan. Bisher gibt es nur eine Grundidee, ein paar vage Vorstellungen für die Figuren und die Handlung sowie viele kleine Einfälle, die vielleicht, vielleicht aber auch nicht in dem Roman landen sollen. Und es gibt ein mögliches Veröffentlichungsdatum. Mehr existiert allerdings nicht. Noch nicht einmal ein Titel. Aber warum schreibe ich dann über dieses ungelegte Ei? Soll man doch nicht. So früh. Ganz einfach: Ich werde ab jetzt jeden Schritt bei der Erstellung und Veröffentlichung dieses Romans öffentlich vollziehen. In meinem Projekt Backstage.

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Meine Termine auf der Leipziger Buchmesse 2016

Wo kann man Michael Meisheit / Vanessa Mansini auf der Leipziger Buchmesse treffen?

LBM 2015 LieblingsautorenZunächst einmal gehöre ich zu den Lieblingsautoren, die auch dieses Jahr wieder einen sehr schönen Stand in Halle 5 (D204) haben werden.

Dort werde ich von Donnerstag bis Sonntag immer wieder mal anzutreffen sein. Auf jeden Fall findet man dort meine Bücher.

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Nachtrag: Amazon, die Manipulation und ich

Mein letzter Blogbeitrag über die „Drohung“ von Amazon, Autoren das Veröffentlichen von Büchern zu untersagen, die Gutscheine für Rezensionsexempare an Blogger oder Leser verschicken, hat recht weite Kreise gezogen. Amazon hat sich in der vergangenen Woche bei mir und auch vielen anderen vorher „bedrohten“ Autoren gemeldet, um die Situation aus deren Sicht zu erklären und auch um sich für die Wortwahl zu entschuldigen.

Als Erklärung für die gelöschten Rezensionen wurde auf die Rezensionsrichtlinien verwiesen. (Interessanterweise wurde auf die in der ersten Mail nicht direkt verwiesen, sondern nur auf allgemeinere Hilfeseiten bei Author Central.)

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Amazon unterstellt mir als Autor Manipulation

Vor einigen Wochen bekam ich eine Mail von Amazon:

„Guten Tag, wir haben bemerkt, dass Sie möglicherweise einige Produktbewertungen manipuliert haben. Autoren bei amazon.de dürfen Bewertungen und Feedback nicht manipulieren. Wenn dieses Problem weiterhin auftritt, können wir Ihnen nicht erlauben, bei amazon.de zu verkaufen. Mehr über diese Richtlinie erfahren Sie in der Auhtor Central Hilfe. Freundliche Grüße, Verkäufer Performance Amazon Services“

Bumm. Ich war mir keiner Schuld bewusst. Aber die Drohung, dass ich – wenn ich was-auch-immer nicht sein lasse – keine Bücher mehr über Amazon verkaufen darf, ist natürlich ein starkes Stück. Also habe ich in einer freundlichen Antwort nachgehakt, um was es geht. Meine Mail kam zurück. „Adress rejected.“

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Wird Selfpublishing schwieriger?

Das Jahr 2015 hat für mich als Selfpublisher bisher eine Vielfalt unterschiedlicher Emotionen mit sich gebracht. Es gab den ersten großen Flop, ein unvergessliches Gruppenerlebnis auf der Buchmesse und ich darf nun bestaunen, wie meine Werke durch eine Promotion ein unglaubliches Comeback erleben. Mein Weg ist sicher nicht repräsentativ für alle Selfpublisher, aber ich möchte gerne meine Beobachtung teilen, die sich aus ihm ergeben.

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E-Book-Serien in Zeiten von Kindle Unlimited

Ich habe einen Höllenritt hinter mir. In den letzten Wochen habe ich jeweils eine Folge meiner eBook-Serie „Im falschen Film“ geschrieben, eine Folge überarbeitet und eine Folge veröffentlicht. Ich bin für insgesamt acht Wochen tief in die Welt von Trixi abgetaucht, habe mein Umfeld einer Belastungsprobe ausgesetzt und meinen Mitstreitern – vor allem meiner großartigen Korrektorin Dorothea Kenneweg – alles abverlangt. Und? War es das wert? Hier mein Fazit.

Vor der Veröffentlichung der sechs neuen Folge bzw. der dritten Staffel von „Im falschen Film“ habe ich in einem Blogbeitrag vor allem zwei Fragen gestellt: „Bringen die vielen Fans „Im falschen Film 3“ Woche für Woche in die Top 100? Und bekommt dadurch die ganze Serie noch einmal so viel Aufmerksamkeit, dass vielleicht sogar ganz neue Leserinnen und Leser gewonnen werden können?“
Nachdem nun fünf Folgen erschienen sind und die Veröffentlichung der Gesamtausgabe unmittelbar bevorsteht, kann ich diese Fragen ganz klar mit „Ja und Nein“ beantworten.

Die Fan-Basis rockt

3.4 49 und AufsteigerEs ist großartig, eine Fan-Basis zu haben. Vor allem weil in den letzten Wochen kein Tag vergangen ist, an dem nicht ein Leser Begeisterung für Trixis Abenteuer gezeigt hat oder es kaum aushalten konnte, bis es weiterging. Das Feedback ist wirklich toll und alleine schon wert, dass ich die dritte Staffel geschrieben habe. Aber auch der erhoffte Effekt für das Ranking hat sich eingestellt: Alle fünf Folgen landeten am Erscheinungstag in den Top 100 der Kindle-Charts und waren zudem Aufsteiger des Tages. Treue und begeisterte Fans verleihen einem bei Amazon die in meinen Augen essentielle Sichtbarkeit. Keine Überraschung, aber schön, wenn man es selbst erlebt.

Serien haben es nach wie vor schwer

Sichtbarkeit ist essentiell. Ja. Aber bei einer Serie ist auch sie kein Garant dafür, dass alles klappt. Denn obwohl alle Folgen so hoch standen und zumindest für ein paar Tage sehr präsent waren, hatte dies wenige Auswirkungen auf die ersten beiden Staffeln von „Im falschen Film“. Selbst nachdem ich die erste Staffel auf 99 Cent gesetzt habe, ergaben sich nur moderate Steigerungen bei den Käufen – statt im Schnitt 15 eBooks am Tag gingen ca. 20 über den virtuellen Ladentisch. Es konnten also bisher nicht im großen Maße komplett neue Leser neugierig auf die Serie gemacht werden. Natürlich war letztlich die Sichtbarkeit pro Folge jeweils nur von kurzer Dauer, aber meine Hoffnungen wurden in dem Fall trotzdem nicht erfüllt.

Kindle Unlimited ist der „Dealbreaker“

Eigentlich sind die beiden oben genannten Erkenntnisse keine Überraschung. Das „Ja“ bei der Frage nach der Wirkung der Fan-Basis war ein wichtiger Grund, warum ich die Staffel angegangen bin. Das „Nein“ bei der relativ begrenzten Wirkung einer dritten Staffel auf die Gesamtverkäufe war der Grund, warum ich sie ursprünglich nicht machen wollte. Denn der mögliche Verdienst hält sich in Grenzen, was ich bisher auch deutlich gesehen habe. Insgesamt habe ich von den fünf Folgen bisher knapp 3000 Einzelfolgen verkauft. Bei einem Verdienst von 30 Cent pro Folge sind damit nicht einmal meine Ausgaben für Cover, Korrektorat und Konvertierung reingeholt. Das hatte ich befürchtet. Und auch wenn das baldige Erscheinen der Gesamtausgabe die Staffel zumindest in den Gewinnbereich bringen wird, wäre dies alleine recht frustrierend für jemanden, der vom Schreiben lebt. ABER wir haben ja neuerdings Kindle Unlimited. Und auch wenn ich generell die meiste Kritik an dem neuen Angebot von Amazon aus Autorensicht teile, war es für mich ein Segen. Denn neben den 3000 Verkäufen hatte ich bisher auch 1300 Ausleihen, die mit mehr als einem Euro pro Leihe entgeltet werden. Und ich profitiere deutlich von einer zusätzlichen „Spielerei“, die Amazon für unzufriedene Autoren eingeführt hat. Den Kindle Unlimited All-Star.

Ich bin ein Kindle Unlimited All-Star, lasst mich da drin!

Als Kindle Unlimited All-Star werden die Selfpublisher bei Amazon belohnt, die innerhalb eines Monats besonders viel verkaufen UND verleihen. Man ist nur dabei, wenn man bei Kindle Unlimited mitmacht, also die entsprechenden eBooks in der Regel exklusiv bei Amazon verkauft. In der Selfpublisher-Bibel wird das System ausführlich erläutert. Da es für die Zählweise wurscht ist, wie teuer das eBook ist, war mein Seriensystem Gold wert. Obwohl ich in Sachen Einnahmen sicher nicht mit den derzeitigen Größen der Branche mithalten kann, landete ich bereits im November (mit nur zwei veröffentlichten Folgen) in der Top 100 der All-Stars. Nun habe ich ein Sternchen an meinen Büchern und einen Bonus von 1500 Euro, der meine Einnahmen in besagtem Monat mehr oder weniger verdoppelt hat. Im Dezember habe ich bereits jetzt deutlich mehr verkauft / verliehen und peile damit unter Umständen einen noch höheren Bonus an – wenn Amazon das System so beibehält. (Dumm nur, dass Amazon sowohl die Bezahlung für eine Leihe als auch die Boni jeden Monat neu bestimmt, was jegliche Planbarkeit zunichte macht.)

Die Gesamtausgabe Heiligabend für 89 Cent

Im falschen Film 3Insgesamt bin ich also jetzt schon zufrieden damit, wie die dritte Staffel gelaufen ist. Ich werde nicht reich damit, aber Einnahmen, die auch meine Arbeitszeit entlohnen, zeichnen sich ab, das tolle Feedback der Leserinnen und Leser geht runter wie Öl und das Schreiben hat einfach verdammt viel Spaß gemacht.

Und nun habe ich noch eine kleine Chance auf einen echten Erfolg. Dafür setzte ich noch einmal alles auf eine Karte: Wie auch schon bei der ersten Staffel erscheint die Gesamtausgabe mit allen Folgen einen Tag vor der mit Spannung erwarteten letzten Folge. Und sie wird es für 24 Stunden für 89 Cent (statt 3.99 Euro) geben. Als Weihnachtsgeschenk für alle Fans, aber auch, weil ich mit damit die Krönung der Sichtbarkeit erhoffe: Die Top 20 der Kindle-Charts. Bei Staffel 1 hat das Manöver sogar zu Platz 5 geführt, aber das ist bei einer Fortsetzung und vor allem im traditionell sehr starken Weihnachtsgeschäft sicher nicht zu erwarten. Doch mit einem Top-20-Titel in dieser Zeit und dem gleichzeitigen Angebot (für alle Weihnachtstage) bei den anderen Staffeln, habe ich die kleine Hoffnung, noch einmal neue Leserinnen und Leser zu finden. Wir werden es sehen (und hier darüber lesen) …

Und damit schließe ich dann auch mit einer Bitte an meine Leserinnen und Leser: Habt keine Scheu, das Weihnachtsangebot zu nutzen. Jeder, der am Heiligabend die Folge vergünstigt kauft (oder besser noch leiht!) tut mir einen Gefallen und hilft der Geschichte von Trixi. Hier der Link zum Supersonderangebot … Danke!

Sechs Gründe, warum es doch mit „Im falschen Film“ weitergeht

Es war lange still hier. Seit Mai habe ich nichts mehr in meinem Blog geschrieben. Dadurch ist das letzte, was ich verkündet habe, die Beendigung meiner eBook-Serie „Im falschen Film“. Somit passt es sehr gut, dass ich heute mit der Ankündigung aufmache, dass es nun doch weiter geht. Einmal mehr falle ich mir selbst in den Rücken. Aber das hat gute Gründe – emotionale wie strategische – die ich heute einmal erläutern möchte.

IfF_3_11. Die Leser wollen es so

Es ist wirklich erstaunlich, wie viele Mails, Rezensionen, Facebook-Beiträge ich in den letzten Monaten gelesen habe, in denen eine Fortführung von „Im falschen Film“ gefordert wurde. Teilweise haben die Leserinnen und Leser einfach ignoriert, dass das Ende längst verkündet worden war. Unter meinem eBook mit dem Untertitel „Zweite und letzte Staffel“ stand bei Amazon mehr als eine Rezension mit Sätzen wie „Ich freue mich auf die dritte Staffel!“ Diese Ignoranz und diese Sehnsucht haben mich wirklich gerührt.

2. Trixi will es so

Ich habe selten eine fiktive Figur geschaffen, die so lebendig, aber auch so dickköpfig war. Ich habe im Sommer tatsächlich begonnen, an einer anderen Geschichte zu schreiben, in der Trixi eine Nebenfigur sein sollte. Aber es endete damit, dass ich sehr viel mehr über das weitere Leben von Trixi nachdachte als über die vorliegende Geschichte. Überhaupt fiel es mir überraschend schwer, mich in eine neue Welt und Figurenkonstellation reinzudenken. Ich merkte schnell, dass die dafür vorgesehene Zeit nicht reichte. Und dann stand Trixi da herum und sagte: „Meine Geschichte kannst du in ein paar Tagen mit verbundenen Augen auf einem Handy runterschreiben. Mach! Sie liegt vor dir!“

3. Trixis Geschichte lag vor mir

Bei der Konzeption von „Im falschen Film“ waren immer mindestens drei Staffeln angedacht gewesen. Ich wusste von Anfang an, was in der dritten Staffel passieren würde und hatte dementsprechend mehrfach dezente Hinweise angelegt oder Fragen aufgeworfen. Und das Konzept war sowieso eins mit drei Schritten: Trixi hat ihre Erinnerungen verloren und sollte sie sich Stück für Stück zurückerobern. In Staffel eins fand sie die Erklärung dafür, warum ihr aktuelles Leben so ein Desaster war. In Staffel zwei reiste sie zurück in ihre traumatische Anfangszeit in Berlin. Und in Staffel drei sollte dann ihre Kindheit und Jugend dran sein mit allen offenen Fragen zu ihren Eltern. Nur zwei Staffeln zu erzählen ist dann fast so wie nur die ersten beiden Bände von „Herr der Ringe“ zu lesen. Na ja, fast.

4. Es waren dann doch mehr Leser …

Kindle Charts Platz 42 und 45Einer der Gründe, warum ich im Mai nicht mehr weiter an „Im falschen Film“ arbeiten wollte, waren die vergleichsweise geringen Verkaufszahlen der ersten Hälfte der zweiten Staffel. Meine gesetzten Ziele wurden nicht erreicht und ich hatte das Gefühl, dass ich mit abgeschlossenen Romanen mehr Leserinnen und Leser erreichen und erfreuen konnte. Mit Veröffentlichung der gesamten zweiten Staffel machte ich dann aber testweise eine ausgedehnte 99-Cent-Aktion, mit der es nicht nur gelang beide Staffeln über Wochen in die Top 100 von Amazon zu bekommen, sondern auch viele neue Leserinnen und Leser zu erreichen. Mittlerweile hat sich die ersten Staffel mehr als 13.500 Mal verkauft und die zweite Staffel mehr als 9.500 Mal. Auch wenn da sicher einige Schnäppchenjäger dabei waren, die die eBooks nie gelesen haben, merke ich an den Rezensionen, dass die Serie auch viele Fans dazu gewonnen hat.

5. Mit einer größeren Fanbasis macht das serielle Veröffentlichen mehr Spaß

Hoffe ich zumindest. Denn ja, ich werde die dritte Staffel genau wie die erste Staffel als sechs kurze Folgen herausgeben – ca. 70 Seiten für je 89 Cent. Diesmal werden die einzelnen Folgen sogar wöchentlich erscheinen. Ab dem 20. November jeden Donnerstag bis Weihnachten. Und zum Fest erscheint dann die Gesamtausgabe.
Als ich die erste Staffel veröffentlichte, hatte ich den Traum, dass jede neue Folge wegen des geringen Preises in die Top 100 bei Amazon schießen und es irgendwann in der Kindle-Welt nur so von „Im falschen Film“-Folgen wimmeln würde. Das ist leider nicht passiert. Erst ab der vierten Folge ging es überhaupt in die Top 100. Aber! Damals hatte ich ca. 100 Leute in meiner Mailingliste und heute sind es fast 1000. Entsprechend sind dann die späteren Veröffentlichungen auch tatsächlich hoch eingestiegen, die Gesamtausgabe der ersten Staffel sogar auf Platz 5 der Kindle-Charts. Auch wenn das sicher mit einer dritten Staffel (für die man die anderen ja gelesen haben muss) nicht sofort wieder klappt, so will ich es nun noch einmal wissen: Bringen die vielen Fans „Im falschen Film 3“ Woche für Woche in die Top 100? Und bekommt dadurch die ganze Serie noch einmal so viel Aufmerksamkeit, dass vielleicht sogar ganz neue Leserinnen und Leser gewonnen werden können?

6. Kindle Unlimited

Ja, die neue Leihbücherei von Amazon ist ein Argument für die dritte Staffel von „Im falschen Film“, sogar ein strategisch sehr wichtiges. Dazu muss man wissen, dass Selfpublisher, die ihr Buch exklusiv bei Amazon anbieten, auch bei Kindle Unlimited kostenlos geliehen werden können. Anders als viele denken, bekommen die Autoren dafür gar nicht mal so wenig Geld. Nämlich eine jeden Monat neu von Amazon festgelegte Summe pro Ausleihe – die bisher um die 1,50 Euro lag. Klar, wenn man ein eBook hat, das bei einem Preis von 2,99 Euro einem normalerweise 2 Euro bringt, ist das nicht ganz so toll. Aber wenn man einzelne Folgen verleiht, die 89 Cent kosten und dem Autor nur 30 Cent bringen, ist eine Ausleihe ein Jackpot.
Gleichzeitig kommt Kindle Unlimited dem von mir ersehnten Abosystem bei Serien schon relativ nah. Denn wenn man wegen „Im falschen Film“ Kindle Unlimited abonniert, bekommt man alle Folgen (und auch die alten Staffeln) umsonst. Wenn man mit Serienstart den kostenlosen Probemonat nimmt, den Amazon anbietet, kann man sogar schon in dieser Zeit die ersten fünf Folgen kostenlos lesen – ganz zu schweigen von allen anderen eBooks, die mit im Angebot sind. Klassisches Win-Win also.

 

Im falschen Film 3 Cover
Das sind die Gründe, warum es weitergeht mit Trixi. Am Donnerstag geht es los. Ob der Plan aufgeht, wird man dann sehen. Bei Amazon oder in meinen Berichten hier im Blog.

P.S.: Wer jetzt neugierig auf die eBook-Serie geworden ist, kann derzeit übrigens die allererste Folge von „Im falschen Film“ kostenlos auf seinen Kindle laden: Folge 1 kostenlos.

Wie geht es weiter mit „Im falschen Film“?

Beim Verkaufsstart der zweiten Staffel von „Im falschen Film“ hatte ich ja bekanntgegeben, dass ich das Schreiben einer möglichen dritten Staffel davon abhängig mache, wie die Verkaufszahlen von „Im falschen Film – Frühling“ in den ersten Tagen sein werden. Diese habe ich bis gestern täglich veröffentlicht und kommentiert. Das Ergebnis war eindeutig und leider negativ: Die Zahlen lagen weit hinter den Erwartungen. Von den angepeilten 2000 Verkäufen ließen sich nur 836 realisieren. Und auch wenn das im Vergleich mit vielen anderen Büchern keine schlechte Zahl ist, zwingt es mich zum Nachdenken. Im Moment kann ich bei diesem eBook noch nicht einmal meine Ausgaben für Cover, Korrektorat, Layout und Werbung finanzieren, von den Monaten der Arbeit ganz zu schweigen. Daher habe ich beschlossen, dass es nach der zweiten Staffel zunächst einmal nicht weitergehen wird mit „Im falschen Film“.

Abgeschlossen soll’s sein

Für mich ist das Fazit des Experiments eBook-Serie: Die Leserinnen und Leser tun sich schwer mit dem Konzept selbst. Inhaltlich ist „Im falschen Film“ in allen Phasen überdurchschnittlich gut angekommen. Wer einmal angefangen hat, war meist angefixt. Selbst Leute, die am Anfang die Serienidee für Bücher kritisch sahen, baten später, es möge doch immer so weitergehen. Aber das ändert nichts daran, dass viele potentielle Leser abspringen, sobald sie erkennen, dass das Ende offen ist, dass sie öfter wiederkommen müssen. Oder dass sie erst noch etwas anderes lesen müssen, um einsteigen zu können. Deswegen möchte ich mich nun lieber wieder auf abgeschlossene Romane konzentrieren.

Ich weiß: Einige Fans bedauern das sehr und es tut mir natürlich auch leid, aber es ist nicht das Ende der Welt. Und auch nicht das Ende von Trixis Welt. Aus vier Gründen:

1. Im Juni kommen die Folgen 9-12

Es ist ja noch gar nicht Schluss mit „Im falschen Film“! Mitte Juni werden die letzten drei Folgen von „Im falschen Film“ erscheinen. Es wird wieder ein rasantes, witziges und romantisches Bündel von Geschichten aus Trixis Leben geben. Diesmal mit einem Schuss mehr Erotik und natürlich einem Knallerende!

2. Das Hintertürchen

Auch wenn die zweite Staffel im Juni mit einer abgeschlossenen Geschichte enden wird, lasse ich uns allen ein Hintertürchen offen. Die Geschichte von Trixi wird auch danach noch genügend Erzählstoff für mindestens eine weitere Staffel oder besser gesagt einen weiteren Band hergeben. Das Pulver ist noch nicht verschossen. Falls also das Leserinteresse in den kommenden Monaten oder Jahren exorbitant steigt, könnte ein kleiner Funke sofort wieder eine große Geschichte bei Trixi und Co auslösen.

3. Das Haus von Vanessa Mansini

Vanessas HausUnd das ist nun die überraschende Wendung: Die Bücher von Vanessa Mansini werden in Zukunft alle zu einer Reihe gehören, die ein wesentliches verbindendes Element hat: Alle Protagonistinnen – die ja auch jetzt schon im Berliner Bergmannkiez beheimatet sind – wohnen im selben Haus.
Bereits Vanessa aus „Nicht von dieser Welt“ hat dort früher gewohnt, nun sind Trixi und Luna aus „Im falschen Film“ dort eingezogen und in den anderen Etagen tummeln sich – vielfach noch unentdeckt von den Leserinnen und Lesern – die Heldinnen der nächsten Abenteuer. So entsteht die Möglichkeit, dass die alten Hauptfiguren Gastauftritte in neuen Büchern haben können, oder aber, dass einige Nebenfiguren in mehr oder weniger jedem Roman von Vanessa Mansini Platz finden werden. Ich denke da ganz besonders an die lebendige und nie um einen Spruch verlegene Luna, zu der es schon eine besondere Idee für eine Dauernebenrolle gibt.
So kann jeder Roman für sich stehen und der treue Fan gleichzeitig seine Lieblingsfiguren oder vertrauten Orte wiederfinden. Das Haus wird mit seiner Hausnummer dann zu einem Art Label für die Bücher, bei denen es auch in Zukunft um die außergewöhnlichen, aber gleichzeitig lebensnahen Abenteuer von jungen Berlinerinnen gehen wird – voller Romantik, Humor und Spannung.

4. Eine neue Verkaufsstrategie

Und auch die gerade nicht so gut gestartete zweite Staffel schreibe ich noch längst nicht ab, was die Suche nach weiteren Leserinnen und Lesern angeht. Es wird nun einfach an der Strategie gearbeitet.
Das bedeutet, dass ich wieder zu dem zurückkehre, was auch bei Staffel 1 geklappt hat: Bei Veröffentlichung der letzten drei Folgen Mitte Juni, wird es zuerst eine Gesamtausgabe aller sechs Folgen aus Staffel zwei geben, die dann für exakt einen Tag zu einem unschlagbar günstigen Preis angeboten wird. Ich hoffe, dass dann wieder alle Fans zuschlagen und auch noch ein paar Leute mehr und das Buch viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. So kann es dann vielleicht auch noch gelingen, die Leute zu erreichen, die in den letzten zehn Tagen gar nicht mitbekommen haben, dass die zweite Staffel begonnen hat.
Also schon mal vormerken: Voraussichtlich am 17. Juni gibt es ein Angebot, das Ihr nicht ablehnen könnt! („Im falschen Film – Sommer“ mit den fehlenden drei Folgen wird es danach aber natürlich auch noch seperat geben. Und auch ein Taschenbuch mit allen Folgen.)

Folge 1: VergessenAußerdem gibt es heute und morgen die erste Folge der ersten Staffel kostenlos bei Amazon. Dies ist sozusagen die Einstiegsdroge, die schon bei vielen Leserinnen und Lesern funktioniert hat. Wer also Freunden und Bekannten „Im falschen Film“ empfehlen möchte, hätte nun zwei Tage lang ein weiteres gutes Argument, warum man mal bei Trixi reinschauen sollte …

Ein Tag im falschen Film – Die Gewinnerinnen

Um Mitternacht endete die Möglichkeit an meinem großen Gewinnspiel „Ein Tag im falschen Film“ teilzunehmen. Es haben sich insgesamt 48 Leute um die Reise nach Berlin und die vielen anderen Preise beworben. Dafür wurde insgesamt 84 mal ein Link zu meiner Website und „Im falschen Film“ irgendwo im Netz gepostet, meistens auf Facebook, aber auch bei Twitter, in eigenen Blogs, bei Lovelybooks, Instagram, Google Plus und in einigen Foren. Vielen, vielen Dank für diese tolle Werbung! Und für die zahlreiche Teilnahme am Gewinnspiel.

Nun kommen wir zu den Gewinnerinnen. Ja, es haben nur Frauen gewonnen. Und das obwohl auch fünf Männer teilgenommen haben. Aber denen war der Zufallsgenerator einfach nicht wohlgesonnen.
Da man ja mit mehreren Gewinnchancen teilnehmen konnte, wenn man auf unterschiedlichen Internetseiten gepostet hatte, gab es 84 Gewinnchancen, aus denen ich mit Hilfe eines Zufallsgenerators gelost habe. Gerade bei den Hauptgewinnen hat sich gezeigt, dass die mehrfach aktiven Teilnehmerinnen tatsächlich die Nase vorn hatten. So war die Hauptgewinnnummer 60 nur eine von drei Bällchen, mit denen die Dame im Rennen war …

Noch eine Bemerkung zu den Gewinnerinnen: Die hier angegebene Reihenfolge ist noch vorläufig. Denn – wie in den Teilnahmebedingungen erläutert – kann sich zuerst die erste Gewinnerin einen Preis von allen aussuchen, dann die Zweitplatzierte aus dem Rest usw. Wenn nun z.B. die Dame auf Platz 1 gar nicht nach Berlin kommen willen, sondern lieber ein Buchpaket haben möchte, könnte sich also noch etwas verschieben.

Die Gewinnerinnen

60Jetzt aber genug der Vorrede. Hier sind die Gewinnerinnen!

Nach Berlin zum Tag im falschen Film können kommen, wenn sie denn wollen:

Platz 1: Yvonne Wolf (mit bezahlter Anreise und Hotel)

Platz 2: Yvonne Plötzke
Platz 3: Denise Dentzer

Eine kleine Nebenrolle in „Im falschen Film – Sommer“ gewinnt wahrscheinlich:

Platz 4: Sabine Schermer

Alle meine Bücher auf Lebenszeit gehen sehr wahrscheinlich an:

Platz 5: Tanja Scheffler

Ein Buchpaket mit allen meinen Taschenbücher bekommt wohl:

Platz 6: Petra Schuster

Und dies sind die Gewinnerinnen von je einem Taschenbuch der eigenen Wahl mit persönlicher Widmung:

Platz 7: Svenja Diederichs
Platz 8: Andrea Stark
Platz 9: Maren Mayer
Platz 10: Tanja Hammerschmidt
Platz 11: Nadine Dimanche
Platz 12: Tanja Braff
Platz 13: Sabrina Draack
Platz 14: Angela Schunck
Platz 15: Sandra Burkhardt

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinnerinnen!

Ich werde jetzt die Gewinnerinnen der Reihe nach anschreiben und fragen, welchen Preis sie wollen. Beziehungsweise um alle organisatorischen Fragen zu klären. Laut Regeln müssen alle bis zum 20.05. antworten. Wer das nicht tut, wird nach hinten geschoben und bekommt „nur“ ein Buch. Also bitte schaut in Eure Postfächer und reagiert zeitnah …

Ich hoffe, dass die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht allzu enttäuscht sind. Es wird weitere Gewinnspiele geben und auch lustige Berichte über den Tag im falschen Film mit den Gewinnerinnen! Schaut also wieder rein. Und natürlich freue ich mich sehr, wenn Ihr weiter fleißig „Im falschen Film – Frühling“ empfiehlt, damit es noch viele Abenteuer mit Trixi geben kann …

 

UPDATE (17.05 / 9:00): Schon mal eine kleine „Vorwarnung“ an die Gewinnerinnen weiter unten auf der Liste: Einige der Hauptgewinnerinnen können leider nicht zu dem nun feststehenden Termin des „Tag im falschen Film“ (14./15. Juni) – deswegen kann es eventuell dazu kommen, dass man auch ab Platz 7 noch diese Möglichkeit bekommt …

2000

Im falschen Film FruehlingWie ich berichtet hatte, entscheidet bei meiner eBook-Serie „Im falschen Film“ der Erfolg des gerade veröffentlichen eBooks „Im falschen Film – Frühling“ darüber, ob die Serie nach dem Ende der zweiten Staffel noch weitergeführt wird. Ziel ist es, in den ersten zehn Verkaufstagen insgesamt 2000 eBooks zu verkaufen.

Dieser Beitrag hier soll nicht nur die täglichen Verkaufszahlen und somit den Stand der Dinge allmorgendlich verkünden, sondern auch einen kleinen Einblick geben, wie sich Verkaufszahlen bei Amazon-ebooks kurz nach Verkaufsstart entwickeln können.

(Kurzer Einschub für die Selfpublishing-Experten: Die hier genannten Zahlen nehme ich aus der Grafik auf dem neuen „Verkaufs-Dashboard“ von Kindle Direct Publishing, denn diese sind immer die aktuellsten, wenngleich sie auch noch vorläufig sind. Dabei rechne ich „bezahlte“ und „ausgeliehene Einheiten“ zusammen.)

 

13. Mai: 304 verkaufte Bücher


Aufsteiger des TagesÜber 300 eBooks am ersten Tag zu verkaufen, ist ein sehr, sehr erfreuliches Ergebnis, das nicht viele Bücher von Selfpublishern erreichen können. Denn gerade am ersten Tag ist man auf der Amazon-Seite noch so gut wie gar nicht sichtbar, was bedeutet, dass fast alle Verkäufe „aus eigener Kraft“ erreicht werden müssen. Hier hilft es, dass „Im falschen Film“ eine Serie mit leidenschaftliche Fans ist, die seit Wochen auf eine Fortsetzung warten. Über meine Mailingliste und die Facebook-Seite von „Im falschen Film“ kann ich bis zu 600 Leute erreichen, von denen offensichtlich sehr viele gleich zugeschlagen haben. Dadurch war das Buch auch mit dem allerersten Verkaufsrang (211) sofort „Aufsteiger des Tages“.

14. Mai: 130 verkaufte Bücher

Die Verkaufszahlen gehen am zweiten Tag deutlich zurück und liegen unter dem notwendigen Schnitt, um 2000 Verkäufe zu erreichen. Das ist schon etwas ernüchternd, wenn es auch nicht ganz überraschend kommt. Denn die wartenden Fans haben sich zum großen Teil am ersten Tag eingedeckt. Und bei Amazon ist das Buch zwar sofort in den Top 100 der Kindle-Charts gelandet (beste Position am Morgen war Platz 36), aber es fehlt noch ein für die Sichtbarkeit enorm wichtiger Faktor: Die Empfehlungen („Kunden kauften auch“ usw.) setzen immer mit einer Verzögerung von zwei oder drei Tagen nach Verkaufsbeginn ein. Erst dann wird auch Käufern der bisherigen Folgen das neue Buch präsentiert. Wenn das passiert ist, entscheidet sich wirklich, wohin die Reise in den nächsten Tagen geht …

15. Mai: 85 verkaufte Bücher

Es wird ernst. Es war zwar nicht zu erwarten, dass der gestrige Tag mehr verkaufte Bücher als vorgestern bringen würde – denn das Buch war nach wie vor nicht in den Beliebtheitslisten und den Empfehlungen zu finden. Aber dass es noch einmal deutlich weniger Verkäufe gab, lässt mein Ziel in weite Ferne rücken. In den Verkaufscharts hängt das Buch schon am Ende der Top 100. Und auch heute morgen sehe ich leider noch nicht, dass das Buch in den wichtigen Beliebtheitslisten auftaucht – ohne die kommen wir aber nicht weit. Leider scheine ich hier das Pech zu haben, dass diese Listen gerade etwas seltener aktualisiert werden. (Hier ein Beitrag, der den Unterschied zwischen Verkaufscharts und Beliebtheitslisten erläutert.) Jetzt heißt es Nerven behalten und hoffen, dass das normalerweise verkaufsstarke Wochenende eine Trendwende bringt. Und heute vielleicht die zahlreiche Werbung von Fans (Danke!) und noch einige andere Werbeaktionen fruchten!

16. Mai: 58 verkaufte Exemplare

Jetzt muss man leider schon auf ein mittleres Wunder an diesem Wochenende hoffen, um noch annähernd mein Ziel zu erreichen. Leider ist das Buch nun ein wenig Opfer der „Launen“ auf der Amazon-Internetseite geworden, wo manchmal Aktualisierungen für ein paar Tage aussetzen. Das hat dazu geführt, dass es überdurchschnittlich lange gedauert hat, bis das Buch bei Empfehlungen zu sehen war – seit heute morgen ist es das. Aber in den Beliebtheitslisten ist es selbst jetzt noch nicht zu sehen. In der Zwischenzeit ist es allerdings aus den Top 100 rausgefallen und nun also an prominenter Stelle kaum noch sichtbar. Auch die gestrigen Werbemaßnahmen z.B. über xtme.de haben nicht so gegriffen wie früher. So kann es manchmal gehen. Ich werde aber noch das Wochenende abwarten, bevor ich eine endgültige Aussage über den Start des Buches treffe.

17. Mai: 58 verkaufte Exemplare

Man kann immerhin sagen: Der Abwärtstrend ist – was die Zahl der Verkäufe angeht – gestoppt, denn es wurde genauso viel wie am Vortag verkauft. Trotzdem ist das für einen wirklichen gelungenen Einstand eindeutig zu wenig. Und was soll ich sagen? Bei den Beliebtheitslisten auf Amazon tut sich nach wie vor nichts – seit fast einer Woche wurden diese nicht mehr aktualisiert. Damit verstreicht dann nun auch eine tolle Chance, die das Buch durch den ersten starken Verkaufstag in diesen Listen gehabt hätte. Heute ist normalerweise der verkaufsstärkste Tag der Woche. Wir werden sehen, was er „Im falschen Film – Frühling“ bringt …

18. Mai: 53 verkaufte Exemplare

Das war es leider. Da selbst der verkaufsstarke Sonntag noch einmal einen Rückgang bei den Verkäufen gebracht hat, ist es nun wirklich aussichtslos, in den ersten zehn Tagen 2000 Exemplare zu verkaufen. Es sieht sogar so aus, als ob es nicht einmal mit 1000 Exemplaren etwas wird. Auch wenn ich zuversichtlich bin, dass wenigstens diese im Laufe der Zeit noch zusammenkommen, ist das Signal eindeutig: Trotz extrem guter Bewertungen macht mir das Konzept Serie einmal mehr das Leben schwer. Ich werde jetzt noch bis zum Ende der zehn Tage weiter berichten – weil es ja auch für Selfpublisher interessant ist, wie so ein Start schieflaufen kann. Und dann gebe ich die Konsequenzen bekannt. Klar ist: Die Serie geht nach dem Sommer so nicht weiter, aber vielleicht gibt es ja andere interessante Möglichkeiten …

19. Mai: 63 verkaufte Exemplare

Zum ersten Mal gehen die Verkäufe etwas nach oben. Was gerade für denn sonst eher schwachen Montag natürlich erfreulich ist. Aber wir sind trotzdem viel zu weit hinter dem Soll. Unglaublich aber wahr: Die Beliebtheitslisten sind seit genau einer Woche nicht mehr aktualisiert worden – also seit Veröffentlichung meines Buches. Das habe ich bei meinen Beobachtungen von Amazon bisher noch nicht erlebt. Murphy’s Law! Nur um noch einmal zu verdeutlichen, wie wichtig diese Listen sind: Auf dem Kindle-Gerät selbst, über das nun einmal sehr viele Verkäufe laufen, werden so gut wie alle Sortierungen und Anzeigen nach diesen Listen gemacht. Mein Buch ist dort nur durch die Suche überhaupt zu finden.

20. Mai: 49 verkaufte Exemplare

Eine schlechte und eine gute Nachricht: Gestern war der bisher verkaufsschwächste Tag. Dafür habe ich heute morgen gesehen, dass zum ersten Mal seit neun Tagen die Beliebtheitslisten aktualisiert wurden. Leider wird dort immer der Durchschnitt des bisherigen Verkaufs als Grundlage genommen, der aktuell natürlich nicht so toll ist. Hätte man nur den Schnitt des Veröffentlichungstag genommen, hätte das sicher für einen Platz unter den ersten 50 gereicht und damit für viel Präsenz – aber das haben wir nun verpasst. Deswegen steht es dort nun irgendwo hinter Platz 300. Mal sehen, ob es heute noch einen Effekt dadurch gibt. Morgen gibt es dann auch zum letzten Mal eine Zahl und meine Analyse.

21. Mai: 39 verkaufte Exemplare

Verkaufsstart IfF FrühlingDie zehn Tage sind nun vorbei. Mit 836 verkauften eBooks wurde das Ziel von 2000 Verkäufen sehr deutlich verfehlt. Am letzten Tag gab es sogar noch einmal einen neuen Niedrigstwert. Das mag zum Teil dem guten Wetter geschuldet sein, aber neben den nun mehrfach erwähnten negativen Faktoren von außen, muss ich schon auch deutlich sagen: Das Serienkonzept ist so nicht aufgegangen, sondern eher eine Bremse für den Verkauf. Daher werde ich – wie angekündigt – nun erst einmal nicht weiter seriell im Bereich eBook schreiben. Ich gebe aber weder bei dem aktuellen Buch auf, noch wird die Welt rund um Trixi komplett verschwinden. Denn erstens kommen ja noch drei Folgen in einem neuen eBook – Mitte Juni. Und zweitens habe ich schon wieder einige neue Ideen, über die ich in den nächsten Tagen genauer berichten werden, wenn ich dann hier im Blog ein Fazit zu dem Start von „Im falschen Film – Frühling“ ziehen werde.

Gesamt nach zehn Tagen: 836

 

Auch wenn das Ergebnis nicht das Erwünschte ist, bin ich nicht unglücklich. Denn die Reaktionen der Leserinnen und Leser auf die neuen Folgen von „Im falschen Film“ sind wirklich toll und motivierend. Und auch, dass so viele das Buch unterstützt und dafür geworben habe, ist eine wunderschöne Bestätigung für meine Schreibarbeit. Vielen, vielen Dank.